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Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse

So bereiten Sie Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse zu

Die Entdeckung Amerikas hat nicht nur unermessliche Reichtümer an Gold und Geschmeide nach Europa gebracht, sondern auch die europäische Küche um unzählige Zutaten und Varianten bereichert. Die Tomate beispielsweise – mittlerweile ein unverzichtbarer Bestandteil der französischen Küche, stammt ursprünglich aus der Neuen Welt. Eine von unzähligen Variationen zur Zubereitung aus der französischen Küche ist Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse.

Die Indianer aus Mittel- und Südamerika schätzten die schmackhafte Tomate als Nahrungsmittel, die europäischen Eroberer brachten sie nach Hause, allerdings wurde sie lange Zeit als Zierpflanze angesehen. Über Italien, wo die Tomate längst zu einem Nationalgericht geworden ist, fand die Tomate gegen Ende des 18. Jahrhunderts Eingang in die Küche der Nachbarländer.

Die fruchtige Frische der Tomate wird vor allem in der französischen Küche geschätzt, sehr oft in Form von leckeren Salat-Variationen.
Eine leckere Variante: So bereiten Sie Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse zu:

Zutaten

Eine Cantaloupe-Melone
vier große
aromatische Tomaten
200 Gramm Ziegenkäse (in der Rolle)
zwei Esslöffel
heller Balsamico
vier Esslöffel Olivenöl
Salz
frisch gemahlener weißer Pfeffer.

Zubereitung

Eine Cantaloupe-Melone, vier große, aromatische Tomaten, 200 Gramm Ziegenkäse (in der Rolle), zwei Esslöffel heller Balsamico (geschmacklich gibt es keinen großen Unterschied zwischen hellem und dunklem Balsamico, in diesem Fall ist es eine Frage der Optik), vier Esslöffel Olivenöl, Salz und frisch gemahlener, weißer Pfeffer.

Im Prinzip kann natürlich auch jede beliebige andere Zuckermelone, es geht auch hier wie beim Balsamico in erster Linie um die Optik, schließlich isst das Auge mit. Das orangefarbene Fruchtfleisch der Cantaloupe-Melone harmonisiert nämlich farblich am besten mit den Tomaten, geschmackliche Unterschiede zwischen unterschiedlichen Melonen Sorten fallen weniger ins Gewicht.

So bereiten Sie Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse zu: Zunächst wird die Melone halbiert und entkernt, anschließend geschält. Das pfirsichfarbene Fruchtfleisch wird in mittelgroße Würfel geschnitten. Die Tomaten werden gewaschen, bevor der Stielansatz entfernt wird. Die Tomaten werden daraufhin ebenfalls in Würfel geschnitten. Beim Servieren wirkt der Melonen-Tomaten-Salat mit Ziegenkäse am ansprechendsten, wenn Melonen und Tomaten-Würfel in etwa dieselbe Größe haben. Der Koch schneidet die Rolle Ziegenkäse nun in dicke Scheiben und würfelt den Käse anschließend ebenfalls.

Die Würfel aus Melonen, Tomaten und Käse werden nun in eine Schüssel gegeben und ordentlich miteinander vermischt. Zum Schluss werden Balsamico und Olivenöl darüber gegeben. Ganz nach dem persönlichen Geschmack kommen schließlich Salz und Pfeffer in die Schüssel, bevor deren Inhalt vorsichtig miteinander vermengt wird.

Da Ziegenkäse wegen seines herben Geschmacks oft gewöhnungsbedürftig ist, kann der Koch als Alternative auch Mozzarella verwenden. Allerdings verliert der Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse dadurch etwas von seinem typischen Geschmack.
Auch die Wahl der Tomate trägt erheblich zum Geschmackserlebnis bei. Unter Umständen muss der Koch etwas variieren, bis er die Sorte gefunden hat, die ihm am besten schmeckt. Denn es gibt kaum eine Kulturpflanze, die in so vielen Sorten gezüchtet wird. Mehr als 2500 werden weltweit gezählt, und jedes Jahr kommen neue Zuchtsorten zur ohnehin schon unüberschaubaren Vielfalt des Tomaten-Dschungels hinzu. Natürlich gibt es von Sorte zu Sorte erhebliche Geschmacksunterschiede.

Ein Tipp für Genießer: Wer seine Familie oder Gäste mit einem Geschmackserlebnis der ganz besonderen Art überraschen möchte, kann seinen Tomaten-Melonen-Salat mit Ziegenkäse ohne großen Aufwand ganz erheblich aufpeppen: Einige Ökobauern haben sich auf die Zucht alter Tomatensorten spezialisiert. Für ein paar Euro mehr erleben Genießer ein wahrhaft einmaliges Geschmackserlebnis.

Wer seinen Tomaten-Melonen-Salat mit dieser Variante ausprobieren möchte, muss sich aber nicht erst auf die langwierige Suche nach einem Öko-Bauernhof, auf dem Tomaten gezüchtet werden, machen. In Fachgeschäften gibt es diese Früchte unter dem Label „Wilde Tomaten“. Diese Form des Anbaus hat sich erst in den vergangenen Jahren entwickelt. Ursprünglich ging es darum, alte Arten für die Zukunft zu erhalten, doch am Herd lassen sich damit auch schmackhafte Gerichte zaubern.