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Wirtschaftsrecht

Wirtschaftsrecht studieren

Das Wirtschaftsrecht-Studium: Wirtschaftsrecht gehört zu den akademischen Disziplinen, welche sowohl wirtschaftliche als auch juristische Aspekte im Studium vereinigt. In der Ökonomie braucht man die Wirtschaftsjuristen, um in der Vereinbarkeit wirtschaftlicher sowie rechtlicher Belange zu beraten und den Ablauf unterschiedlichster Verträge und Geschäfte rechtlich zu prüfen. Mit der Hilfe von Wirtschaftsjuristen soll sichergestellt werden, dass die Abläufe sowohl aus wirtschaftlichem als auch rechtlichem Blickwinkel ideal ablaufen.

Der Studienverlauf

Nachdem die ersten Studiengänge des Wirtschaftsrechts noch als Diplomstudiengänge ausgelegt waren, wurde das Studium nun auf die Abschlüsse des Bachelor und Master umgestellt. Das Bachelor-Studium dauert sechs Semester und danach kann man das Master-Studium aufnehmen, wobei die Studienzeit hier je nach Hochschule zwischen 2 und 4 Semestern variieren kann.

Das Grundstudium wird in der Regel in den ersten drei Semestern behandelt, wo die Studenten die wesentlichen wirtschaftswissenschaftlichen sowie juristischen Qualifikationen vermittelt bekommen. Für die folgenden drei Semester kann man je nach Hochschule ein oder zwei Schwerpunkte wählen. Dort werden dann die zuvor vermittelten Kenntnisse in den jeweiligen Bereichen vertieft, welche den Studenten besonders gut auf seinen späteren Berufseinstieg vorbereiten sollen. Die eigentliche Bachelorarbeit wird dann im letzten Semester angefertigt, woraufhin eine mündliche Abschlussprüfung folgt. Bei den meisten Hochschulen ist außerdem ein Praktikum ins Studium integriert, wo die Studenten ausreichend Erfahrung sammeln und daneben Kontakte knüpfen können.

Die Inhalte des Studiums

In dem Studium des Wirtschaftsrechtes bekommen die Studenten die beiden Seiten vermittelt, welche zentral für ihren späteren Beruf sind. Dies sind zum einen die Seminar und Vorlesungen mit den wirtschaftlichen Grundlagen und daneben die zahlreichen juristischen Aspekte und Inhalte. In dem auf wirtschaftliche Kenntnisse ausgelegten Teil des Wirtschaftsrechts-Studiums werden den Studierenden neben den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen beispielsweise auch Kenntnisse in den Bereichen Management, Rechnungswesen sowie der Steuerlehre und Volkswirtschaftslehre vermittelt.

Von elementarer Bedeutung ist wie in allen anderen ökonomischen Disziplinen auch hier ein gewisses mathematisches Grundverständnis notwendig. Im rechtswissenschaftlichen Teil des Studiums spielt das Wettbewerbsrecht, Steuerrecht, Arbeitsrecht sowie das Wirtschaftsrecht und andere Teilbereiche des Rechts eine zentrale Rolle. Das Zusammenbringen von rechtswissenschaftlichen sowie wirtschaftlichen Inhalten soll in dem Studium garantieren, dass Juristen so ausgebildet werden, dass sie ohne Probleme die wirtschaftlichen Zusammenhänge beurteilen können. Nur somit kann im späteren Berufsleben auch eine gute Betreuung eines Klienten garantiert werden.

Die Voraussetzungen für das Studium

Grundsätzlich sollten die angehenden Studenten des Wirtschaftsrechts eine Fähigkeit zum analytischen Denken haben. Daneben ist natürlich auch das Interesse an wirtschaftlichen und rechtlichen Fragestellungen eine der elementaren Voraussetzungen, damit das Studium des Wirtschaftsrechts auch zum Erfolg führt. Weil das Studium teilweise sehr Theorie belastet sein kann, sollte man jedoch auch einen langen Atem mitbringen. Auch eine gute Ausdrucksweise sowie Durchsetzungsvermögen ist für Wirtschaftsjuristen dringend notwendig. Aus diesem Grund sollten die Studierenden dementsprechend selbstbewusst auftreten können.

Die Berufsaussichten nach dem Studium

Die angehenden Wirtschaftsjuristen finden unter anderem in Unternehmen der unterschiedlichsten Wirtschaftszweige eine Arbeitsstelle. In der Regel werden die Wirtschaftsjuristen hier in der Rechtsabteilung beschäftigt, wobei sie auch in der Personalabteilung eingesetzt werden können, wo sie sich beispielsweise mit der Ausarbeitung von Arbeitsverträgen auseinandersetzen. Daneben existieren zahlreiche andere Berufsmöglichkeiten wie im Bankwesen, bei Versicherungen sowie in Wirtschaftsverbänden oder in der öffentlichen Verwaltung. Eine beliebte Arbeitsstelle unter Wirtschaftsjuristen sind oftmals auch Unternehmensberatungen.