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Italenischs Brot

Wie backe ich Piadina selber?

Bei Piadina handelt es sich um ein Brot, welches seinen Ursprung in Italien, genauer gesagt in der Region zwischen Bologna und Rimini hat. Das Piadina ist ein fladenartiges Brot, welches entweder auf einer Platte oder alternativ in einer Pfanne gebacken wird. Das Brot entstammt aus der bäuerlichen Küche. Man isst es als Beilage, aber es kann auch durchaus eine Mahlzeit ersetzen. Manche behaupten, dass die Piadina, das Nationalgericht in dieser Region ist.

Eine Piadina ist ein flaches Brot, welches aus Mehl, Wasser und Salz hergestellt wird. Um es geschmeidiger zu machen, nimmt man als weitere Zutat entweder Schweineschmalz oder Olivenöl hinzu. Das Brot sollte sofort, nachdem es gebacken worden ist gegessen werden, denn dann hat es seinen vollen Geschmack. Was jetzt aber nicht heißt, dass man das Brot nicht kalt essen kann, aber es verliert an Aroma und außerdem trocknet das Brot im kalten Zustand sehr schnell aus. Piadina könnte man auch als Fingerfood bezeichnen denn nach dem Backen kann es mit Wurst, Käse oder auf was man gerade Lust hat belegt werden, die Auswahl reicht von herzhaft bis zu süß hin. Dann wird es zusammengeklappt und kann direkt aus der Hand gegessen werden.

Bei der Zubereitung muss man darauf achten, dass man den Teig vor dem Backen dünn genug ausrollt. Mit einem Nudelholz wellt man die einzelnen Teigstücke aus. Diese sollten idealerweise einen Durchmesser von nicht mehr als 20 cm haben. Was die Stärke betrifft, sollte der Teig auf 5 mm ausgewellt sein. Und dann kann es an das Backen gehen.

Zutaten

500 Gramm Mehl (vorzugsweise Weizenmehl)
1 Tl. Hirschhornsalz
1 Tl Salz
100 Gramm Schweineschmalz
50 Ml. lauwarmes Wasser

Zubereitung

Die Zubereitungszeit beträgt in etwas 1,5 – 2 Stunden, aber der Zeitaufwand lohnt sich auf jeden Fall. Will man Piadina zubereiten, dann sollte man folgende Zutaten parat haben: 500 Gramm Mehl (vorzugsweise Weizenmehl), 1 Tl. Hirschhornsalz, 1 Tl Salz, 100 Gramm Schweineschmalz und 50 Ml. Lauwarmes Wasser. Bei der Zubereitung geht man so vor: Man nimmt eine große Schüssel und siebt das Mehl hinein. Dann gibt man das Hirschhornsalz und das Salz dazu. Diese Zutaten werden jetzt gut miteinander vermischt. Dann nimmt man eine Pfanne gibt das Schweineschmalz hinein und lässt dieses in der Pfanne zerlaufen. Das zerlassene Schweineschmalz wird dann in die Schüssel mit den anderen Zutaten gegeben. Das lauwarme Wasser wird ebenfalls in die Schüssel gegeben. Dann beginnt man damit, mit den Händen einen glatten und geschmeidigen Teig zu kneten.

Über die Schüssel gibt man ein Geschirrtuch und lässt den Teig für etwas eine Stunde ruhen. Wenn die Ruhezeit des Teiges beendet ist, wird dieser nochmals kräftig mit den Händen durchgeknetet. Jetzt bemehlt man eine Arbeitsfläche und dann kann es auch schon an das Auswellen des Teiges gehen. Dazu trennt man immer ein Teil von dem Teig und wellt diesen auf eine Größe nicht mehr als 20 cm aus. Die Dicke sollte 5 mm nicht überschreiten. Und so geht man vor, bis der Ganze Teig verarbeitet ist. Um das Piadina fertigzustellen, stellt man nun eine Pfanne auf den Herd und backt den Teig darin aus. Danach kann das fertige Piadina nach belieben befüllt werden und durch Umklappen verhindert man, dass die Füllung rausfällt.