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Einen Blattsalat mal anders zubereiten

Blattsalat mit Melone – so geht’s

Salat in vielen Variationen ist der absolute Renner, wenn die Temperaturen wieder steigen. Kein Wunder, er schmeckt lecker, ist leicht bekömmlich, schnell gemacht und versorgt den Körper mit lebenswichtigen Vitaminen und hat eine belebende Wirkung auf den Körper, wenn das Thermometer die 20-Grad-Marke überschreitet. Zusammen mit verschiedenen leckeren Kleinigkeiten wie Fleisch, Schinken oder Eiern gibt er auch eine leckere Hauptmahlzeit ab. Nur die eigene Phantasie setzt der Vielfalt an Variationen Grenzen.

Eine leckere Variante ist beispielsweise Blattsalat mit Melone. Blattsalate zählen zu den frühen Boten, die aus dem sonnigen Süden über die Alpen kamen. Die meisten Sorten wurden ursprünglich in Italien angebaut, auch in Asien, vor allem aber in der chinesischen Küche, waren sie schon früh bekannt.Dank ihrer großen Beliebtheit breiteten sie sich aber rasch in die Nachbarländer und weit darüber hinaus aus. Heute werden Blattsalate auf der ganzen Welt geschätzt.

Zum Rezept: Es erfordert einen Aufwand von vielleicht 15 Minuten, bis der leckere Blattsalat mit Melone zubereitet ist und auf dem Tisch steht.

Zutaten (für 4 Personen)

250 Gramm gemischter Blattsalat
250 Gramm Honigmelone oder Zuckermelone
eine Schalotte
fünf Zweige Estragon
ein Teelöffel scharfer Senf
zwei Esslöffel Weißweinessig (notfalls eignet sich natürlich auch Rotweinessig)
Salz
Pfeffer
ein halber Teelöffel Honig
vier Esslöffel Olivenöl
100 Gramm roher und geräucherter Schinken in dünnen Scheiben geschnitten

Zubereitung

Der Blattsalat mit Melone ist schnell zubereitet: Der Salat wird zuerst geputzt, gewaschen, getrocknet und in kleine Stücke gezupft. Die Melone wird zunächst entkernt und dann in Stücke geschnitten. Dies ist auch der Grund, warum sich Wassermelone weniger gut für den Blattsalat mit Melone eignet. Während die Kerne bei Sorten wie der Honigmelone das Herz der Frucht bilden und rasch entfernt sind, verteilen sie sich in der Wassermelone auf die ganze Frucht, das vorherige Entkernen ist also unmöglich.
Anschließend wird die Schalotte geschält und sehr fein gehackt. Bevor die Estragon-Blättchen ab-gezupft und ebenfalls sehr fein geschnitten werden, wird er ebenfalls gewaschen und trocken geschleudert.

Für die Zubereitung des Dressings werden Schalotten, Estragon und Senf mit Essig, Honig, Pfeffer und Salz gründlich verrührt, das Olivenöl wird dabei langsam untergeschlagen.

Salat und Melone werden locker mit dem Dressing vermischt und auf dem Teller verteilt. Abschließend zupft der Koch den Schinken in kleine Stückchen und verteilt diese gleichmäßig über den Salat. Zum Blattsalat mit Melone passt Baguette-Brot perfekt.
Natürlich kann der Blattsalat mit Melone in den verschiedensten liebevollen Arrangements serviert werden. Eine einfache Deko-Variante: Anstatt die Melone in Stücke zu schneiden kann der Koch mit einem Teelöffel kleine Kügelchen formen und liebevoll arrangieren. Aber auch mit kleinen Plätzchen-formen lassen sich nette oder lustige Arrangements zaubern. Letzteres ist eine nette Idee, wenn man Kindern den Salat schmackhaft machen möchte.

Die Melone stammt übrigens ursprünglich aus subtropischen Gefilden und ist eng mit Kürbissen verwandt. Eigentlich ist die Melone also keine Frucht, sondern ein Gemüse. Die verschiedenen Sorten sind nicht einmal eng miteinander verwandt. Zuckermelonen stehen nämlich den Gurken näher als der Wassermelone. Honigmelonen werden gerne zum Dessert verwendet.
Wassermelonen stammen ursprünglich aus Afrika. Sie werden gern als erfrischender Snack gegessen, der den Durst löscht. Daraus erklärt sich auch die frühe Kultivierung der Wassermelone in Afrika. In der heißen, oft sehr trockenen Region, war sie eine wichtige Wasserquelle für die Einheimischen.

Sie haben die Wassermelone entweder roh verzehrt oder gekocht. Selbst für die Kerne, die normalerweise einfach achtlos ausgespuckt werden, hatte man in Afrika Verwendung: Sie wurden geröstet, gemahlen und zu Brot gebacken oder zur Gewinnung von Wassermelonen Kernöl genutzt. Bevor die Wassermelone kultiviert wurde, hatte man vermutlich die Kerne als Nahrungsquelle entdeckt. Wildformen der Pflanze schmecken nämlich eher bitter.