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Politikwissenschaften

Politikwissenschaften studieren

Wer jetzt denkt Politikwissenschaften hat mit der Ausbildung von künftigen Politikern zu tun, der irrt sich ganz gewaltig. Denn in erster Linie geht es darum, z. B. Ursachenforschung zu betreiben. Der Studiengang Politikwissenschaften baut sich in Analysen und Theorien auf.

Wie bei jedem anderen Studiengang werden gewisse Voraussetzungen verlangt. Erst wer diese Kriterien erfüllt, der kann sich an der Uni oder Fachhochschule, welche den Studiengang anbieten einschreiben. Die meisten Unis verlangen einen Numerus clausus, dieser liegt bei 1,5 bis 2,0. Andere Unis oder Hochschulen verlangen einen ausführlichen Eignungstest. Das ist oft verschieden und variabel. Wer über Fremdsprachenkenntnisse verfügt, der hat sozusagen einen Bonus. Voraussetzung auf jeden Fall ist, dass man Englisch und Wort und Schrift tadellos beherrscht. Der Student muss regelmäßig seine Vorlesungen besuchen, zudem wird während der Studienzeit viel Eigenarbeit und Hausarbeit verlangt. Hier muss man etwa 20 Stunden in der Woche einplanen.

Die Hausarbeit liegt im Wesentlichen darin, den Stoff nachzuarbeiten und um den Lernstoff vorzubereiten. In den ersten vier Semestern wird den Studenten vieles an Grundlagenkenntnissen beigebracht, bevor es an die Vertiefung der Materie geht. Die Grundlagenkenntnisse werden in vier verschiedene Bereiche unterteilt. Es geht oftmals darum, wie man bestimmte Entscheide richtig analysiert. Die grundlegenden Lerninhalte des Studiums sind Folgende: die politische Theorie, die vergleichende Politikwissenschaft, die Politikfeldanalyse und die Methodik und Statistik. Der Inhalt des Studiengangs kann zwar etwas variieren, aber grundsätzlich gehören eben diese Themen dazu. Jeder Student kann sich in einer bestimmten Fachrichtung vertiefen, um eben Schwerpunkte für seinen späteren Einsatz zu schaffen.

Das Studium wird mit 6 Semestern angesetzt. Grundsätzlich ist es so, dass der Ablauf des Studiums, durch die Studienordnung geregelt wird. Der Studiengang erfordert ein Praxissemester, welches absolviert werden muss. Zum Studium gehören auch die Grundsätze der sozialwissenschaftlichen Methoden. Diese werden zu Beginn des Studiums abgehandelt. Doch diese werden während des ganzen Studiums immer wieder mit in die Lerninhalte einbezogen. Die Studenten nehmen gerne die Erfahrungen des Praktikums mit in ihre Abschlussarbeit auf. Es bietet sich an, das Praktikum in einer politischen Organisation oder einer Verwaltung zu absolvieren. Die Entscheidung zu treffen, was man studieren will, muss gut überlegt sein, denn ein Studium ist Zeit- und kostenintensiv. Deshalb sollte man einen Studiengang wählen, der zu den Interessen passt.

Und so ist das auch in der Politikwissenschaft. Denn unter Umständen kann das ein sehr trockenes Thema sein und nur wer das politische Geschehen, schon immer Interesse verfolgt hat, der wird letztendlich auch glücklich werden mit seiner Berufswahl. Viele Unis bieten mittlerweile auch die Möglichkeit eines Schnupperstudiums an, diese Möglichkeit sollte man annehmen. Informationen gibt es auf der Homepage der jeweiligen Uni. Welche Unis, oder Hochschulen den Studiengang Politikwissenschaften anbieten, kann man am besten über den Studienführer in Erfahrung bringen.

Wie sind die Berufschancen

Viele der Studenten der Politikwissenschaften studieren auf ein Lehramt, das macht in etwa ein Drittel aller Studenten aus. Die anderen kommen unter bei Wirtschaft oder Verbänden. Es besteht auch die Möglichkeit in der Regierung, bei Ministerien oder Verwaltungen unterzukommen. Zudem kann man auch als Journalist tätig zu werden. Und das Berufsfeld wird auch immer interessanter, um in der Politik einzusteigen, man ist sozusagen die rechte Hand eines Abgeordneten und übernimmt die gesamte Pressearbeit, unter anderem werden auch die Reden für den Abgeordneten geschrieben.