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Apelwein zubereiten

Apfelwein selber machen – So macht man Apfelwein selbst

Der Apfelwein oder Ebbelwoi

Apfelwein oder auch Ebbelwoi, Äbbelwoi, Ebbelwei oder Stöffsche in südlichen und mittleren Hessen genannt, sowie in Frankfurter Raum und Unterfranken. Er ist pur oder gemischt ein Getränk, welches ein Lebensbestandteil so mancher Frankfurter ist. Apfelwein ist einfach nur lecker, erfrischend und durstlöschend. Er enthält wenige Kalorien und kann als süße oder auch als saure Schorle genossen werden. Das sind wohl auch die Gründe, dass der hessische Apfelwein sich einer weltweiten Bekanntheit erfreut und somit auch auf der ganzen Welt verkauft wird.

h3. Die Weinherstellung (Obstweinherstellung) – Tipps für Anfänger

Es ist einfach, Wein selbst herzustellen. Der Wein entsteht durch die Gärung des Obstes, bzw. wenn man es richtig sieht, von deren Saft. Wein, der aus Trauben hergestellt wird, ist kein Obstwein. Wenn man einen Obstwein zu Haus selbst herstellen möchte, dann benötigt man einige Dinge, nämlich die Grundausstattung, diese findet man im Bau -, Hobby, oder Heimwerkermarkt, bzw. im Internet.

Wichtig! Absolute Sauberkeit ist ein Muss! Diese gilt nicht nur für das verwendete Obst, sondern auch für die komplette Ausstattung (Geräte). Ebenso wichtig ist, dass nur frisches, gesundes Obst verwendet wird, niemals verdorbenes Obst verwenden.
Den Saft, der aus der Maische gewonnen wird, sollte man gleich in den Garbehälter umfüllen. In dem Gärgefäß sollte man immer einen Freiraum von 5-6 % lassen.

So stellt man Apfelwein her

Die Früchte vorbereiten und die Maische herstellen:
(Die verwendeten Äpfel müssen gesund und frisch sein)

Die Äpfel waschen und evtl. Faulstellen herausschneiden und zerkleinern.
(Für 25 – 30 Liter Wein benötigt man ca. 50 Kilo Äpfel)
Ein Tipp: Dass Beste ist, die Äpfel in eine Lohnkelterei zu bringen, dann bekommt man einen guten Presssaft zurück.
Tut man das nicht, muss man die Früchte zu einer guten pressfähigen Maische verarbeiten. Das Beste ist es, die zerkleinerten Apfelstücke zu mahlen. (z.B. mit einer Obstmühle)
Die fertige Maische dann auspressen, ein langsamer Pressvorgang erhöht die Saftausbeute.
bei einem zu niedrigen Öchslegehalt Zucker zufügen, damit der gewünschte Alkoholgehalt erreicht wird (hat man einen guten Presssaft, kann man einen Alkoholgehalt von ca. 6 – 6,5 % Vol erreichen (200 g Zucker auf 10 L Presssaft, erhöht den Alkoholgehalt um 1% Vol)
nun die erste Schwefelung. Hierbei wird der unvergorene Saft mit Kaliumdisulfit geschwefelt. (Bei frischen, sauberen Äpfeln kann die erste Schwefelung weggelassen werden)
4-6 Stunden nach dem Schwefeln die Reinzuchthefe dazugeben.
nun ist die Zeit des Gärens, die ca. drei bis vier Wochen dauert (danach steigen keine Gasbläschen mehr auf)
das Gefäß, welches nur ca. ¾ gefüllt war, kann jetzt mit dem Most aus anderen Gefäßen aufgefüllt werden (randvoll)
danach schließt man das Gärgefäß wieder mit dem Gärverschluss, den man vorher gut gereinigt hat (Sperrflüssigkeit ebenso erneuern)
Nach weiteren 3-4 Wochen ist dann die Gärung komplett abgeschlossen.
Den Apfelwein von der Hefe abziehen. Das ist wichtig für die weitere Entwicklung und die Qualität des Weins. (Darauf achten, dass die verwendeten Gefäße immer sauber sind).
den Wein wieder einfüllen und erneut schwefeln

Verbraucht man den Wein nicht schnell, sollte er noch einmal abgezogen werden. Dann nochmals schwefeln. Dann kann der Wein in Flaschen abgefüllt werden. Sollte er nicht klar sein, kann man eine Schönung vornehmen mit Kieselsol oder Gelatine.
Der Wein muss gepflegt werden, damit die während der Lagerung keine Kammhefe oder Essigbakterien entstehen.