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Reha beantragt

So beantragen Sie eine Reha

Im medizinischen Sinne bedeutet die Rehabilitation eine Wirkung von Maßnahmen, die nach einer Krankheit oder einem Unfall ergriffen werden um jemanden gesundheitlich wieder herzustellen oder den Zustand zu verbessern.

Oft kommt man nach einem Unfall oder Krankheit nach einem längeren Krankenhausaufenthalt erst mal zur Reha. Je nach Erkrankung können hier ganz unterschiedliche Behandlungsmethoden angewandt werden. Auch wo man genau hin kommt entscheidet sich mach dem Leiden was man hat, denn einige Einrichtungen haben sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisiert. Jemand der einen Bandscheibenvorfall hatte bekommt dann eine ganz andere Maßnahme, als jemand der ein Krebsleiden hat.

Eine Reha beantragen

Wenn man eine Rehabilitationsmaßnahme benötigt muss diese zuerst mal beantragt werden. Dafür gibt es von den unterschiedlichen Leistungsträgern einen Antragsvordruck, der ausgefüllt werden muss. Diesen kann man auch meistens schon online im Internet herunterladen oder direkt dort schon ausfüllen, allerdings kann man ihn nicht komplett online Stellen, da der ärztliche Befund den man dazu legen muss nicht online verschickt werden kann. Generell hat jeder erst mal das Recht den Wunsch nach einer Reha zu beantragen. Ob diese dann im Nachhinein genehmigt wird entscheidet der Leistungsträger in dem er sich den Fall und den Befund des Arztes ganz genau anschaut, Man sollte wenn man einen Antrag stellt auf einige Dinge im Vorfeld achten. Zum Beispiel, das die Klinik, in der man die Reha durchführen möchte den medizinischen Erfordernissen entspricht und am Besten von einer unabhängigen Stelle zertifiziert wurde und diese Zertifizierung auch anerkannt ist. Damit ist dann nämlich gesichert, das Alles den Ansprüchen genügt und die Einrichtung auch regelmäßig überprüft und bewertet wird. Wenn man sich unsicher ist, sollte man sich vorm Beantragen von dem zuständigen Kostenträger beraten lassen, damit auch alles seine Richtigkeit hat. Die so genannten Kostenträger sind in den meisten Fällen die gesetzlichen Rentenversicherungen oder die gesetzlichen Krankenkassen. Wenn dort ein Antrag eingeht klären diese beiden Institutionen auch jeweils ihre Zuständigkeit für den einzelnen Fall ab. Dabei ist die Rentenversicherung zuständig wenn durch die Einschränkung wegen der man eine Rehabilitation benötigt die Erwerbsfähigkeit einschränkt. Bevor jemand zum Rentner wird, soll er es erst noch mal mit einer Reha versuchen. Die gesetzliche Krankenversicherung hingegen ist zuständig wenn es darum geht eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abzuwenden, zu mindern oder eine Verschlechterung zu vermeiden. Bevor jemand zu einem Pflegefall wird, bekommt er erst noch mal eine Reha Maßnahme um vielleicht schlimmeres zu verhindern. Oft ist die Krankenversicherung Ansprechpartner, wenn keiner der Anderen Leistungsträger zuständig ist und man nicht weiß an wen man sich wenden soll. Sie ist vor allem für Kinder, Jugendliche und Erwachsene die nicht berufstätig sind und Rentner zuständig. Wenn man einen Antrag für eine Reha gestellt und an den für sich zuständigen Leistungsträger geschickt hat muss man erst mal auf die Entscheidung warten. Sollte diese negativ ausfallen und die Reha wird nicht genehmigt, hat man die Möglichkeit gegen diesen Beschluss Widerspruch einzulegen. Die Dauer, die Art, der Umfang und die genauen Leistungen der Maßnahme, kann der Leistungsträger bestimmen. Und es kann auch entschieden werden ob die Reha stationär oder ambulant erfolgen soll. Ob man in der Klinik bleibt oder nach der Behandlung jeweils nach Hause kann.