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Die Shaolin-Kultur

Was ist die Shaolin-Kultur?

Zu der Shaolin-Kultur im „Reich der Mitte“ kann man viele Legenden und Geschichten erzählen. Ob es Wahrheit oder Mythos ist kann nicht immer bei den Erzählungen auseinandergehalten werden. An einem der fünf heiliggesprochenen Berge in China kann man das berühmteste aller Klöster, das Shaolin-Kloster, finden. Noch heute leben die buddhistischen Mönche dort. Von ihnen kann man viele Geschichten hören. Das 1500 Jahre alte Kloster ist berühmt geworden durch den bekannten Kampfsport Kung Fu. Dieser Kampfsport wurde durch die Shaolin Mönche zur traditionellen Kampfkunst. Es lebten bis zu 2000 Mönche in diesem Kloster, wovon aber nur einige auserwählte die Kunst des Shaolin Kung Fu erlernen durften. In diesem Kloster haben die Mönche einen Ort wo sie meditieren können, in Ruhe und ohne negative Einflüsse. Das Kloster hat sehr berühmte Wandmalereien. Leider wurden durch die Kriege und auch Brände viele historische Werke und Dokumente zerstört.

In Berlin ist das einzige Shaolin Kloster in Deutschland offiziell zugelassen und erfreut sich vieler Besucher. Außerdem findet man noch in Japan, Korea und in Indochina zugelassene Shaolin-Klöster. Der Tempel in Berlin wurde vom Abt Shi Yongxin im Jahr 2001 gegründet. Er setzte im Jahr 2004 Shi Yong Chuan als Abt ein, der vorher zum Mönch geweiht wurde. Dies geschah im Mutterkloster. Heute unterrichtet er im Tempel in Berlin Qigong, Buddhismus und Meditation.

In Deutschland wird die Kultur der Shaolin von Meistern und Übungsleitern gelehrt. Es wird Shaolin Kung Fu gelehrt und unterrichtet. Man erwartet, dass die Völkerverständigung, die Kultur und Aufklärung der Shaolin dadurch gefördert wird. Der Großmeister Shi Yongxin lehrt seinen Schülern die Kultivierung von Geist, Körper und Seele. Seinen Aussagen zu folge ist es ein Ziel jedes Buddhisten die Erleuchtung zu erreichen. Das Bedeutet, dass der Geist, der Körper und die Seele eine Einheit bilden und das im Dauerzustand. Leicht ist dieses Ziel nicht zu erreichen, hier wird die tausendjährige Kultur helfen eine neue Lebenskraft zu gewinnen und auszuleben. Ziel dieser Kultur ist der Frieden in der Welt und die Förderung der Gesundheit aller Menschen. Im täglichen Leben nähert man sich durch Kultivierung immer weiter diesem Ziel.

Wie sieht ein Shaolin-Tempel aus?

Der Shaolin-Tempel liegt eingebettet inmitten von den 5 heiligen Bergen und einer herrlichen Waldlandschaft am Fuße des Wu Ru Feng. Er wurde 495 n. Chr. erbaut. Bis heute wird der Tempel von ca. 50 ….. bewohnt. Er ist eine faszinierende Kultstätte und bietet viele wundervolle Sehenswürdigkeiten. Z. B. die Halle der himmlischen Könige, die Dharmahöhle, wo Ta Mo 9 Jahre lang meditiert hat und zum Schluss den spirituellen Zustand erreichte, der Pagodenwald der mehr als 240 Grabmäler berühmter Mönche enthält, die Mahavirahalle und die Kampfausbildungsstätte. In der Shanmenhalle findet man eine Tafel von Kaiser Kangxi aus dem Jahr 1622 bis 1723 n. Chr.. Steinerne Löwen bewachen die Treppe zur Shanmenhalle und 2 steinerne Vajra (Buddhistische Krieger) halten vor der Halle der himmlischen Könige Wache.

Die Grabmäler im Pagodenwald sind Kunstwerke aus Stein mit Inschriften und Schnitzereien. Nicht selten sind sie bis zu 12 Meter hoch. Eingraviert sind die Jahreszahlen der Entstehung. Unzählige Pagoden liegen außerdem um den Shaolin-Tempel verstreut.