Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. Was heißt gesunde Ernährung?
  2. Welche Eigenschaften besitzen Gewürze?
  3. Wie fastet man richtig?
  4. Schützt Muttermilch vor Übergewicht?
  5. Vorteile von Bio-Essen


Einfach gesund ernähren

Wie ernähre ich mich auf einfache Weise gesund?

Heutzutage wird alles komplizierter. Hatte man früher beispielsweise noch die Auswahl zwischen wenigen Automarken, ausgewählten Klamotten und Freizeitaktivitäten, gibt es mittlerweile eine Unmenge an Optionen.

Ähnlich ist es mit den Lebensmitteln. Sollte ich Trennkost betreiben oder doch lieber auf mediterrane Küche setzen? Ist Vollwertkost gesünder als ketogene Ernnährung? Viele von uns sind mit solchen Lebensmitteltrend-Fragen derart überfordert, dass sie sich kurz entschlossen einfach für Fertiggerichte und Fast Food entscheiden. „Denn wer weiß heutzutage schon mehr, was gesund ist“.

So kommt es dazu, dass Deutschland mittlerweile zu den Ländern zählt, die die meisten dicksten Menschen vorweisen können. In Europa wird bereits die Tabellenspitze angeführt. Kinder und Jugendliche werden von Generation zu Generation dicker und riskieren große Folgeschäden und gesundheitliche Risiken der Fettleibigkeit. Noch nie gab es so viele diabeteserkrankte Kinder und Jugendliche wie im Jahr 2010.

Doch wie ernähre ich mich gesund?

Dass Gemüse, Obst und Hülsenfrüchte allgemein als gesund gelten, ist kein Geheimnis. Jedoch haben viele Menschen Probleme mit der Zubereitung. Entweder erfordert es für viele berufstätige Personen zu viel Zeit gesund zu kochen oder aber es schmeckt ihnen einfach nicht. Es gibt jedoch zwei einfache Wege diese Probleme zu umgehen.

1. Tipp bei „zu wenig Zeit“

Man kocht einmal die Woche, vorzugsweise an einem Sonntag, 3-6 verschiedene Gerichte. Diese kann man teilweise in der Tiefkühltruhe einfrieren und hinterher über die ganze Woche verteilt essen. In der Mikrowelle dauert die Erwärmung lediglich 10-15 Minuten und kommt also der Zubereitungsdauer von Tiefkühlpizza und Pommes Frites gleich.

2. Tipp bei „zu wenig Geschmack“

Viele Fast Food-Liebhaber vertreten die Meinung, dass Gesundes automatisch auch geschmacklos bedeute. Das dies nicht stimmt, kann jeder selbst herausfinden, indem er nach leckeren und gesunden Rezepten im Internet Ausschau hält. Es hilft, wenn man die Bewertungen der Rezepte durchliest. Gibt es viel positive Resonanz, sollte man das Gericht probieren, denn es wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit lohnen.

Ein weiterer Faktor ist, dass der Mensch ein geschmackliches Gewohnheitstier ist. Es ist wissenschaftlich erwiesen: Je öfter ein Mensch ein bestimmtes Lebensmittel konsumiert, desto besser schmeckt es ihm.

Oder haben Sie sich jemals gefragt, wieso z. B. Thailänder mit Vorliebe Insekten verspeisen, während gleichzeitig der Gedanke an Pferdefleisch einen Brechreiz in ihnen auslösen kann? Und weshalb sehen wir das als Europäer ganz anders? Die Antwort ist, dass wir es nicht anders kennen. Unsere Geschmacksnerven und Sinneseindrücke wurden von Kindesbeinen an so programmiert.

Wenn Sie meinen, dass eine bestimmte Sorte Gemüse anfänglich geschmacklich nur „ok“ sein sollte, wird es Ihnen nach 3-4 Monaten höchstwahrscheinlich „gut“ schmecken. Nach ca. einem Jahr regelmäßigem Essen des Gerichts werden sich die Geschmacksnerven dann vollständig daran gewöhnt haben. An diesem Punkt werden Sie die bestimmte Gemüsesorte nicht mehr missen wollen.

Wie genau sollten die Mahlzeiten zusammengestellt sein?

Ein guter Richtwert ist, sich zu 50% mit Obst und Gemüse zu ernähren. 20% Kartoffeln- und Getreideprodukte, 20% Milch- und Fischprodukte und 10 % Fettanteil sind angemessen.

Sollte ich keine Süßigkeiten essen?

In Maßen können Sie ab und an zu Süßwaren greifen. Jedoch sollte dies eher die Ausnahme als die Regel sein. Denn nicht nur ist der darin enthaltene Industriezucker eine ungesunde Kalorienbombe, sondern kann die Aufnahme von gesunden Vitaminen und Nährstoffen behindern.