Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. Studieren - was soll ich studieren
  2. Was ist ein Stipendium?
  3. Wirtschaftsrecht studieren
  4. Astronomiestudium absolvieren
  5. So können Sie berufsbegleitend studieren


Studium in Philosophie

Philosophie studieren – Wie und wo?

Das Studium der Philosophie

Im Philosophie-Studium beschäftigt man sich mit Themen, wie man als Mensch bezüglich der Welt steht, wie man Erkenntnisse sammelt, denkt oder handelt. Im Grunde dreht es sich darum, wie der Geist eines Menschen sich in der Abhängigkeit von Seele und Körper entfaltet und was dies verursachen kann. Man sieht die Gesellschaft und den Mensch als Ganzes an, bespricht systematische Zusammenhänge sowie Strukturen. Besonders die Interpretation und Analyse von Texten steht hier an erster Stelle. Beim Studium unterscheidet man in angewandte, neuere und ältere Philosophie. Hierfür zieht man weiter Disziplinen wie die sozialen, rechtlichen und historischen Wissenschaften sowie die Metaphysik, Logik und Ethik heran. Wenn man seine späteren Jobaussichten erhöhen möchte, sollte man daran denken noch ein weiteres Fach zu belegen. Man kann Philosophie jedoch auch auf Lehramt studieren, wobei dies neben Ethik oder Religion vor allem an weiterführenden Schulen angeboten wird. Hierzulande kann man Philosophie an rund 25 Universitäten studieren.

Die Jobaussichten nach dem Philosophie-Studium

Sofern man ein weiteres praktisches Fach studiert, hat man mit dem Bachelor-Abschluss in Philosophie durchaus gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Im Allgemeinen können Philosophen beispielsweise im Bereich der Medien, also bei der Presse, dem Rundfunk oder Verlagen arbeiten. Daneben bieten selbstverständlich auch Museen, Bibliotheken sowie Archive interessante Jobs für Philosophen an. Gute Berufsmöglichkeiten gibt es außerdem auch bei Einrichtungen im Bildungssektor, diversen Organisationen oder Verbänden.

Die Voraussetzungen für ein Philosophie-Studium

Auf jeden Fall sollten angehende Philosophiestudenten eine fast bedingungslose Freude am Denken haben. Sofern man mit sehr viel Ausdauer und gerne an komplizierten Fragestellungen knobelt und diese auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet, darüber redet und anschließend nach der perfekten Lösungen für die Fragestellungen sucht, könnte ein Philosophiestudium durchaus in Frage kommen. Die Fähigkeit zur Abstraktion ist auf jeden Fall eine weitere elementare Bedingung, wenn man sich für ein Studium der Philosophie entscheidet. Selbst auf sehr theoretischen Stufen der Abstraktion sollte man auf jeden Fall noch logisch denken können, um nicht auf den Gedankenketten abzuschweifen. Im Grunde muss man dafür kein Mathe-Genie sein, allerdings ist ein gewisses abstraktes mathematisches Verständnis eine gute Basisbegabung zur Abstraktion. Diese Fähigkeit ist jedoch auch erlernbar und nicht zwangsläufig Voraussetzung für ein Philosophiestudium, weshalb selbst eine schlechte Mathenote kein Grund ist, dass man das Studium der Philosophie nicht antritt. Hinzu kommen Ausdauer und eine gewisse Konzentrationsfähigkeit, da man den Verstand auch über längere Dauer auf Vollgas laufen lassen muss, ohne seine Konzentration zu verlieren oder zu ermüden. Zum Glück kann man auch diese Fähigkeit während des Studiums gut trainieren. Daneben muss man Bereitschaft zeigen viel zu lesen und sich Wissen anzueignen, damit man auch geistig aktiv arbeiten kann.

Die Inhalte eines Philosophie-Studiums

Grundsätzlich werden im Studium die philosophischen Grundlagen von den alten Griechen bis hin ins aktuelle Zeitalter durchgenommen. Es werden zahlreiche Begriffe und Modelle gelehrt, welche man auch auswendig beherrschen sollte. Vor allem zu Beginn des Studiums wird viel Faktenwissen behandelt, bevor man mit der aktiven Anwendung des gelernten Stoffes anfängt. Bei der Philosophie handelt es sich im Allgemeinen um die grundlegende Orientierungswissenschaft, welche so gut wie alle Sparten des menschlichen Lebens beinhaltet. Hierzu zählen unter anderem zentrale Fragen des Handelns, Denkens und Erkennens. Es werden Fragen der Handlungstheorie, Sprachphilosophie, Metaphysik, Erkenntnistheorie sowie der Ethik behandelt, wobei auch stets ein kritisch-konstruktiver Austausch mit Einzeldisziplinen wie der Psychologie, Evolutionsbiologie, Rechtswissenschaft sowie der Wissenschaftsgeschichte und Medizin im Fokus des philosophischen Interesses stehen.