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Reifenwechsel

Wie wechsel ich einen Reifen?

Wer hat dies nicht schon einmal erlebt: das Auto gibt seltsame Geräusche von sich und man muss feststellen, dass ein Reifen eine Panne hat. Alle Glücklichen, die solch eine Situation noch nicht erlebt haben, haben zumindest einen Riesenrespekt vor dieser Situation. In der Regel hält auch niemand an, um jemanden beim Reifenwechsel zu helfen.

Wir möchten aus diesem Grund kurz erläutern, wie ein Reifenwechsel funktioniert. Dies ist nicht nur bei einer Autopanne wichtig, es können mit dieser Anleitung anschließend auch die Winter- und die Sommerreifen gewechselt werden.

1. Benötigtes Werkzeug

Zum Reifenwechsel benötigt man einen Wagenheber und das sogenannte Radkreuz. Alternativ reicht auch ein einarmiger Radschlüssel.

2. Auto aufbocken

Zuerst muss das Auto aufgebockt werden. Das heißt, man schiebt den Wagenheber unter den äußersten Rand vom Auto (immer die Längsseite benutzen) und lässt den Wagenheber so weit rauf, dass er den Rand des Autos berührt. Im Normalfall besitzt jedes Auto seine besonderen Stellen, an denen das Auto aufgebockt werden darf. Wer diese nicht kennt oder sein Auto trotz allem schützen möchte, der kann zwischen dem Wagenheber und seinem Auto auch ein Stück Holz legen. So kann keinesfalls ein Schaden an der Karosserie passieren. Jetzt muss das Auto noch so weit aufgebockt werden, dass der zu wechselnde Reifen in der Luft hängt.

3. Die Schrauben lösen

Mit dem Radkreuz oder dem einarmigen Radschlüssel werden nun die Radmuttern gelöst. Man sollte zuerst die Radmuttern nacheinander nur leicht lösen und erst wenn alle leicht gelöst sind, komplett lösen. Sind nun alle Schrauben aus den Felgen, kann der Reifen heruntergezogen werden. Anschließend wird der neue Reifen aufgesetzt.

3. Schrauben festziehen

Beim Festziehen der Schrauben ist es ganz wichtig, dass diese über Kreuz angezogen werden. Sollte dies nicht beachtet werden, dann könnte sich der Reifen verziehen. Also die Schrauben über Kreuz leicht anziehen und immer wieder über Kreuz nachziehen. Hierbei wirklich darauf achten, dass die Schrauben immer nur stückweise nachgezogen werden und dieses Stück bei jeder Schraube gleich ist.

Sind dann die Schrauben fest, darf das Auto wieder heruntergelassen werden. Hierbei ebenfalls vorsichtig vorgehen und das Auto nicht auf einen Schlag herunterkrachen lassen. Steht nun das Auto auf dem Boden, können die Schrauben nochmals nachgezogen werden.

Sehr Wichtig: nach ca. 50 bis 100 Kilometer müssen die Radmuttern nochmals nachgezogen werden.