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Eine Delikatesse aus Italien

Wie man Piccione in forno richtig zubereitet

Wenn man von den Alpenkämmen die sich im Norden Italiens erstrecken bis nach Sizilien in Süden reist, die Küche dieses Landes mit seiner wechselvollen Geschichte ist lebendig. Sie lebt von der regionalen Vielfalt und der Freude der Italiener, die sie am Essen und Trinken haben.

Sie ist ohne Zweifel ein ganz wichtiger Teil der italienischen Kultur, die Küche Italiens und sie ist in der ganzen Welt bekannt. Nur allzu oft wird sie nachgeahmt, doch „die italienische Küche“ gibt es nicht in dem Sinn. Denn man muss unterscheiden unter der Toskanischen, der Venitischen, der Römischen oder der Sizilianischen und das sind nur einige. Die Italiener sind stolz auf ihre regionalen Eigenschaften und pflegen diese auch demnach und dieses auch in kulinarischer Hinsicht. Kurz gesagt, alle Regionen kochen anders. Isst man sich einmal von Norden bis zum Süden durch, dann wird man ohne Bedenken feststellen, dass die italienische Küche die beste der Welt ist, obwohl sie ja eigentlich gar nicht besteht.

Eine Umfrage hat ergeben, dass die Italiener lieber auf Sex verzichten würden, als auf ihre heiß geliebte Pasta. Denn die ist ein Bestandteil jeden Essen, welches unverzichtbar ist. Am besten ist die Pasta selbstverständlich, wenn sie hausgemacht ist. Die Pasta existiert in einer solchen Spannbreite, wie kein anderes Gericht. Doch auch andere Spezialitäten der Regionen vereinen Italien. So beispielsweise auch die Pizza, denn abgesehen von dem Belag, besteht sie immer aus den gleichen Zutaten, oder nicht? Das ist nicht richtig.

Denn hier muss man zwischen der römischen und der neapolitanischen Pizza unterscheiden, die einen himmelsweiten Unterschied haben. Denn in Neapel, der Geburtsstätte der Pizza, ist sie aus einem dicken Teigfladen, zu dem man gern ein Bier trinkt. Die Römer hingegen haben es lieber ein wenig dünner und dafür üppig belegt. Ein weiterer Unterschied besteht in der Reife des Teiges, so muss er in Neapel gut aufgegangen sein, die Römer lieben es eher knusprig.

Italien, so vielfältig seine Kultur, seine Regionen und die Menschen sind, so unterschiedlich sind die Gerichte. So findet man hier auch Rezepte, die eher außergewöhnlich sind. So beispielsweise das Piccione in forno. Dies ist gebratene Taube. Etwas delikater sind diese, wenn sie gefüllt sind.

Zutaten

Pro Person benötigt man eine Taube
500 Gramm Rosenkohl
Saft einer Zitrone
Schinkenspeck
Öl
Becher Creme fraiche
eine Handvoll geriebenen Parmesan
Salz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung

Taubenfleisch ist eines der größten Delikatessen. Pro Person benötigt man eine Taube.

Diese zuerst waschen, dann trocken tupfen und von innen salzen. Dann mit durchwachsenem Speck bardieren.
Um die Tauben zu füllen, werden 500 Gramm Rosenkohl benötigt, die man putzt und dann in reichlich Wasser blanchiert. Dem Wasser sollte man den Saft einer Zitrone zugeben. Dann den Rosenkohl abschrecken. Schinkenspeck in einer Pfanne mit heißem Öl auslassen und dann den Rosenkohl dazugeben. Ebenso einen Becher Creme fraiche, eine Handvoll geriebenen Parmesan unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Dann den fertigen Rosenkohl in eine Schüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen, danach grob pürieren.
Anschließend die Tauben mit der fertigen Masse füllen und zunähen. Den Ofen auf 200 Grad vorheizen und die Tauben dann gut 30 Minuten bei 200 Grad braten.

Zum Servieren die Tauben mit einer Geflügelschere aufschneiden und diese mit Kartoffelpüree servieren. Hier empfiehlt es sich das Püree mit einem hohen Parmesan Anteil zubereiten.