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Kulturmanagement

Kulturmanagement studieren

Unter dem Begriff Kulturmanagement versteht man das Kulturgut zu fördern und die Qualität der Kultur zu verbessern. Dieses gilt für Denkmäler, Museen, Kultureinrichtungen, Theater und Gedenkstätten. Um die Präsentation der Kultur zu pflegen und öffentlich oder privat zu Vermitteln, arbeiten mehrere Einrichtungen zusammen. Es ist wichtig die Menschen als Zielgruppe von kulturellen Planungen zu gewinnen und die Kunst und Kultur erfolgreich und aufbauend wachsen zu lassen. Das Kulturgut ist ein besonderes Gut. Deshalb kümmern sich immer mehr Unternehmen um Sponsoren, um im kulturellen Bereich die Projekte zu unterstützen und das öffentliche Interesse zu wecken. Das hat Auswirkungen auf die Medien und so kann man Gewinne erzielen und die Kultur für die Menschen interessant machen.

Wo kann man Kulturmanagement studieren?

Wer ein Studium für Kulturmanagement beginnen möchte, muss vorher ein abgeschlossenes Hochschulstudium absolviert haben. Erst dann kann man sich bei einer Kulturakademie oder einer Hochschule für ein Studium für Kulturmanagement bewerben. Meistens werden hier aber nur bis zu 25 Studienplätze für ein Kulturmanagementstudium vergeben.

Ein Kulturmanager ist jemand der zwischen den Kulturschaffenden und Kulturkonsumenten vermitteln und die ansprechen muss, die dieses finanzieren. Er lernt also die Bereiche Personalmanagement, Projektmanagement, Marketing und Unternehmensanalyse ausgiebig kennen. Dieses Kernprogramm ist gleichzeitig zusammen mit mindestens zwei Fremdsprachen gekoppelt. Die Entwicklungsprozesse müssen dokumentiert und ausgewertet werden. Die verschiedenen Kultureinrichtungen müssen intensiv kennengelernt und mit den Kultursparten verflochten werden. Alles wird natürlich kritisch bewertet. Hier müssen stimmgenaue Konzepte ausgearbeitet werden. Ein wichtiger Punkt ist es neue Ideen und Eindrücke mit einzubringen und verflochten zu verwirklichen.

Eine gemeinsame Praxisarbeit ist Pflicht und wird ausgiebig trainiert. Das Studium wird ab dem fünften Semester meistens ausschließlich in der englischen Sprache stattfinden. Ein Aufbauplan des Studiums könnte so aussehen. Das dritte Semester wird an einer Hochschule im Ausland stattfinden. Mit Abschluss des vierten Semesters beginnt die Praxisphase und diese dauert ca. vier bis fünf Monate. Hier kann man sich einen Überblick über die weltweite Kulturwirtschaft verschaffen und die beruflichen Einstiegsmöglichkeiten überdenken. Da während des Studiums zwei Fremdsprachen gewählt werden ist meistens die erste gewählte Sprache Englisch und dann kann Spanisch oder Französisch ausgewählt werden.

Ein Sprachgenie kann auch noch eine dritte Sprache erlernen wie z. B. Arabisch. Manchmal ist es ganz hilfreich im späteren Berufsleben, wenn man mehrere Fremdsprachen spricht. Die Sprachenausbildung ist spezialisiert auf die Anforderungen in der Berufspraxis. Z. B. wichtige Ausdrücke aus Kultur, Geschichte und Wirtschaft, integriert mit künstlerischen Ausdrücken.

Zu den Aufgaben eines Kulturmanager gehört es ebenfalls, die Finanzen und überhaupt die finanziellen Probleme in den Griff zu bekommen. Um die Kultur zu pflegen sind Gelder notwendig. Es müssen Events angesagt werden und Sponsoren gesucht werden. Hierzu ist auch der Kontakt zu Politikern wichtig. Die Öffentlichkeit muss aufmerksam gemacht und für kulturelle Ereignisse herangezogen werden. Die Kulturmanager werden aktiv in der Öffentlichkeitsarbeit und Werbung der Sponsoren.

Hier ist viel Organisation gefragt. Ebenso sehr viel Hintergrundwissen um bestimmte Entwicklungstrends beobachten und pflegen zu können. Das Ziel ist immer ein Gewinn und Zusammenarbeit von Kultur, Tourismus und die Verwaltung und Vermarktung privater oder öffentlicher Kultureinrichtungen.