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Besser in der Schule werden

Wie man mit einfachen Tipps besser in der Schule werden kann

Wer gut in der Schule ist, hat bessere Zukunftschancen. Das ist mittlerweile kein Geheimnis, jedoch fällt es Schülern immer noch schwer, besser in der Schule zu werden. Das hat vielerlei Gründe. Doch der wichtigste Punkt ist, dass viele nicht wissen wie sie es anstellen sollen. Es werden überall allgemeine Ratschläge gegeben, die weder helfen besser in der Schule zu werden, noch den Unterricht unterhaltsamer zu machen.

Dabei kann man mit einfachen Tricks und Methoden seine Leistungen in der Schule dramatisch verbessern. Jeder kann so ganz einfach besser in der Schule werden, ohne dadurch mehr lernen zu müssen. Denn neueste psychologische Untersuchungen haben herausgefunden, dass es nicht darauf ankommt wie viele Stunden man lernt, sondern wie man lernt und was man für eine Einstellung hat.

Wie funktioniert das Lernen?

Das Gehirn ist jedem Computer auf dieser Erde überlegen und kann um ein Vielfaches mehr leisten. Der Mensch benutzt noch nicht einmal 10 % seiner vollen Gehirnleistung. Jede Erfindung und jeder Geniestreich auf der Welt entstand innerhalb dieser 10 %. Manche Menschen scheinen sogar viel weniger davon Gebrauch zu machen.

Zum einen kommt es darauf an, dass man eine Sache lernt und zum anderen darauf, dass es auch lange genug gespeichert bleibt. Hier unterscheidet man das Langzeit- bzw. Kurzzeitgedächtnis. Wer wirklich richtig lernt, der speichert die Informationen im Langzeitgedächtnis ab. Wer allerdings mit den falschen Methoden an die Sache heran geht, wird nur von seinem Kurzzeitgedächtnis Gebrauch machen und Dinge schnell vergessen.

Außerdem spielt es eine große Rolle, ob man Interesse an einer Sache hat und wie viele Sinne man beim Lernen einsetzt. Es ist nicht verwunderlich, dass die meisten die Informationen in ihren Lieblingsfächern besser im Kopf behalten können. Denn alles was uns interessiert, stuft das Gehirn als wichtig ein und speichert es besser ab.

Tipps

1. Störfaktoren finden und ausschalten

Wenn man lernen will, heißt das, dass man sich konzentrieren muss. Damit das funktioniert, muss man alle Störfaktoren ausschalten. Das können Mitmenschen, störender Lärm oder Gedanken im Kopf sein.

Wer Störenfriede und Quasselstrippen um sich herum hat, sollte versuchen den Kontakt mit ihnen zu vermeiden und sich zum Beispiel innerhalb der Klasse wegsetzen. Es reicht manchmal auch, wenn man die Person auf das Problem aufmerksam macht. Außerdem sollte man immer in einer ruhigen Umgebung lernen und aufpassen. Musik und Fernsehlärm gehören in der Regel nicht zu einer konzentrierten Atmosphäre.

Wenn man viel Stress hat und viele Gedanken im Kopf, gibt es zwei bewährte Techniken, die helfen können, sie auszuschalten. Zum einen sollte man sich alle Probleme und Gedanken auf einen Zettel notieren und schauen, welche davon später gelöst werden können. Allein dadurch wird man die Gedanken besser ordnen und zu Ruhe kommen lassen.

Die zweite Technik ist die Scheibenwischermethode. Man stellt sich die störenden Gedanken vor und visualisiert, dass ein Scheibenwischer wie bei einem Auto diese Gedanken wegstreicht. In der Regel ist dies eine große Hilfe für die meisten Menschen. Anschließend sollte man sich jedoch direkt danach auf seinen Lernstoff konzentrieren.

2. In der Klasse aufzeigen

Untersuchungen haben gezeigt, dass alleine das Aufzeigen und Mitmachen enorm helfen können, besser in der Schule zu werden. Denn dadurch konzentriert man sich automatisch mehr auf den Stoff und durch das eigene Engagement stuft das Gehirn den Unterricht als wichtig ein und speichert die Informationen besser ab.

3. Fragen stellen

Jedes Mal wenn man es mit einem neuen Stoff zu tun hat, sollte man Fragen stellen. Sie fangen im Kopf an und wenn man sie nicht selber lösen kann, sollte man die Frage an den Lehrenden richten. Das ist eine sehr simple Methode, jedoch auch genauso effektiv, um besser in der Schule zu werden.

4. Zuhören und notieren

Sobald man anfängt die Gedanken beim Zuhören zu notieren, speichert das Gehirn sie besser ab. Denn man setzt so noch einen weiteren Sinn ein. Nicht nur der Gehörsinn ist jetzt im Einsatz, sondern auch der Tast- und Sehsinn, denn man führt den Stift mit der Hand und sieht mit den Augen gleichzeitig das Geschriebene. Dementsprechend fällt es so leichter Informationen abzuspeichern.