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Magnesium

Magnesium/erhöht/ernidrigt

Magnesium ist ein lebenswichtiges Spurenelement. Magnesium hilft mehr als 300 Enzymen im menschlichen Körper, bestimmte chemische Reaktionen anzukurbeln. Magnesium hat an den Muskelzellen im Herzen und in den Blutgefäßen die entgegengesetzte Wirkung des Kalziums.

Magnesium zu niedrig

Zu wenig Magnesium kann gemessen werden bei:
Ungenügende Aufnahme im Darm: Mangelernährung, übermäßige Einnahme von Abführmitteln, nach einer Darmoperation mit Entfernung von Teilen des Dünndarmes.
Vermehrte Verluste durch die Niere: durch die Einnahme bestimmter Wassertabletten.
Hormonelle Störungen bei Zuckerkrankheit, bei Schilddrüsenüberfunktion, bei Störungen der Nebenschilddrüse und bei Überproduktion von Aldosteron.
Ein Magnesiummangel kann sich in Muskelzuckungen, Muskelzittern, Muskel- und Wadenkrämpfen oder Herzrasen äußern.
Magnesium zu hoch
Zu viel Magnesium findet sich ausschließlich bei Patienten mit schwerem Nierenversagen.
Ein Überschuss an Magnesium kann sich in Muskelschwäche, Verminderung und Ausfall der Muskelreflexe, Herzrhythmusstörungen, Blasenfunktionsstörungen und Verstopfung zeigen.

Magnesium bestimmen

Der Wert wird im Blut und im 24- Stunden Unrin bestimmt.
Die Normalwerte liegen bei einem Erwachsenen im Blut bei 0,7-1,0mmol/l und im 24-Stunden Urin bei 3-5 mmol/24 h