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Wühlmäuse los werden

Wühlmäuse - Wie man Wühlmäuse bekämpft

Haben sie Wühlmäuse oder haben sich welche in ihrem Garten eingenistet? Wenn sich mal Wühlmäuse in ihrem Garten niedergelassen haben, können sie schnell zu einer Plage werden. Die Vegetarier können durchaus wählerisch sein, und fressen längst nicht alles. Sie fressen mit Vorliebe Möhren, Sellerie, Tulpenzwiebeln und zarte Wurzelrinden von Rosen und ihren Obstbäumen. Wenn sie in ihrem Garten einen Erdhaufen entdecken, sollten sie zuerst prüfen, ob es tatsächlich das Werk einer Wühlmaus ist oder von einem Maulwurf, da Maulwürfe auch gerne Erdhaufen aufschütten. Diese stehen aber im Gegensatz zu Wühlmäusen unter Naturschutz. Das beutet man darf diese Tiere vertreiben aber nicht töten.

Wühlmausfallen

Fallen sind bei der richtigen Anwendung die effektivste Methode um die Wühlmäuse zu bekämpfen. Es gibt bewährte Fanggeräte wie die Zangen-Falle, die Bayrische Wühlmausfalle, die patentierte Super-Cat-Falle oder es gibt auch Kastenfallen, wie die Sugan-Wühlmausfalle. Sie sollten Kastenformen verwenden, schon rein wegen dem Tierschutz, da bei anderen Modellen gelegentlich auch Maulwürfe zum Opfer fallen können. Wühlmäuse sind sehr geruchsempfindlich, deswegen sollten sie Fallen und Köder nur mit alten Handschuhen anfassen, und sie sollten die Geräte gründlich mit Erde abreiben. Wenn sie eine neue Falle kaufen, können sie diese auch in Metall nehmen, da diese mit einem dünnen Ölfilm überzogen sind. Diesen sollten sie mit einem geruchsneutralen Reinigungsmittel abwaschen, bevor sie die Falle mit Erde einreiben. Es hat sich als Köder Apfelstücke, geschälte Möhren oder aber auch Selleriestücke bewährt. Die geköderte und gespannte Falle wird vor dem freigelegten Gang gesetzt und dann anschließend licht-dicht verschlossen. Sie können aber auch das Loch mit einem schwarzen Eimer abdecken. Da die Kastenfallen nur einen Eingang haben, sollte man in jedem Gang zwei Fallen mit einander abgewandten Eingängen aufstellen. Sie sollten bei den Fallen- Methoden systematisch vorgehen und fangen am besten in einer Gartenecke an. Bestücken sie dort jeden Gang mit einer oder aber auch mehreren Fallen. Sie sollten die Ganggeräte mehrmals täglich kontrollieren und stellen sie die Fallen danach wieder an dieselbe Stelle zurück, bis sie an diesem Gang nichts mehr fangen. Chemische Präparate sind bedingt zu empfehlen. Giftweizen und auch andere Köder werden daher von den Wühlmäusen nur im Herbst und Winter in ausreichenden Mengen gefressen, wenn sie keine frische Nahrung mehr finden oder nichts anderes verfügbar ist. Wühlmausgas tötet die Wühlmäuse nicht, sondern vertreibt die Nager nur durch seinen Geruch. Die Wirkung auf sandigen Böden ist sehr begrenzt, da das Gas durch die Bodenporen aus dem Gangsystem tritt. In diesem Fall sind dann Rauchmittel auf Basis von Rizinusöl effizienter. Es werden auch im Bio-Laden spezielle Begasungsgeräte mit eingesetzt. Diese produzieren durch die Verbrennung von Holzkohle giftiges Kohlenmonoxid, dass über Schläuche in die Nager Gänge weitergeleitet wird. Diese aufwendigen Methoden sind im eigenen Garten nicht praktikabel. Aber auch von Hundehaaren, eingegrabenen Flaschen, bis hin zu dem Kaiserkronen-Sud gibt es eine Menge an Hausmitteln, wie man Wühlmäuse noch vertreiben kann, da Wühlmäuse durch Geruchs- oder Geräuschentwicklung vertrieben werden. Sie können sich auch vierbeinige Hilfe holen, wie junge motivierte Katzen, diese halten eine Wühlmauskolonie natürlich sehr leicht in Schach.