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Unbezahlter Urlaub

So berechnet man unbezahlten Urlaub

h3.Was ist unbezahlter Urlaub?

Unbezahlter Urlaub ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über freie Zeit, die nicht bezahlt wird. Das kann der Fall werden, wenn die zustehenden bezahlten Urlaubstage schon genommen wurden und kein Anrecht auf weiteren Urlaub besteht.

Jeder Arbeitnehmer kann in die Verlegenheit kommen, seinen Urlaub verlängern zu müssen, obwohl sein Anrecht über den bezahlten Urlaub schon genommen wurde. Schnell kann etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen. Wenn der Jahresurlaub schon abgegolten ist, kann das Kind krank werden, oder ein Pflegefall tritt in die Familie ein. Dann ist es notwendig, seinen Urlaub mit Übereinstimmung des Arbeitgebers, unbefristet oder befristet zu verlängern. Allerdings hat man dann keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Unbezahlter Urlaub lässt nur das Arbeitsverhältnis ruhen, der Angestellte ist im Unternehmen weiter als Mitarbeiter geführt, ohne dass der Arbeitgeber entlohnen muss. Es ist allerdings durch den Mitarbeiter, der in den unbezahlten Urlaub geht, sämtliche Vertragsbedingungen laut Arbeitsvertrag zu erfüllen. Das heißt, dass keine Betriebsgeheimnisse oder andere Nebenabsprachen laut Arbeitsvertrag genau eingehalten werden müssen.

Er ist lediglich von der Pflicht befreit, an seinem Arbeitsplatz zu erscheinen.
Gesetzlich ist die Berechnung von unbezahltem Urlaub nicht geregelt, da es sich nur um eine Übereinkunft zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer handelt.

Trotzdem muss unbezahlter Urlaub berechnet werden. Das geht nach einem ganz einfachen Schema. Wenn man das Monatsgehalt durch dreißig Kalendertage teilt und das Ergebnis der zu bezahlenden Kalendertage mal nimmt. Jetzt kann man die zu bezahlenden Kalendertage mit den unbezahlten abziehen und zu einem Ergebnis kommen. Für jeden Arbeitnehmer ist wichtig zu wissen, dass im Fall eines längeren unbezahlten Urlaubs über vier Wochen, die Sozialversicherung und die Krankenversicherung abgemeldet wird. Sozialversicherungsrechtlich ein wichtiger Aspekt, den man unbedingt im Vorfeld beachten muss.

Versicherungspflicht nicht aus den Augen verlieren

Besteht der unbezahlte Urlaub unter vier Wochen, läuft die Sozialversicherung ohne Unterbrechung weiter. Nur was zeitlich über vier Wochen hinausgeht, ist mit einer Abmeldung verbunden. Zu beachten ist außerdem, dass immer vom letzten Tag der bezahlten Beschäftigung ausgegangen wird. Die Vierwochenfrist beginnt sofort mit dem ersten Tag des unbezahlten Urlaubs. Darum ist Vorsicht geboten, nichts aus dem Auge zu verlieren. Manchmal macht es auch Sinn, seinen unbezahlten Urlaub um einen Tag zu verkürzen, wenn man ganz sicher gehen möchte, die Monatsfrist genau einzuhalten, damit kein Verlust des Versicherungsschutzes bestehen kann. Da ein Arbeitnehmer schnell in die Situation geraten kann, unbezahlten Urlaub nehmen zu müssen, ist es extrem wichtig, alle Vor- oder Nachteile genau abzuwägen. Darauf bestehen kann keiner, man ist sozusagen vom Wohlverhalten des Betriebes abhängig. Dennoch wird kein verständnisvoller Arbeitgeber ablehnen, wenn man triftige Gründe vorbringt, die einen unbezahlten Urlaub zwingend notwendig machen. Auf ein gutes Verhältnis zwischen beiden Parteien kommt es in dieser Situation besonders an. Gegenseitiger Respekt ist daher eine Bedingung, mit der ein Arbeitnehmer bestimmt an sein Ziel gelangt. Wie in allen Belangen des Lebens ist die Toleranz ein guter Gradmesser für den gemeinsamen Umgang. Egal ob man Arbeitgeber oder Arbeitnehmer ist. Besteht organisatorisch für den Betrieb kein Nachteil, kann man seinen unbezahlten Urlaub sicher bekommen. Schließlich kann jeder einmal in eine Notsituation kommen, dass unbezahlter Urlaub notwendig wird.