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Unterschiede bei KFZ Versicherungen

Welche Unterschiede gibt es in den Kfz-Versicherungen?

Während früher eine Kfz-Versicherung generell aus der Haftpflicht und evtl. einer Kaskoversicherung bestand, gestaltet sich heute eine Kfz-Versicherung wesentlich umfangreicher. Worin die Unterschiede der einzelnen Bereiche einer Kfz-Versicherung bestehen, erklären wir hier:

Haftpflichtversicherung

Laut Gesetz muss jeder KFZ-Halter eine Haftpflichtversicherung besitzen. Aus diesem Grund besitzen hier die Versicherungsgesellschaften nicht allzu viele Gestaltungsmöglichkeiten. Es gibt jedoch einige Kriterien, anhand derer die Prämien einer Haftpflichtversicherung vergünstigt werden. In der Regel bieten diese jedoch alle Versicherungsgesellschaften:

Stellplatz/Garage
Gefahrene Kilometer pro Jahr
Nur Fahrer über 25 Jahre
Kinder im Haushalt
Beamter

Dies waren nur ein paar Beispiele für Kriterien, die zu einer geringeren Prämie führen können.
Unterschiede in der Haftpflichtversicherung treten hauptsächlich bei der Schadensregulierung ein. Mittlerweile bieten einige Versicherungsgesellschaften die Chance, dass die Schadensfreiheitsklasse nicht nach jeder Schadensregulierung erhöht wird, sondern erst wenn ein vorher definierter Schadensbetrag erreicht wurde. Diese Möglichkeit nennt sich Rabattretter.

Ein zweiter Unterschied bei der Haftpflichtversicherung stellt der Schutzbrief dar. Dieser tritt ein, wenn während einer Autopanne eine Reparatur nötig wird oder das Auto in die nächste Werkstatt abgeschleppt werden muss. Manche Versicherungsgesellschaften bieten eine Haftpflichtversicherung nur mit einem integrierten Schutzbrief an. Doch Vorsicht: jede Versicherung besitzt andere Bestimmungen, wann und wie der Schutzbrief greift.

Voll- oder Teilkaskoversicherung

Während sich der Beitrag in der Vollkaskoversicherung nach der erreichten Schadenfreiheitsstufe richtet, wird die Teilkaskoversicherung separat berechnet. Einsparpotentiale bei beiden Kaskoarten ergeben sich lediglich durch die gewählte Selbstbeteiligung. Je höher der Selbstbeteiligungsbeitrag bei einem Schaden, umso niedriger fällt die Prämie aus. Der Selbstbeteiligungsbeitrag kann in der Regel zwischen 300 und 2000 Euro pro Schaden gewählt werden.

Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich nur bei wertvollen Autos, denn in diesem Fall werden nicht nur die Schäden übernommen, die aufgrund eines Unfalles an Dritten verursacht wurden, sondern auch die eigenen.

Die Teilkaskoversicherung übernimmt auch eigene Schäden, die z.B. durch Wildtiere, Diebstahl oder Unwetter eingetreten sind.

h2. Unfallversicherung

Bei der Unfallversicherung, genau genommen heißt diese Unfallinsassenversicherung, können unterschiedliche Schadenssummen versichert werden oder auch verschiedene Personen. So können Unfallversicherungen nur für den Fahrer oder auch für die Mitfahrer abgeschlossen werden. Die Höhe der Prämien sind meist so gering, dass man über den Nutzen einer Unfallinsassenversicherung nicht lange nachdenken muss.

Man sollte nur abklären, ob die Leistungen, die eine Unfallinsassenversicherung bietet, nicht bereits in einem Schutzbrief enthalten sind.

Ein letzter Tipp: wer gerne ins Ausland fährt, sollte darauf achten, dass er in diesem Fall die grüne Versicherungskarte bei sich trägt. Diese wird bei Unfällen im Ausland benötigt und bescheinigt den Besitz einer Versicherung.