Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. ABC-Apfel-Birnen-Citronen-Saft – So mache ich ABC-Saft selbst
  2. ACE-Mehrfrucht-Karotten-Trunk - So machen Sie ihn selbst
  3. Apfel-Grapefruit Saft zubereiten – So geht’s
  4. Apfel-Kirsch Saft – So macht man Apfel-Kirsch Saft selbst
  5. Apfel-Orange-Nektar selber machen – So geht´s


Punsch ohne Alkohol

Punsch alkoholfrei – Alkoholfreien Punsch selber machen

Unter Punsch versteht man ein alkoholisches Heißgetränk, welches seinen Ursprung in Indien hat. Ein Punsch besteht aus fünf Zutaten, die so sind: Arrak, Zucker, Zitronen und Tee oder Wasser mit Gewürzen. Arrak muss man wissen, ist hochprozentiger Alkohol, der aus Palmzuckersaft und Reismaische gewonnen wird. Das Aroma von Arrak kann man mit dem von Rum vergleichen. Darum wird Arrak in der heutigen Zeit auch gern durch Rum, Branntwein oder Wein ersetzt.

Und es sind einmal wieder mehr die Engländer, die das heiße und köstliche Getränk nach Europa brachten. Die Briten lernten den Punsch als „Pansch“ im 17. Jahrhundert kennen. Pansch ist das hindustanische Wort für fünf. Der Punsch wurde sehr schnell in England eines der beliebtesten Heißgetränke. Das Getränk fand im selben Jahrhundert noch seinen Weg nach Deutschland, wo es dann „eingedeutscht“ wurde. Man machte die englische Bezeichnung „Punch“ zu Punsch. In dem großen vollständigen Lexikon von Johann Heinrich Zeder wurden unter dem Begriff auch alle Zutaten für das „starke Getränk“ angegeben und das waren: Branntwein, Wasser, Zucker, Pomeranzsaft und Muskatnüsse.

In den folgenden Jahren wurde der Punsch dann auch teilweise kalt getrunken. Auch Mozart war diesem Getränk verfallen, er lernte es auf einer Englandreise kennen.

Derjenige der einen Punsch zubereitet, der muss darauf achten, dass das Getränk nicht kocht, sondern nur erhitzt, denn ansonsten bleiben das Aroma und der Alkohol nicht erhalten.

Es gibt genügend Punschrezepte, von den alten angefangen aus dem 17. Jahrhundert bis hinein in die Moderne.
Die beliebteste alkoholische Form des Punsches ist wohl die Feuerzangenbowle, letztlich auch so bekannt durch den gleichnamigen berühmten Film mit Heinz Rühmann. Auch der Eierpunsch ist eine Variante des Punsches, die man heutzutage oft findet. In Norddeutschland gibt es den friesischen Teepunsch, der aus dünnem Tee und Köm zubereitet wird.
Doch dank der modernen Zeit gibt es auch genügend alkoholfreie Varianten des Punsches. Die da wären, der Autofahrerpunsch oder der Kinderpunsch.

Wer nach Österreich reist, der wird den Punsch in der Form von Glühwein oder Jagatee vorfinden, die auch beide eines der beliebtesten Getränke auf den Weihnachtsmärkten sind.
Um 1900 kam dann der Silvesterpunsch in Mode, der dazu genutzt wurde, um auf das neue Jahr anzustoßen.

So bereitet man einen alkoholfreien Punsch zu

1) Earl-Grey-Orangen-Punsch
Dieser Punsch eignet sich hervorragend auch für Kinder

¾ Liter Earl-Grey-Tee, für Kinder sollte man dann Rotbusch-Earl-Grey Tee benutzen
¼ Liter Orangensaft
Ein paar Gewürznelken oder Glühweingewürz
Etwas Zucker

Zubereitung: Man erhitzt den Orangensaft zusammen mit dem Earl-Grey-Tee, aber nicht aufkochen und dann das Ganze mit den Gewürznelken oder dem Glühweingewürz sowie Zucker abschmecken.

2) Alkoholfreier Havanna – Punsch

Zutaten für 1 Portion:

240 ml Wasser
60 ml Honig
50 Gramm Zucker
2 Stangen Zimt
4 Nelken
360 ml Ananassaft (frischer schmeckt am besten!)
480 ml Orangensaft (auch frisch gepresst)
60 ml Limettensaft
960 ml Zitronen-Sorbet, welches man vorher bei Zimmertemperatur 20 Minuten leicht schmelzen lässt
720 ml Ginger Ale, eiskalt

Die Zubereitung:

Das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen
den Honig und den Zucker einrühren
Zimtstangen und Nelken dazugeben und gründlich rühren.
Die Hitzezufuhr drosseln und ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, bis es leicht angedickt ist.
Den Topf von der Flamme nehmen und den Sirup auskühlen lassen.
Die Nelken und Zimtstangen herausnehmen und den Sirup in den Kühlschrank stellen.
Um den Punsch fertigzustellen, die Obstsäfte und das Zitronen-Sorbet in ein Bowle Gefäß geben und miteinander verrühren.
Dann soviel von dem Sirup dazugeben, wie der Geschmack es zulässt und mit dem eiskalten Ginger Ale aufgießen.