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Violine spielen lernen

So lernen Sie Violine zu spielen

Man hört gerne zu wenn jemand auf der Geige oder Violine spielt. Es ist ein wohlklingendes Instrument und wer die Violine beherrscht kann vielen Menschen damit eine Freude machen.

Eine Violine ist ein Streichinstrument. Sie besteht aus mehreren verschiedenen Hölzern. Die Herstellung erfolgt durch einen Geigenbauer. Eine klassische Musik ohne Violine ist nicht denkbar. Sie hat vier Saiten, die mit einem Bogen gestrichen werden. Die Violine besteht aus einem Resonanzkörper (Decke, Boden, Zargenkranz), dem Hals mit dem Griffbrett und der Schnecke und den Saitenhaltern. Die Violine hat die Saiten im Quintabstand gestimmt und diese heißen g, d1, a1, e2. Der Violinenbogen ist aus besonders dünn gearbeitetem Holz oder Kohlefaser gearbeitet.

Wie lernt man eine Violine zu spielen?

Wer das Violinenspiel erlernen möchte muss ein sehr gutes Gehör haben. Zuerst muss die Violine gestimmt werden und das geht am besten mit einer Stimmgabel. Natürlich kann auch ein Klavier zum Stimmen der Violine hilfreich sein. Die falschen Töne, die anfangs beim Violine spielen entstehen, sollten keinen entmutigen.

Wichtig ist eine unverkrampfte richtige Sitzhaltung. Zwischen dem Kinn und dem Schlüsselbein sollte die Violine locker liegen. Die Schulter sollte nach unten gezogen werden und auf keinen Fall nach oben. Wer die Schulter hochzieht bekommt Verspannungen und dieses führt zu einem verkrampften Violinenspiel. Der Bogen wird mit dem Daumen auf der Seite unten und den anderen Fingern oben gehalten. Den Hals umgreift man mit dem Daumen von unten und die anderen Finger greifen senkrecht von oben auf die Saiten. Die Haare des Bogens müssen jedes Mal vor einem Spiel neu gespannt werden.

Jetzt ist ein gutes Gehör gefragt. Ein Klavier in der ersten Zeit des Violinespielens ist eine große Hilfe um die ersten Töne richtig zu spielen. Durch das greifen der Saiten werden diese verkürzt und es entsteht ein anderer Ton als der vorher gestimmte Grundton. Der Ton wird höher als der Grundton. Das Griffbrett ist durch Bünde oder Markierungen gekennzeichnet. Nun muss man herausfinden in welchen Abständen die einzelnen Töne liegen und wie sie zusammen passen. Hier hilft das Klavier um z. B. die Tonleiter so oft wie möglich zu üben.

Der Bogen liegt ungefähr in einem rechten Winkel zu den Saiten oder vielmehr einer Saite die gedrückt und gespielt werden soll. Nun wird der Bogen Auf- und Abgezogen und möglichst gerade gestrichen. Wenn man während eines Spiels die Saiten wechselt hält man den Bogen so geneigt, dass er auf die zweite Saite beim Aufstreichen wechselt. Das hört sich schwieriger an als es ist. Mit viel Übung wird das jeder schnell lernen. Am wichtigsten hierbei ist eine lockere und auf keinen Fall verkrampfte Haltung. Die sauberen Töne und das automatische greifen der Saiten sind ein Erfolg des fleißigen Übens.

Das Violine Spielen lässt sich auch als Erwachsener noch prima lernen. Es ist nur eine Frage des Selbstantriebs und der Zeit zum Üben. Hier wäre ein guter und kompetenter Musiklehrer sehr hilfreich, zumindest in der Anfangszeit. Später kann man dann selbst weitermachen und sich nach dem Vorspielen die Fortschritte z. B. von der Familie oder Freunden bestätigen lassen.