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Tee sleber machen

Tee selber zubereiten – So machen Sie Ihren eigenen Tee

Der Herbst ist nicht nur eine schöne Zeit, da die Wälder mit einem bunten Zauber überzogen sind, sondern eignet sich auch ideal, um die Schätze der Natur einzusammeln und als Vorrat für den Winter zu trocknen. Dabei wird den Früchten, Blättern und Kräutern das Wasser entzogen – Bakterien und Schimmelpilze haben keine Chance mehr. Die ätherischen Öle und auch der Geschmack bleiben so länger haltbar. Werden sie mit heißem Wasser überbrüht, dann kommen diese wieder zur vollen Entfaltung. Dies macht den herrlichen Geschmack von selbstgemachten Tee aus. Selbstgemachte Tees haben mehrere Vorteile. Sie sind sehr preiswert, schmecken sehr gut und haben eine wohltuende Wirkung, da keine chemischen Zusätze enthalten sind. Außerdem hat man den Vorteil, dass man keine fertige Mischung verwenden muss, sondern man kann sich seine Lieblingssorten selbst zusammen mischen. Man muss beim Spazierengehen nur ein wenig die Augen aufmachen, denn die Zutaten für seinen selbstgemachten Tee findet man beinahe überall. Man sollte aber Wanderwege vermeiden, die an befahrenen Straßen liegen, oder an denen viele Hunde vorbei kommen, da sich Harn und auch Abgase in den Kräutern anlagern können.

So macht man seinen eigene Tee selbst

Man sollte auf seinen Spaziergang ein kleines Messer oder eine Schere mitnehmen, damit man die Kräuter und Blätter gleich zu Recht stutzen kann. Die gesammelten Schätze sollte man in einen Korb geben, in dem sie luftig und locker liegen können. Also nicht in einen Plastikbeutel oder ähnliches geben, da ansonsten viel von dem guten Aroma verloren geht. Man sollte die jüngeren Pflanzenteile verwenden, da diese nicht so einen bitteren Geschmack haben, wie dir Älteren. Früchte sollte man zu Hause trocknen, zuvor aber gut abwaschen. Die schadhaften Stellen sollte man großzügig ausschneiden. Die Früchte kann man in kleine Stücke schneiden, aber dabei ist zu bemerken, dass man sie nicht zu klein teilen sollte, da diese nach dem Dörren schrumpfen. Dies ist auf den Wasserentzug zurückzuführen. Bei Kräutern und Blättern sollte man die Stängel vor dem Trocknen entfernen. Das Sammelgut sollte man vor dem Verpacken vollkommen trocknen lassen, da es ansonsten zu einem Schimmelbefall kommen kann. Das trockene Sammelgut kann man dann in saubere Blechdosen oder Schraubgläser aufbewahren. Die Kräuter, Blätter, Früchte soll man nur locker einfüllen, aber auf keinen Fall pressen. Auch hier gehen wieder wertvolle Aromen verloren. Danach sollte man die gefüllten Gefäße an einen dunkeln, kühlen Ort aufbewahren, da auch hier wieder Aromen verloren gehen können. Man kann den selbstgemachten Tee auf 3 Arten zum Trocknen bringen. Entweder man lässt das Sammelgut lufttrocknen, im Backofen oder mit einem Dörrgerät. Keine der Alternativen ist besser oder schlechter als die andere, unterscheiden sich nur in der Trockenzeit. An der Luft trocknen, ist die klassische Art und Weise seinen Tee selbst zu machen. Das Sammelgut sollte man auf einem Backblech oder einem Gitter auflegen und in einer dunklen Kammer oder auf dem trockenen Dachboden aufbewahren. Ist der Trockenort aber zu feucht, dann beginnen die Teesorten zu schimmeln. Im Backofen kann man die Resthitze zum Trocknen benutzen, wenn dieser oft in Verwendung ist. Ansonsten dreht man die Temperatur einfach auf 50 Grad, legt Blätter, Kräuter oder Früchte einfach auf dem Blech aus und schiebt dieses 6-8 Stunden in den Ofen. Je nach Art des Trockengutes variiert hier auch die Zeit. Wer regelmäßig größere Mengen an Kräutern und Früchten trocknet, für den ist ein Dörrgerät die optimale Lösung. Es lassen sich, je nach Trockengut, verschiedene Temperaturstufen einstellen, die meisten Geräte besitzen einen Timer und schalten sich automatisch ab. Es dörrt gleichmäßig und mit weniger Energieaufwand als der Backofen. Toll für Kräuter, die können hier besonders schonend getrocknet werden.