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Kartoffelsalat selber machen

Wie mach ich guten Kartoffelsalat?

Einen guten Kartoffelsalat zuzubereiten ist eine Kunst, denn abhängig davon, woher jemand kommt, hat jeder eine andere Vorstellung davon, was ein Kartoffelsalat ist. Die Fertigsalate im Supermarkt basieren entweder auf dem norddeutschen Rezept für einen Kartoffelsalat oder auf dem süddeutschen, schwäbischen oder bayrischen, Rezept. Welche Variation des Kartoffelsalates man zu welchem Gericht serviert kann ebenfalls variieren. Der norddeutsche Salat ist deftig und wird sehr gerne zu Bratwurst und Fleischküchle als Beilage gereicht. Der schwäbische Kartoffelsalat ist ein heiliges Rezept, an dessen Kunst angeblich früher gemessen wurde, ob eine Frau als Braut für den eigenen Sohn geeignet war. DEN Kartoffelsalat gibt es also gar nicht.

Was man für einen guten Kartoffelsalat immer braucht, sind qualitativ hochwertige Kartoffeln. Zusätzlich muss man sich für ein Rezept entscheiden. Hier wird Ihnen ein schwäbischer Kartoffelsalat vorgestellt, der mit sehr wenigen Zutaten auskommt, hervorragend schmeckt, immer gelingt und bei den Gästen gut ankommt.

Gute Zutaten für einen guten Kartoffelsalat

Für den Kartoffelsalat wird 1 kg festkochende Kartoffeln gebraucht. Diese müssen eine gute Qualität haben, es lohnt sich für den Genuss. Zusätzlich zu den Kartoffeln braucht es eine Zwiebel, Salz und Pfeffer, sowie Essig, Öl, Wasser und etwas Gemüse-, Rinder-, oder Hühnerbrühe.

Welche Küchengeräte braucht man?

Für einen guten Salat braucht man auch ein paar Geräte. In diesem Fall sind das, eine Schüssel, eine Reibe, die dünne Scheiben erzeugt, einen Topf, ein Küchenbrett und ein Küchenmesser. Zum Umrühren wird ein Rührlöffel benötigt.

Kartoffelsalat zubereiten

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen und dann in einem Kochtopf als Pellkartoffeln gekocht. In der Zwischenzeit kann man bereits die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Würfel kommen in die Schüssel, in die später der Salat kommt. Sie werden gesalzen. Die Zwiebel werden mit dem Salz zerdrückt. Das Gemisch lässt man ziehen und enzieht so den Zwiebeln ihre Schärfe.
Wenn die Kartoffeln weich gekocht sind, schält man sie mit dem Küchenmesser. Die Schale lässt sich bei den gekochten und heißen Kartoffeln gut und einfach abziehen.

Nachdem die Zwiebel eine Weile im Salz gezogen ist, gießt man zwei Esslöffel Essig dazu und füllt mit Wasser auf, bis das Wasser-Essig-Gemisch dem eigenen Geschmack entspricht. Nun wird Salz und Pfeffer hinzu gefügt und etwas Brühwürze. Die Mischung darf am Ende ruhig leicht versalzen schmecken, da die Kartoffeln viel Salz aufnehmen. Zum Schluss kommt noch ein kleiner Schuss Öl in die Salatsoße.

Nachdem die Salatsoße fertig gerührt ist, können jetzt die Kartoffeln hinein gehobelt werden. Nach einer halben Kartoffel wird mit einem Löffel der Salat umgerührt. Damit wird ein Zusammenkleben der Kartoffelscheiben und damit eine Klumpenbildung im Salat verhindert. Gleichzeitig kommt die Salatsoße mit alle Kartoffelscheiben gleichmäßig in Berührung, sodass ein guter Salat entstehen kann.

Sobald alle Kartoffeln hinein gehobelt sind ist der Salat fertig. Er sollte jetzt noch circa eine halbe Stunde ziehen. Zwischendrin können Sie hin und wieder einmal umrühren.

Was muss bei der Zubereitung beachtet werden?

Für einen guten Kartoffelsalat nach süddeutschem Rezept ist es wichtig, dünne Kartoffelscheiben zu produzieren, da diese gleichmäßiger von der Salatsoße durchdrungen werden, als dicke Scheiben. Aus diesem Grund wird ein Hobel verwendet. Wenn Sie keine Lust zum Hobeln haben können Sie natürlich auch mit dem Küchenmesser Scheiben schneiden. Dann schmecken die Kartoffelscheiben außen nach gutem Kartoffelsalat und innen nach Pellkartoffel. Das ist ebenfalls eine leckere Variante.
Beim Vermischen von Kartoffelscheiben und Salasoße ist es wichtig, regelmäßig zu rühren. Ansonsten verkleben die Scheiben und machen einen guten Salat zunichte. Denn die verklebten Scheiben bekommt man später auch mit viel Rühren nicht mehr auseinander.

Welche Möglichkeiten zur Verfeinerung gibt es?

Um einen schwäbischen Kartoffelsalat zu verfeinern gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann Speckwürfel in die Salatsoße geben, oder jede Art gehakter Kräuter, die man gerne isst.

Wer es deftiger mag, der kann aus einem schwäbischen Kartoffelsalat auf einfache Weise einen Norddeutschen machen. Statt der beschriebenen Soße mischt man Majonese mit Gurkenwasser, fügt ein gekochtes und in kleine Würfel geschnittenes Ei, klein gewürfelte Gurken, klein gewürfelte Wurst und viel Salz sowie einen Schuss Worcestersauce hinzu und hat die Soße für norddeutschen Kartoffelsalat. Die Kartoffeln und die Soße werden auf die gleiche Weise zusammengeführt wie beim schwäbischen Kartoffelsalat. Wer Spaß an Experimenten hat, kann auch beide Rezepte mischen und geröstete Zwiebel oben auf servieren.

Guten Appetit.