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CPU Kühler einbauen

Wie finde ich den richtigen CPU-Kühler?

Übertakten, hohe Temperaturen oder einfach ein leises System – es gibt viele Gründe warum Nutzer ihren Boxed-Kühler gegen ein leistungsfähigeres Modell wechseln wollen.

Große Towerkühler: Die Königsklasse

Der Noctua NH-D14 gehört zu den größten Kühlern am Markt. Mit seinen zwei Lüftern und einem Gewicht von 1,2 Kilogramm ist er ein wahrer Koloss. Aber keine Angst, dank einer soliden Verschraubung hält der Kühler bombenfest auf dem Mainboard. In Sachen Kühlleistung setzt der Noctua NH-D14 neue Maßstäbe und lässt sogar kleine Wasserkühlungssysteme hinter sich.

Noctua ist bekannt dafür, ihre Kühler mit reichlich Zubehör auszustatten. Neben der qualitativ hochwertigen Noctua NT-H1 Wärmeleitpaste und der SecuFirm2 Montagevorrichtung liegen auch zwei leise Lüfter bei. Ein 120-Millimeter-Modell und ein 140-Millimeter-Lüfter mit Drehzahlen von bis zu 1.300 Umdrehungen in der Minute beziehungsweise 1.200 Umdrehungen in der Minute. Das gute Gesamtpaket schlägt jedoch mit 70 Euro zu Buche.

Coolink Corator DS

Wie der Noctua NH-D14 verfügt auch der Coolink Corator DS über zwei so genannte Kühltürme, jedoch nur einen Lüfter. Trotz der Bauform lässt sich auch nachträglich kein zweiter Lüfter montieren. Leistungstechnisch liegt der Corator DS jedoch nur knapp hinter dem Schwestermodell von Noctua. Der Lüfter dreht im Bereich von 800 bis 1.700 Umdrehungen in der Minute. Coolink setzt außerdem auf die gleiche Montagevorrichtung wie Noctua. Durch den kleineren Lieferumfang beträgt der Preis 50 Euro.

Scythe Mugen II Rev. B

Bereits seit Jahren gehört Scythe zu den etablierten Kühlerherstellern mit einem breiten Angebot. Das Erfolgsmodell ist seit jeher der Mugen, vormals Infinity. In der zweiten Version hat Scythe den Kühler an einigen Stellen verbessert. Der fast 900 Gramm schwere Mugen II verfügt über eine verschraubte Befestigung.

Beim Lüfter setzt Scythe auf ein Slipstream-Modell aus eigenem Haus mit einem Drehzahlspektrum von 400 bis 1.300 Umdrehungen in der Minute. Der Lüfter kann auf allen vier Seiten des Kühlers montiert werden, wobei auf den schmalen Seiten die Kühlleistung geringer ausfällt. Nahezu unschlagbar ist der Preis des Scythe Mugen II Rev. B mit knapp unter 35 Euro.

Kleine Towerkühler: Für schmale Gehäuse

Noctua NH-U9B SE2

Auch bei den kleinen Towerkühlern bietet Noctua mit dem NH-U9B SE2 die beste Kühlleistung. Wie auch alle anderen Noctua-Kühlern liegt eine Wärmeleitpaste sowie das zu verschraubende Montagekit bei. Zwar sind die 45 Euro für den Kühler kein Schnäppchen jedoch liegen zwei hochwertige Noctua-Lüfter mit bis zu 1.600 Umdrehungen in der Minute bei.

Scythe Katana 3

Für kleine Geldbeutel eignet sich der Scythe Katana 3. Dieser in dritter Generation produzierte Kühler verfügt neben einer speziellen Form über einen 92-Millimeter-Lüfter von Scythe. Während der Noctua NH-U9B SE2 zum Teil die Kühlleistung größerer Modelle erreicht kann der Scythe Katana 3 nicht ganz Schritt halten. Dennoch reicht die Leistung auch für stromhungrige Prozessoren, wenn auch die Lautstärke darunter etwas leidet. Kostenpunkt für den Scythe Katana 3 bis 20 Euro.

Cooler Master Hyper TX3

Ebenfalls die dritte Auflage gibt es vom Cooler Master Hyper TX3. Dieser ist mit 15 Euro noch etwas günstiger als der Scythe Katana 3. Der Cooler Master Hyper TX3 eignet sich vorwiegend für Mittelklasse- und Einsteiger-CPUs.

Top-Flow-Kühler: Für HTPCs und kleine Gehäuse

Noctua NH-C12P SE14

Auch bei den Top-Flow-Kühlern führt Noctua das Geschehen an. Mit einer Höhe von 114 Millimetern passt der Noctua NH-C12P SE14 in die meisten HTPC-Gehäuse. Die Grundfläche dagegen ist weitaus ausladender, so dass der Kühler RAM-Slots und diverse andere Mainboardbauteile überdeckt. Für die gute Kühlleistung sorgen neben den sechs Heatpipes vor allem der 140-Millimeter-Lüfter Noctua NF-P14. Das hervorragende Gesamtpaket hat jedoch seinen Preis ? 60 Euro kostet der Noctua NH-C12P SE14.

Scythe Big Shuriken

Der Scythe Big Shuriken wurde speziell für kleine Gehäuse entwickelt. Aufgrund der niedrigen Bauhöhe von nur 58 Millimetern inklusive Lüfter überdeckt der Kühler oftmals die Ram-Slots. Dies stellt jedoch kein Problem dar, sofern der Arbeitsspeicher über keine ausladenden Kühler verfügt. Die Kühlleistung ist dank des 120-Millimeter-Lüfter für die Größe sehr gut. Der Scythe Slipstream dreht mit maximal 1.600 Umdrehungen in der Minute ? eignet sich aber auch für einen leisen Betrieb.
Zwar kommt der Scythe Big Shuriken auch mit hitzigen Prozessoren klar, allerdings nur bei einer guten Gehäusekühlung und einem entsprechend hochdrehenden CPU-Lüfter. Scythe empfiehlt den Einsatz bei Prozessoren mit einer Verlustleistung von bis zu 65 Watt. Der Scythe Big Shuriken ist bereits für 25 Euro erhältlich.

Semi-passive und passive Kühler: Für absolute Stille

Scythe Orochi Rev. B

Der Scythe Orochi Rev. B zählt mit seinen 1,3 Kilogramm zu den Schwergewichten. Vor allem die Abmessungen dieses CPU-Kühlers sind enorm, weshalb er nur in geräumigeren Gehäusen Platz findet. Der Kühler wird aufgrund seines Gewichts mittels Backplate verschraubt. Durch die großen Lamellenabstände, zehn Heatpipes und der enormen Kühlfläche eignet sich der Scythe Orochi Rev. B insbesondere für die Semi-passive und passive Kühlung.

Ein Lüfter befindet sich dennoch im Lieferumfang. Der 140-Millimeter-Lüfter dreht jedoch mit einer maximalen Drehzahl von nur 500 Umdrehungen in der Minute. Dennoch reicht diese leichte Luftzirkulation aus um auch Quadcore-Prozessoren zu kühlen. Der Preis beträgt für den Scythe Orochi Rev. B rund 50 Euro.