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Süßspeise aus Italien (2te Variationen ohne Ei)

So macht man leckeres Tiramisu

Tiramisu ist wohl die beliebteste und bekannteste Nachspeise aus Italien. Erfunden wurde das Tiramisu in Venedig. Das ist direkt nachvollziehbar, dass die damalige High society neben allem anderen Luxus auch luxuriöse Gaumenfreuden genossen hat. Woher kommt diese weltweite Beliebtheit von Tiramisu? Warum soll man es immer nur beim Italiener im Restaurant essen? Nein, das muss nicht sein. Tiramisu kann man auch sehr gut selbst zu Hause zubereiten. Lesen Sie hier die Grundzutaten für die Zubereitung und verwöhnen Sie sich, Ihre Familie und Ihre Gäste mit dieser italienischen süßen Verführung.

Zutaten (für 2 Personen)

drei Eier
vier Esslöffeln Zucker
400 Gramm Mascarpone
eine Tasse gekochtem Espresso
eine halben Tasse Amaretto-Likör
400 Gramm Löffelbiskuit
Kakaopulver

Zubereitung

Für Tiramisu werden Löffelbiskuits mit kaltem Espresso und Alkohol getränkt beziehungsweise aromatisiert. Diese Löffelbiskuite werden abwechselnd mit einer Schicht aus Mascarpone, Eigelb und Eischnee in einer Form gegeben. Die oberste letzte Schicht ist immer die Mascarpone-Creme. In dieser Form wird das Tiramisu mehrere Stunden gut gekühlt. Vor dem Servieren wir die oberste Cremeschicht reichlich mit Kakaopulver bestäubt. Tiramisu können sie als Ganzes in der Form auf den Tisch bringen und das Dessert mit einem Löffel auf die Teller verteilen.

Es besteht aber auch die Gewohnheit Tiramisu in Stücke zu schneiden und auf einem Teller wie ein Kuchenstück zu servieren. Wörtlich übersetzt heißt Tiramisu „zieh mich hoch“. Damit ist vielleicht der genüssliche Verzehr dieses leckeren alkoholisierten Desserts beschrieben. Als Alkohol-Zutat hat sich sehr der bekannte italienische Amaretto-Likör bewährt. Aber auch der Süßwein Marsala, Weinbrand und fast alle anderen Liköre können verwendet werden. Wenn eine Zubereitung ohne Alkohol erwünscht ist, dann wird der Alkohol durch Orangensaft oder Apfelsaft ersetzt.

Für eine gelungene eigene Herstellung lesen Sie nachfolgend die genauen Mengenangaben für zwei Personen: Drei Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Dann rühren Sie die drei Eigelb mit vier Esslöffeln Zucker schaumig und fügen 400 Gramm Mascarpone hinzu. Solange rühren bis eine cremige gleichmäßige Masse entstanden ist. Danach heben Sie vorsichtig das Eiweiß unter. Bereiten Sie eine flache viereckige Form aus Glas oder Keramik vor. Mischen Sie eine Tasse gekochtem Espresso mit einer halben Tasse Amaretto-Likör. In diese Mischung tauchen Sie jedes einzelne von 400 Gramm Löffelbiskuit.

Dann beginnen Sie mit dem Schichten in einer viereckigen Form. Legen Sie das Löffelbiskuit in einer Schicht immer mit der gezuckerten Seite nach unten. Dann folgt jeweils eine Schicht von der Mascarpone-Creme. Die letzte oberste Schicht soll immer aus der Creme bestehen. Dann kommt die Form in den Kühlschrank, damit alle Zutaten durchziehen können, am besten gelingt das sogar über Nacht. Erst unmittelbar vor dem Servieren bestreuen Sie das Tiramisu mit einer Schicht Kakaopulver, denn das Auge isst mit. Mascarpone ist ein milder cremiger Frischkäse aus Sahne. Er wird mit Hilfe von Zitronensäure angedickt. Er nimmt schnell fremde Gerüche an, deshalb muss er immer gut verschlossen aufbewahrt werden.

Zutaten für die zweite Variante (6 Portionen)

500 Gramm Mascarpone
60 Gramm Zucker
zwölf Esslöffel Eierlikör
200 Gramm geschlagene Sahne
Löffelbiskuite
1/4 Liter Espressokaffee

Zubereitung

Eine Variante eines leckeren Tiramisu wird hier noch verraten: Es ist ein Eierlikör-Tiramisu für sechs Portionen. Verrühren Sie 500 Gramm Mascarpone mit 60 Gramm Zucker. Dann rühren sie zwölf Esslöffel Eierlikör unter die Masse und heben anschließend 200 Gramm geschlagene Sahne unter. Von einem Paket Löffelbiskuits tauchen Sie jeden einzelnen nach und nach in einen 1/4 Liter Espressokaffee ein. Die Löffelbiskuite dürfen wirklich nur kurz getränkt werden, sonst weichen sie zu stark durch. Die getränkten Löffelbiskuite schichten Sie abwechselnd mit der Creme in eine Auflaufform. Die oberste letzte Schicht ist immer aus Creme. Über Nacht muss das Eierlikör-Tiramisu im Kühlschrank durchziehen. Unmittelbar vor dem Servieren wird es oben drauf wieder traditionell mit gesiebtem Kakaopulver bestreut. Diese Eierlikör-Variante ist eine schmackhafte Alternative zu einer Herstellung von Tiramisu mit Eiern. Denn nur wirklich hundertprozentige frische Eier können verarbeitet länger oder über Nacht aufbewahrt werden, es existiert dabei immer die Salmonellengefahr.