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Zeitungsartikel unterscheiden

So unterscheidet man Zeitungsartikel

Unterschiedliche Arten von Zeitungsartikel

Jeder, der täglich eine Zeitung aufschlägt und liest weiß, dass es viele unterschiedliche Artikel gibt, die sich in der Form, in der Länge und Darstellung unterscheiden. Das muss auch so sein, denn wenn alle Artikel mit unterschiedlichem Thema gleich aussehen würden, fehlt das interessante und würde schnell langweilig. Man findet Kommentare, Beschreibungen, Artikel kurz oder lang, Ereignisse und Berichte aus aller Welt und aus der unmittelbaren Nähe, Reportagen u.v.m.

Bei den Nachrichten des Tages sind kurze Informationen über die aktuellsten Ereignisse in Kurzform verfasst. Die wichtigsten Themen stehen am Anfang wie z. B. was an schrecklichen Unfällen passiert ist oder wer etwas getan hat. Anschließend folgen die Informationen in aber nur etwas ausführlicher Form.

Anders ist es bei den Berichterstattungen. Hier werden nach der Kurznachricht ausführliche Informationen preisgegeben. Wenn es sich z. B. um einen Unfall handelt, wird der komplette Hergang geschildert. Ganz speziell werden die Details erklärt und nicht selten fließen Zitate von den befragten Personen mit ein.

Eine Reportage ist ein Artikel vom Reporter, der seine eigenen Eindrücke schildert und über Veranstaltungen schreibt, die er selbst miterlebt hat. Eine Reportage ist eine andere Form von einem lebensecht erlebten Aufsatz und lässt sich locker lesen und man muss sich nicht sonderlich anstrengen ihn zu verstehen. Der Schreibstil ist nach einer erlebten Beobachtung locker gehalten.

Sehr interessant sind immer die Interviews. Der Reporter muss hierbei in unmittelbarem Kontakt zum Befragten stehen. Die Themen können entweder den Befragten selbst betreffen oder es wird über ein Thema oder einen Sachverhalt gesprochen. Die Meinung des Befragten und seine Antworten geben dem Leser Auskunft über die Person und ihrem Standpunkt. Manchmal sind die Antworten so bedrückend für den einzelnen Leser, dass die Sympathie für die befragte Person sinkt. Andersherum ist es natürlich ebenso möglich, man gewinnt einen positiveren Eindruck und verändert seine Sympathie der Person zum besseren hin. Allerdings ist ein Interview meistens nicht ausschlaggebend genug und man sollte sich mehr über diese Person informieren.

Dann gibt es noch eine Glosse, ein Artikel, der eine positive Meinung und Darstellung über einen Punkt auszeichnet. Die Darstellung ist oft satirisch oder witzig und wird in jeder Ausgabe eines Magazins oder einer Zeitung vom gleichen Autor geschrieben. Die Bedeutung des Wortes Glosse,“ eine ironische, spöttische Randbemerkung „ besagt schon, dass die Schilderung nicht so ausführlich aber vom Autor zugespitzt geschrieben werden sollte.

Selber einen Zeitungsartikel verfassen

Ein Zeitungsartikel sollte die Leser begeistern und wird nach bestimmten Regeln geschrieben wo aber der eigene Schreibstil mit eingebracht wird. Als erstes muss der Artikel eine Einleitung, also eine Beschreibung des gesamten Vorgangs mit wenig Worten, besitzen. Hier ist zu beachten, dass der Leser nicht nur die Überschrift oder die Einleitung liest sondern unbedingt den ganzen Artikel lesen möchte. Es muss also anregend und vielleicht mit Spannung geschrieben sein. Dann sollten die berühmten 5 W-Worte beantwortet werden. Sie lauten: wer, wo, wann, wie und was. Jeder Autor, der schon einmal einen Zeitungsartikel verfasst hat kennt diese 5 W-Worte und baut den Artikel darauf auf. Wer das beherzigt kann nicht mehr viel falsch machen. Wenn dann das Ende nicht so abrupt sondern rund beschrieben auslaufen lässt, hat alles richtig gemacht.