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Polemisch schreiben

So schreibt man polemisch

Das Wort Polemik bedeutet übersetzt so viel wie: scharf, unsachlich, feindselig, rabiat oder rücksichtslos. Wer also einen polemischen Artikel schreiben möchte, sucht nicht eine Einigung, Lösung oder Schlichtung eines Problems, sondern reizt hiermit so stark, dass nicht selten ein Streit entsteht. Es ist durchaus eine reizvolle Angelegenheit die Kunst des polemischen Schreibens zu beherrschen. Natürlich sollte man sich bewusst sein, dass man eigentlich niemand persönlich Angreifen sollte. Das könnte durchaus sehr unangenehme und ausschweifende Konsequenzen nach sich ziehen. Deshalb ist beim polemischen Schreiben immer eine gewisse Vorsicht geboten. Besonders die Politiker haben in ihren Reden meistens einen kunstvollen polemischen Sprachstil eingebunden. Das ist für sie eine faszinierende Art aufzutreten und auf sich aufmerksam zu machen. Denn nach einem polemischen Vortrag wird anschließend meistens heftig diskutiert.

Wie schreibt man polemisch?

Beim polemischen Schreiben geht es nicht um die eigene Meinung sondern man versucht andere auf mehr oder weniger hinterhältige und brutale Art und Weise klein und niederzumachen. Es dürfen niemals irgendwelche Zugeständnisse gemacht werden. Eine gerade Linie von der man nicht abweicht ist notwendig. Der Gegner muss spüren, dass hier eine gradlinige und klare Stellungnahme stattfindet. Der Gegner sollte in seiner Meinung stets falsch dargestellt werden. Besser noch ist eine brutale und direkte politische Äußerung anzubringen um ihn damit bloßzustellen. Aber Vorsicht bei falschen Beschuldigungen oder falschen Äußerungen, denn Lügen können bis hin zur Verleumdungsklage führen. Darauf wird vom Gegner genauestens geachtet und sofort reagiert. Um das zu vermeiden sollte man auf jeden Fall gut überlegen und vorsichtig mit den Worten umgehen. Sachlichkeit und das tatsächliche zu schreiben aber natürlich mit Schärfe, Brutalität und sogar rabiat ist ein normales Zeichen des polemischen Schreibens. Natürlich sollte der Gegner genauestens unter die Lupe genommen werden und die Reden, die in der Öffentlichkeit gehalten werden müssen bis ins kleinste Detail studiert werden. Nur dann ist man in der Lage Widersprüche zu entlarven und mit einer polemischen Rede die Glaubwürdigkeit der gegnerischen Meinung total in Frage zu stellen. Es müssen anschließend Gespräche aufkommen, wo diese Widersprüche und evtl. Lügen diskutiert werden. Dadurch hat man dann fast sein Ziel erreicht. Das wissen viele Politiker und verwenden immer einen polemischen Stil in ihren Reden.

Das Wort Polemik hat seine Herkunft aus Griechenland. Es bedeutet streitbar, kriegerisch, feindlich gesinnt und wurde aggressiv scharf in schriftlichen oder auch mündlichen Äußerungen gefunden. So wurde schon damals im Sinne einer Polemik angreiferisch und aggressiv argumentiert. Heute wird es noch ausgereifter behandelt und praktiziert. Es ist in jeder politischen Rede eine Spur von Polemik zu finden und manchmal auch ein bisschen zu viel von den zu weit gehenden und schonungslos extrem überspitzten Äußerungen.