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PC zusammen bauen

Computer zusammen bauen

Einen Rechner selbst zusammenstellen ist in der heutigen Zeit gang und gebe. Immer mehr Menschen verzichten auf die Serienproduktion fertiger Rechner, um so ein Gerät zu erhalten, welches auf Ihre eigenen Bedürfnisse abgestimmt ist.

Einen Rechner selbst zusammenstellen ist relativ einfach geworden. Die Zeiten, wo man wochenlang auf einen bestimmten Bausatz warten musste, sind vorbei. In jedem Elektronikfachhandel bekommen Sie in unserer jetzigen Zeit alle Bauteile, die Sie für Ihren eigenen Rechner benötigen, um ihn zusammen zu stellen.

So können Sie Ihren Rechner selbst zusammenstellen

1. Wenn Sie noch kein Besitzer eines Rechners sind und kein Gehäuse besitzen oder Ihr altes Gehäuse Ihnen optisch oder aus Platzgründen nicht mehr genügt, so beginnen Sie mit dem Kauf eines Gehäuses.

2. Als nächstes benötigen Sie die Hardware-Komponenten. Dies ist in erster Linie das Mainboard, oder auch Motherboard genannt mit einem passenden CPU und Arbeitsspeicher. Entscheiden Sie sich vorne weg für einen CPU, der für Ihre Bedürfnisse schnell genug ist und wählen Sie anschließend dazu das passende Mainboard und den Arbeitsspeicher. Achten Sie darauf, dass das Mainboard nicht für jeden CPU geeignet ist. Das hängt nicht nur vom Hersteller des Chips ab, sondern auch vom jeweiligen Model.

3. Der Arbeitsspeicher sollte mindestens 50% von der maximalen Belegung des Mainboards in Anspruch nehmen. Wenn Ihr Mainboard also 8 Gybte maximalen Arbeitsspeicher verwenden kann, so verwenden Sie mindestens 4 Gybte. Dies ist zwar kein “Muss”, aber sollte für ein stabiles Arbeiten mit dem Rechner in Betracht gezogen werden.

4. Da das Motherboard bereits einen Grafikchip besitzt, müssen Sie nicht zwanghaft eine Grafikkarte kaufen. Wer jedoch grafisch anspruchsvolle Darstellungen betreiben will, wie zum Beispiel Spielen von Videospielen oder grafische Arbeiten betreibt, sollte auf den Kauf einer Grafikkarte nicht verzichten.

5. Nun benötigen Sie noch eine Festplatte, welche passend für Ihr Mainboard ist. S-ATA ist die gängigste Verbindung des jetzigen Standards. Die Kapazität sollte auch hier vorher gut bedacht sein, da das Kopieren der Daten auf eine später gekaufte größere Festplatte durchaus sehr lange dauern kann. Verwenden Sie mindestens eine 500 Gybte Festplatte.

6. Um den Rechner den nötigen Strom zu liefern, benötigen Sie noch ein Netzteil. Auch dieses muss mit dem Mainboard kooperieren. Wer sein Gerät mit sehr leistungsstarken Komponenten ausstattet, sollte auch ein dementsprechend leistungsstarkes Netzteil wählen.

7. Um später DVD's oder CD's abspielen zu können, benötigen Sie außerdem ein Laufwerk. Da ein DVD-ROM auch CD's ohne Probleme lesen kann, verwenden Sie kein CD-ROM, sondern ein DVD-ROM. Hier empfiehlt sich die Verwendung eines DVD-Brenners, da dieser nicht nur lesen, sondern auch das Beschreiben von DVD's und CD's beherrscht.

8. Zu guter Letzt bauen Sie Ihre Hardware-Komponenten in das Gehäuse und verbinden Sie alle Kabel ordnungsgemäß. Wer dies zum ersten Mal macht, sollte sich allerdings Hilfe holen, um gravierende Schäden zu vermeiden. Oftmals bieten die Händler, bei den Sie die Teile kaufen, auch einen kostenlosen Zusammenbau an.

Wenn Sie wenig Ahnung von den Bezeichnungen und Daten der Hardware-Teile haben, so scheuen Sie sich nicht, Hilfe von einem Mitarbeiter eines Elektrofachhandels zu nehmen. Diese Anleitung bezieht sich auf Desktop-PC's, da für Laptop's das Selbstzusammenstellen äußert schwierig ist und nur Profis vorbehalten ist. Viel Spaß beim Selbstzusammenstellen!