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Geduldiger mit den Kindern werden

Wie man geduldiger im Umgang mit den eigenen Kindern wird

Kinder können einen manchmal ganz schön fordern und die eigene Geduld auf die Probe stellen. Viele Eltern verlieren die Nerven und die Kontrolle über die Situation im Umgang mit ihnen, wodurch die Beziehung zum Kind als auch seine Entwicklung leidet. Um den Nachwuchs liebevoll und gleichzeitig diszipliniert erziehen zu können, braucht es vor allem Geduld.

Wenn sich Eltern in Geduld üben, ist es nicht nur besser für die eigenen Nerven, sondern auch für das Verhalten der Kinder. Bei hitzigen Diskussionen oder bei Trotzreaktionen des Kindes, gilt es die Ruhe zu bewahren und zu zeigen, dass man Herr der Lage ist.

Hierzu gibt es verschiedene Methoden, um geduldiger zu werden. Alle setzen voraus, dass Eltern sich zunächst bewusst machen, dass sie nicht das Kind, sondern sich selbst unter Kontrolle bekommen müssen. Es muss also volle Verantwortung übernommen werden. Denn Kinder können zwar mal mehr oder weniger anstrengend sein, jedoch liegt es zu einem hohen Anteil an den Verhaltensweisen der Erwachsenen.

1. Stress reduzieren

Viele Eltern wollen nicht wahrhaben, dass aggressive und trotzige Reaktionen des Kindes durch sie verursacht werden. Der Grund ist meistens Stress. Denn wer sich den ganzen Tag mit Alltagsproblemen plagt, ist gereizt und reagiert über – auch in der Erziehung.

Es ist wichtig einen Gang zurückzuschalten, wenn man merkt, dass man angespannt ist und ungeduldig wird. Gestresste Väter und Mütter sind schlecht in der Erziehung, wohingegen geduldige und ausgeglichene Eltern die Ruhe auf das Kind übertragen.

Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga und Meditation können dabei helfen Stress zu reduzieren.

2. Die Fünfsekundentechnik

Wenn Kinder nicht hören wollen oder einen herausfordern, reagieren Eltern meist genau so hitzig wie sie. Sie schreien und ermahnen, doch ist dies oft der falsche Weg. Stattdessen sollte man sich die Fünfsekundentechnik zu eigen machen. Das heißt, sobald eine angespannte Situation entsteht, wartet man zunächst fünf Sekunden, bis man eine Reaktion zeigt.

Dadurch gelingt es oft die bestmögliche Reaktion an den Tag zu legen, die auf Ruhe und Geduld basiert.

3. Zuhören

Oft wird vergessen wie wichtig das Zuhören ist. Das Kind möchte in vielen Fällen bloß Aufmerksamkeit erlangen. Durch das aktive Zuhören merkt es, dass es ernst genommen wird. Das allein führt in vielen Fällen zu einer harmonischeren Eltern-Kind-Beziehung. Man muss nicht mit dem Kind übereinstimmen, doch sollte man, bevor man antwortet oder etwas verbietet, hören was es zu sagen hat.

Anschließend kann man eine Antwort formulieren. Es ist wichtig nicht nur mit einem „Nein“ oder „Das darfst du einfach nicht“ zu entgegnen. Auch, wenn man glaubt, dass Kinder die logischen Zusammenhänge nicht verstehen können, lernen sie es durch das geduldige Erklären.