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Bier selber brauen

Bier brauen – so braut man Bier selbst

Wenn man zu seinen Speisen gerne mal ein Bier trinkt, dann könnte man dieses auch ganz einfach zu Hause brauen. Bei jedem Besuch den man hat, wird man mit dem selbstgebrauten Bier immer die Nase vorne haben. Neben einem sehr guten Geschmack, weiß man auch, welche Zutaten dafür verwendet wurden, und woher diese vor allem stammen.

Bier brauen zuhause

Jeder kennt jemanden, der schon mal den eigenen Wein oder Saft selbst gemacht hat. Kein Wunder – immerhin kann man Wein und Säfte sehr rasch und einfach selbst herstellen. Dagegen ist das Herstellen von Bier um einiges schwieriger. Aber der Aufwand macht das Ergebnis auf jeden Fall wieder wett. Denn der unheimlich gute Geschmack ist mit einer gekauften Flasche nicht zu vergleichen. In den Getreidekörnern ist statt vergärbarem Zucker vor allem Stärke, die erst gelöst und umgewandelt werden muss, und dann will die ganze Malzzuckerlösung auch noch ausführlich mit Hopfen gekocht sowie anschließend möglichst schnell wieder gekühlt werden. Die Variationsmöglichkeiten sind dadurch quasi nach oben offen, aber es entstehen dadurch auch einige Hürden, vor allem für Anfänger. Man sollte als Anfänger erst einmal versuchen, ob dieses Hobby (denn als solches kann es durchaus bezeichnet werden) überhaupt geeignet ist. Um diese Hürden ein wenig zu dezimieren, gibt es speziell für Anfänger auch Halbfertigzutaten. Diese nehmen wesentliche und fehleranfällige Arbeitsschritte ab, und dennoch steht der Herstellung eines naturbelassenen Biers aus eigener Hand nichts im Weg. Diese halbfertigen Zutaten werden in Fachkreisen auch Bierkit genannt. Bevor man sein eigenes Bier braut, muss man sich mit den gesetzlichen Vorgaben ein wenig vertraut machen. Zuallererst muss man sich einige Behelfsmittel besorgen. Hier braucht man einen Gärbehälter mit Hahn, ein Füllrohr für die Flaschen, eine Kunststoffschlauch um das Bier in die Flaschen zu füllen, gehopftes Malzextrakt, Trockenhefe, eine Einwegspritze mit 20 ml, leere Flaschen und ein Desinfektionsmittel um die Flaschen zu reinigen. Bei der Auswahl des Bierkits muss man darauf achten, dass keine Zugabe von Zucker oder Malzextrakt nötig ist. Vollwertige Kits erkennt man daran, dass sie für ca. 20 Liter Bier geeignet sind und ca. 3 kg Malzextrakt enthalten. Je nach bevorzugter Biersorte sollte man den feinsten Aromahopfen bei den Kits mitbestellen. Kits entstehen durch einkochen und werden oft lange gelagert. Sie enthalten zwar meist genug Bittere, aber nie das gute Aroma frischen Hopfens. Man muss auch darauf achten, dass man eine gute Trockenhefe mit bestellt. Die Hefe bei den Kits ist meistens nur für den Mülleimer geeignet. Man sollte nur dann untergärig brauen, wenn man für mehrere Tage konstant zwischen 0 und 12 °C Gärtemperatur sicherstellen kann. Bei Raumtemperatur wird man als Hobbybrauer niemals ein originalgetreues Pilsner, Export etc. herstellen können. Im Zweifel sollte man sich lieber für ein obergäriges Bier entscheiden. Man sollte das Gärgefäß vor dem Brauen durch das Auslitern kalibrieren. Man sollte dafür das Gefäß, Liter um Liter mit Wasser füllen. Nun bringt man von außen jeweils eine Markierung mit wasserfestem Stift an. So sieht man immer sofort, wie viel Flüssigkeit in dem Behälter ist. Zuerst erhitzt man 5 Liter Wasser, bis sie ca. 50 Grad erreicht haben. Den Malzextrakt fügt man dem Wasser bei. Dann bringt man alles zum Kochen. Nach Belieben gibt man das Hopfenextrakt in die kochende Brühe. Nun lässt man die Flüssigkeit auskühlen. Das Konzentrat wird nun in das Gärgefäß gefüllt. Die Flüssigkeit soll aber nicht über 25 Grad betragen. Nun fügt man die Trockenhefe hinzu. Dann rührt man alles gut um, bis es schäumt und verschließt das Gärgefäß gut. Bereits nach 6-12 Stunden beginnt die Gärung. Nach der ganzen Hauptgärung sind alle vergärbaren Zucker zu Alkohol und Kohlendioxid geworden dann geworden. Je mehr Kohlendioxid im Bier enthalten ist, desto prickelnder wird es.