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Drogenprobleme bei Kindern

Wie man vorbeugen kann, dass Kinder Drogen nehmen

Eltern spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht ihre Kinder über Drogen- und Alkoholkonsum aufzuklären. Leider ist in der heutigen Gesellschaft zur Realität geworden, dass jedes Kind früher oder später in Kontakt kommt mit Drogen oder mit Leuten, die welche konsumieren. Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass Kinder von vornherein aufgeklärt werden. Aber auch Freunde und die Umgebung spielen eine wichtige Rolle, wenn es um die Aufklärung geht.

Die Folge von Drogenkonsum ist in vielerlei Hinsichten erschreckend. Die Haupttodesursache bei Jugendlichen ist das Autofahren unter Alkoholeinfluss. Der zweithäufigster Grund ist Selbstmord. Hier spielen Drogen in den meisten Fällen eine wesentliche Rolle. Das Durchschnittsalter für den ersten Alkohol Konsum ist 11 Jahre. 40 % der Kinder unter 15 Jahren, die zum ersten Mal Alkohol konsumieren, entwickeln im Erwachsenenalter eine Sucht.

Kein Elternpaar wünscht sich, dass das eigene Kind Drogen nimmt. Damit der Albtraum nicht zur Wirklichkeit wird, müssen sie jedoch geschickt und angemessen vorgehen. Die folgenden Tipps können dabei helfen.

1. Klare Standpunkte vertreten

Es sollte nicht der Fehler gemacht und angenommen werden, dass das Kind über die eigene Denkweise in Bezug auf Drogen Bescheid weiß. Besonders in Gesellschaft mit anderen Kindern und Jugendlichen kann es eine positive Meinung zu Drogen entwickeln.

Da Eltern häufig auch als Vorbilder fungieren, sollten Sie eine ganz klare Sprache sprechen und ihre Kinder darauf hinweisen, dass Drogenkonsum erhebliche Schäden anrichten kann.

2. Aktiv zuhören

Wenn es um das Thema Drogen geht und man sich mit dem eigenen Kind unterhält, sollte man möglichst genau zuhören. Denn zwischen den Zeilen könnte es mitteilen, dass es Drogen als harmlos wahrnimmt. Man sollte allerdings nicht den Fehler begehen und aggressiv gegen die Meinung sprechen. Es ist wichtig eine gesunde und ruhige Diskussion zu führen, damit das Kind positive Ansichten entwickeln kann.

3. Mit Gruppenzwang umgehen

Es ist für Kinder nicht immer leicht „Nein“ zu Drogen zu sagen, wenn sie in Gesellschaft mit anderen Kindern sind, die Drogen verharmlosen. Deshalb sollte man zuhause gute Gespräche führen und mögliche Szenarien vom Drogenkonsum klarstellen. Dadurch brringt man seinen Nachwuchs bei, auch unter Druck von einer Gruppe die Nerven zu behalten.

4. Freunde und ihre Eltern kennen lernen

Dies ist vielleicht der wichtigste Punkt. Denn nichts beeinflusst Kinder und Jugendliche mehr, als ihre Freunde. Selbst die intensivsten Gespräche können in den meisten Fällen nicht verhindern, dass Kinder Drogen konsumieren, wenn sie mit den falschen Leuten unterwegs sind.

Folglich sollten Eltern stets ein wachsames Auge auf die Freunde ihrer Kinder werfen und wenn möglich ihre Eltern und Familienverhältnisse kennenlernen. So lässt sich der Freundeskreis und die Gefahr des Drogenkonsums besser einschätzen. Dadurch können Eltern die richtigen Schritte besser einleiten, damit es nicht zum Drogenkonsum kommt.

5. Wissen, wo sich das Kind auffällt

Kinder sind statistisch am höchsten gefährdet, wenn ihre Eltern nicht wissen, wo ihre Kinder sich aufhalten und sich nicht dafür interessieren. Deswegen sollte man stets Bescheid wissen, was das Kind treibt und Grenzen setzen, wenn es um den Aufenthalt an fremdem Orten geht.