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Cake-Grundrezept

Wie lautet das Cake-Grundrezept?

Cake, das klassische französische Picknickgebäck zählt zum klassischen Fingerfood. Wer diese kleine Leckerei zu Hause selbst einmal ausprobieren möchte, braucht dafür insgesamt eine gute Stunde.

Zutaten

drei Eier
150 Gramm Mehl
ein Päckchen Backpulver
100 Milliliter l
125 Milliliter Milch
100 Gramm geriebener Käse (am besten eignen sich Gouda oder Emmentaler)
Pfeffer und Salz (perfekt eignet sich Meersalz)

Zubereitung

Die Zubereitung beginnt ganz einfach: Als erstes werden die Eier mit Mehl und Backpulver verrührt, dabei werden bereits Öl und Milch eingearbeitet. Erst zum Schluss hin kommt der Käse hinzu.

Anschließend werden die gewünschten Zutaten, also beispielsweise Blauschimmelkäse, Schafskäse, Walnüsse, getrocknete Tomaten, getrocknete Früchte oder alles andere, was der Vorratsschrank hergibt und schmeckt, in den Teig gegeben werden. Von der Menge her sollten es aber nicht mehr als maximal 250 Gramm sein, damit der Cake hinterher auch noch schmeckt.
Jetzt wird der Teig in eine vorher gefettete Kastenform gegeben. Natürlich können auch kleine Küchlein in kleinen Muffin Förmchen gebacken werden. Der Teig wird bei 180 Grad etwa 45 Minuten lang gebacken. Vorsicht: Werden kleine Muffin Förmchen verwendet, reduziert sich die Backzeit auf die Hälfte, also etwa 20 Minuten. Zu dunkel sollte das Gebäck nämlich auf keinen Fall werden.

Cake-Zutaten: Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt

Was der Hobby-Koch aus dem Cake-Grundrezept macht, bleibt ganz allein ihm beziehungsweise dem Geschmack seiner Gäste überlassen. Paprika, Thunfisch, Kochschinken, Zwiebeln, Pilze, Oliven oder Krabben etwa schmecken als ergänzende Zutaten im Cake auch sehr lecker.

Gegessen werden die Cakes entweder kalt als Fingerfood oder als sättigende Vorspeise warm mit grünem Salat als Beilage.
Damit eignen sich Cakes als Einstieg für ein mehr-gängiges Menü zu einem feierlichen Anlass ebenso gut wie als Knabberei für die Party in großem Rahmen. Dies sagt ja auch schon die Charakteristik als Picknick-Gebäck aus.

Das Picknick ist ein großes Essen im Freien, das meistens einen gemeinsamen Ausflug abschließt. Populär wurde das Picknick vor allem in Großbritannien unter der Regentschaft von Königin Victoria. Der Grund: Die Monarchin nahm ihre Speisen gern im Freien zu sich. Damals war es freilich noch eine recht steife Veranstaltung, bei dem Teller und Essbesteck im Gepäck mitgebracht wurden. Weil der Brite nicht auf seinen Tee verzichten wollte, mussten sogar kleine Teekocher mitgenommen werden.

Das Picknick ist bis zum heutigen Tag sehr beliebt, wichtige gesellschaftliche Ereignisse, wie das Tennisturnier von Wimbledon ist nicht nur für den hohen und niederen Adel ein willkommener Anlass für eine große Party im Freien.

Heutzutage sind derartige Anlässe natürlich bei weitem nicht mehr so steif, wie im 19. Jahrhundert. Fingerfood, also das Essen ohne Teller und Besteck, liegt voll im Trend. Das Essen wird dabei sogar noch um eine Dimension erweitert. Wer Fingerfood isst, erfasst sein Essen mit vier Sinnen: Sehen, Geruch, Geschmack und Tasten.

Populär gemacht haben das Fingerfood wohl zum einen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi oder aber auch Tortillas und Chicken-Wings aus der Texanisch-Mexikanischen Küche.

Fingerfood zu servieren ist ein willkommener Grund für gesellschaftliche Anlässe in lockerer Runde. Steh-Partys, Vernissagen oder Ausstellungen sind beispielsweise optimale Gelegenheiten, Cakes, auch in Kombination mit anderem Fingerfood, zu servieren. Steife Tischordnungen werden dadurch aufgelockert und jeder hat die Gelegenheit, mit jedem ins Gespräch zu kommen.

Der Gastgeber sollte allerdings einige wichtige Kleinigkeiten beachten: So sollte er darauf achten, dass die Häppchen, die bereit stehen, ohne Kleckereien und Flecken auf der Kleidung gegessen werden können. Auch die Ernährungsgewohnheiten seiner Gäste sollte der Gastgeber kennen. Für Vegetarier sollte zum Beispiel Fleischloses zur Verfügung stehen. Wichtig: Auf jeder Platte sollten nicht mehr als zwei verschiedene Gerichte zusammen präsentiert werden.