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Kirschkernkissen selber machen

Wie kann ich Kirschkernkissen selber machen?

Alle essen wir gerne Kirschen, diese leckeren kleinen süßen Früchtchen aber wohin mit den Kirschkernen? Natürlich können Sie sie einfach im Müll entsorgen aber warum nicht einfach mal probieren ein Kirschkernkissen selber zu machen? Es ist gar nicht so schwer. Wer eine Nähmaschine zu Hause hat und diese auch bedienen kann, ist natürlich klar im Vorteil.

Aber auch die ungeübten Näherinnen unter uns Frauen wird diese leichte Art zu Nähen schnell in die Tat umsetzen können. Mit Nadel und Faden geht es natürlich auch, allerdings werden Sie dann etwas mehr Zeit in diese Handarbeit stecken müssen.

Was brauche ich für die Herstellung des Kirschkernkissens?

Ganz klar, Kirschkerne müssen her und zwar circa 500 Stück. Je nach Bedarf können Sie hier aber auch mehr oder weniger nehmen, je nach dem wie groß oder wie prall gefüllt Ihr Kissen werden soll. Es empfiehlt sich aber, das Kirschkernkissen nicht zu prall zu füllen, sonst können Sie später schlecht darauf liegen. Schließlich soll es sich ja in den Nacken schmiegen und dort wohltuende Wärme spenden. Es ist kein besonders angenehmes Gefühl, wenn Sie dann so einen harten Klotz im Genick haben.

Dann benötigen Sie auch einen guten Stoff, den Sie in der Mikrowelle oder im Backofen erwärmen dürfen, bis zu einer gewissen Temperatur natürlich. Der Stoff sollte robust sein, sodass Sie ihn auch immer wieder erwärmen können, ohne dass er gleich Schaden nimmt.

Am besten nehmen Sie einen derben Leinenstoff oder einen Baumwollstoff.
Auch dürfen Nadel und farblich passendes Garn nicht fehlen. Das Garn sollten Sie dem Grundton des ausgewählten Stoffes anpassen, das sieht später einfach schöner aus. Obendrein sticht ein eventueller, kleiner Nähfehler nicht sofort ins Auge.

Und so geht’ s.

Es kommt darauf an, ob Sie Kirschkerne gesammelt haben oder vielleicht in einem Reformhaus gekauft haben. Eigene Kirschkerne, die vom Kirschenessen übrig geblieben sind, müssen natürlich erst einmal von den anhängenden Fruchtresten befreit werden. Waschen Sie die Kerne einmal in einem Küchensieb gut ab und dann können Sie einer der beiden folgenden Möglichkeiten für sich wählen.

1. Sie packen die Kirschkerne in ein Waschnetz, welches Sie fest verschließen, und waschen die Kerne einmal bei 60 Grad in der Waschmaschine. Nutzen Sie aber bitte keinen Schleudergang, sonst könnte sich zu viel Bruch im Netz bilden. Das wollen wir schließlich vermeiden.

2. Sie nehmen die Kirschkerne aus dem Küchensieb und kochen Sie in einem großen Kochtopf auf dem Herd. So können Sie die Kerne auch von den lästigen Fruchtfasern befreien.

Sind die Kerne nun sauber, müssen sie gut durchtrocknen, sonst könnten Sie später anfangen, im fertigen Kissen zu schimmeln.
Legen Sie sie einfach aufs Backblech in ab damit bei 50 Grad in den Backofen. Nach circa 20 Minuten sind die Kerne fertig für die Befüllung ins fertige Kissen.

Jetzt können Sie sich ans Nähen machen.

Schneiden Sie zwei gleich große Rechtecke nach gewünschter Größe gleichmäßig aus. Bitte berechnen Sie den Stoffbruch mit ein, den Sie vor dem Zusammennähen beider Teile natürlich umketteln müssen, damit er später nicht ausfransen kann.

Ist das erledigt, legen Sie beide Stoffstücke mit den späteren Außenseiten aufeinander. Beginnen Sie die Teile sauber mit sehr feinen Stichen zusammenzunähen. Hierbei lassen Sie bitte circa einen Schlitz von 5 cm offen, damit Sie die Kirschkerne einfüllen können.
Jetzt wird die ganze Handarbeit auf rechts gedreht, und die Kerne ins Kissen gefüllt.

Jetzt können Sie am besten sehen, wie viele Kerne Sie verwenden möchten.

Halten Sie den kleinen Schlitz zu und kneten Sie das Kissen. Es darf nicht zu voll sein, sonst kann es sich schlecht der Körperform anpassen. Zu guter Letzt wird der kleine Schlitz sauber von der rechten Seite her zugenäht und fertig ist ihr selber gemachtes Kirschkernkissen.

Warum ein Kirschkernkissen?

Kirschkernkissen sollten eigentlich in keiner Hausapotheke fehlen, da Sie sie für viele Krankheiten und Unpässlichkeiten verwenden können. Es wird erwärmt und kann so Verspannungen lösen, sowie bei Kindern eingesetzt werden, die unter Bauchschmerzen leiden. Besonders bei Babys mit den bekannten Dreimonatskoliken ist es ein kleines Wundermittel, was jede gute Mutter kennt.

Selbst rheumatische Beschwerden können Sie damit etwas lindern und sich dadurch Entspannung der Gelenke verschaffen.
Es lohnt sich also, sich ein Kirschkernkissen selbst zu machen.

Obendrein können Sie sich ihren Stoff nach Farbe und Größe und auch nach der Form frei gestalten.