Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. Erfolgreicher Sportler werden
  2. Wie man Geocaching betreibt
  3. 7 Tipps, wie man beim Sport zu einem Gewinnerteam wird
  4. Coaching-Tipps für Hobbytrainer
  5. Wie man Sportverletzungen bei Kindern verhindern kann


Schneller sprinten lernen

Wie man lernen kann schneller zu sprinten

In vielen Sportarten ist es von Vorteil, wenn man schneller sprinten kann. Beim Fußball und beim Basketball ist das Sprinten besonders wichtig, weil man nicht konstant im gleichen Tempo läuft, sondern mal schneller und mal langsamer laufen muss. Schnelle Sprinter können besser dribbeln, eher den Ball vom Gegner abgewinnen und schnellere Angriffe einleiten.

Dabei kommt es sicherlich auch auf die Genetik an, ob man gewisse Sprintfähigkeiten hat oder nicht. Allerdings kann jeder durch gezieltes Training seine Sprinteigenschaften um das vielfache verbessern. Hierzu benötigt man allerdings die richtigen Methoden, um Verletzungen zu vermeiden und so schnellere Fortschritte machen zu können.

Viele machen den Fehler, dass sie regelmäßig lange Strecken laufen und Glauben, dass sie so sprinten lernen. Im Folgenden werden einige Tipps aufgelistet, die es wirklich jedem Sportler ermöglichen können, seine Sprintfähigkeiten zu verbessern.

1. Weniger ist mehr

Wenn ein Sportler auf Schnelligkeit trainiert, gilt stets diese eine Regel: Weniger ist mehr! Es bringt absolut nichts, wenn man sieben Tage die Woche jeweils 2 h lang kurze Sprints einlegt. Eine Trainingssession sollte nicht länger als 1 h dauern. Sinnvoll sind auch nur Trainingseinheiten zweimal die Woche mit jeweils 48 h Abstand dazwischen. So erreicht man die schnellsten Fortschritte, da sich der Körper erholen und die entsprechenden Muskeln und Sehnen in den Erholungsphasen entwickeln kann.

2. Schnell laufen, jedoch die Grenzen kennen

Wer schnell laufen möchte, muss logischerweise auch das Sprinten trainieren. Dies ist eine Fähigkeit, die es zu erlernen gilt. Jedoch sollte man seine Grenzen kennen und oft auch auf sein Bauchgefühl hören. Denn wer sich verletzt, wird längere Zeit brauchen um große Fortschritte zu machen. Man sollte sich eine Faustregel merken: Zu wenig Training bringt mehr Fortschritte als Übertraining.

3. Sorgfältig planen

Viele wissen nicht wirklich, wie man sein Trainingsziel plant. Sie wissen lediglich dass sie schneller sprinten lernen möchten. Jedoch haben sie keine spezielle Vorstellung davon wie Ihr Trainingsplan aussehen soll. Das ist nämlich abhängig von der Sportart, die man betreibt und von dem eigenen Entwicklungsstand.

Beispielsweise müssen Basketballer in der Regel kürzere Sprints hinlegen als Fußballer, weil allein schon das Spielfeld viel kleiner ist. Es bringt also nichts für einen 100 m Sprint zu trainieren, wenn es am Ende nichts bringt. Außerdem sollte man sich die Ziele nicht zu hoch setzen und Geduld mit der eigenen Entwicklung haben.

4. Zuerst die Beschleunigung trainieren

Wer schneller sprinten will, muss zuerst lernen schnell zu beschleunigen. Hierbei ist es zunächst egal, ob es sich um eine 5 m oder 100 m Strecke handelt. Auch die Ausdauer steht hier an zweiter Stelle und man sollte die meiste Zeit darauf setzen den ersten Antritt zu verbessern. Wenn man dies erreicht hat, kann man zum nächsten Schritt übergehen und die Beschleunigung auf eine längere Strecke übertragen. Das ist außerdem vorteilhaft, weil man so nicht so leicht wegen mangelnder Ausdauer aufgibt.

5. Trainingsmethoden- und Geräte

Im Internet und in einigen Sportmagazinen kreisen diverse Trainingsgeräte durch den Sportmarkt, die es angeblich leichter ermöglichen sollen schneller zu sprinten. Erfahrungsgemäß sind diese vermeintlichen Sportgeräte jedoch meist wirkungslos und man kann ruhigen Gewissens auf sie verzichten. Hierdurch spart man eine Menge Geld.

Denn wer lernen möchte schneller zu sprinten, sollte auf möglichst einfache Methoden setzen und lediglich nicht von seinem Ziel abkommen. Bereits nach wenigen Wochen kann jeder erhebliche Fortschritte machen. Mit einer Stoppuhr kann man diese sogar selbst messen.