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Stachelbeer-Nektar selber machen

Stachelbeer-Nektar – So macht man ihn selbst

Ob man es glauben möchte, oder nicht. Die größten Liebhaber der Stachelbeere sind die Engländer, denn da stand sie bereits im 13. Jahrhundert auf der Liste der beliebtesten Früchte im königlichen Garten. Stachelbeere heißt auf Englisch Gooseberry Fool.
Doch im Gegensatz zu der Johannisbeere, der Himbeere oder den Blaubeeren, führt sie ein regelrechtes Schattendasein in den Garten und Küchen der heutigen Zeit.

Die Stachelbeere wächst an Sträuchern, die höchstens zwei Meter in die Höhe wachsen.
Deutlich größer ist die Stachelbeere als ihre Schwester die Johannisbeere. Die Frucht ist kugelförmig oder oval, so groß wie eine Haselnuss oder etwas größer. Die Schale der Stachelbeere erscheint einem grünlich-weiß/transparent und kann sich goldgelb oder rötlich verfärben. Sie besteht aus einem weichen saftigen Fruchtfleisch und enthält viele kleine Kerne, die jedoch essbar sind. Wer nun denkt, dass die Stacheln sich an der Frucht befinden, aufgrund ihres Namens, der irrt, die Stacheln sitzen an den dornigen Zweigen. Die Frucht selbst ist mit kleinen typischen Flaumhaaren bedeckt.

Der Stachelbeere geht ein „saurer“ Ruf voraus, jedoch enthalten die reifen Stachelbeeren viel Zucker. Dadurch sind sie ein schneller Lieferant für Energie. Die Beere enthält zudem Vitamin C und Spurenelemente, wie beispielsweise Zink und Silizium. Durch den hohen Kaliumgehalt der Frucht, kann sie durchaus hervorragende zum Entwässern des Körpers genutzt werden und die vielen enthaltenen Ballaststoffe reinigen den Darm.

Man kann also sagen: Die Stachelbeere räumt im Körper so richtig auf!
Dass die Stachelbeere einen säuerlichen Geschmack mit sich bringt, das liegt an der Apfel- und Zitronensäure, die wiederum appetitanregend und verdauungsfördernd wirkt.

Die Stachelbeere wird zumeist grün geerntet, da sich dann am längsten hält. Die Erntezeit ist von Mai bis Juni. Die Heimat der Stachelbeere ist in Europa, Asien und in Nordamerika, sie wird in allen mittelwarmen Klimazonen der Welt angebaut.
Diese Frucht eignet sich hervorragend zum Kochen. Man kann diese Beere in Quark oder Joghurt einrühren, wenn sie gedünstet ist, oder aber zu einem köstlichen Kompott oder zu Marmelade verarbeiten.
Beabsichtigt man Marmelade von der Stachelbeere zu kochen, dann ist die Aprikose beispielsweise, mit ihrem mild-lieblichen Geschmack ein harmonischer Partner. Von der Stachelbeere kann man auch Saft oder Nektar selbst zu Hause herstellen.

Und so geht es – Stachelbeere Nektar/Saft selber machen

1.) Man benötigt für 10 Personen:

2 kg Stachelbeeren,
200 Gramm Zucker,
½ Päckchen Einmachhilfe

2) Die Zubereitung:

Die Stachelbeeren in einen Dampfentsafter geben,
den gewonnen Saft pro gewonnenen Liter mit 200 Gramm Zucker aufkochen,
das Ganze dann ca. 10 Minuten köcheln lassen,
den Schaum abheben,
das ½ Päckchen Einsiede Hilfe (Einmachhilfe) unter den Saft rühren,
Den fertigen Saft sofort in saubere Flaschen abfüllen und gut verschließen.

3) Wer keinen Entsafter zu Hand hat, der geht wie folgt vor:

Die Stachelbeeren in einen großen Kochtopf geben und stampfen,
dann einen Liter Wasser dazugeben,
aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen,
den Schaum abheben,
die Einsiede Hilfe (Einmachhilfe) dazugeben,
Den fertigen heißen Saft sofort in saubere Flaschen abfüllen und verschließen.

Den fertigen Stachelbeer-Nektar/Saft sollte man dunkel und kühl aufbewahren. Ungeöffnet bleibt der selbst gemachte Saft ca. ein Jahr haltbar.