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Italenisches Pastagericht

So bereitet man Pasta e Fagioli selber zu

Wenn man von der italienischen Küche spricht, dann meint man das gesamte Bild der italienischen Gerichte. So besteht die italienische Küche aus einer Vielzahl von Gerichten aus den verschiedenen Küchen der Regionen Italiens.
Aufgrund der langen Traditionen in der Kochkunst können die Italiener auf eine große Vielzahl von Zutaten sowie Spezialitäten zugreifen. Hier wird dann noch unterschieden zwischen der typischen bäuerlichen und städtischen Küche sowie der exklusiven Tradition des Kochens.

So sind auch hier in Deutschland Produkte wie Olivenöl, so manche italienische Käsesorte, Wurst und Fleischwaren und selbstverständlich Pasta und Pizza bekannt. Aber auch der Wein, welchen die Italiener in reichhaltiger Form anzubieten haben, wie beispielsweise Chianti und Barolo, haben schon lange den Weg in die Welt gefunden.

In Italien ist es üblich, das das Abendessen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Diese besteht dann aus einer Vorspeise, bzw. Antipasto, zwei Hauptgängen und einer Nachspeise. So servieren die Italiener vor den Hauptgängen kleine verschiedene Gerichte, die zumeist recht leicht sind. Der erste Hauptgang dann besteht aus Pasta- oder Gnocchi-Gerichte, beispielsweise aus einer Pasta e Fagioli. Auch Suppen wie eine Minestrone werden teilweise gereicht.

Der zweite Hauptgang dann enthält Fleisch- oder Fischgerichte. Aber auch Frittiertes kann auf den Tisch kommen, wie beispielsweise gebratene Steinpilze.

Zutaten (für 3-4 Personen)

320 g Pasta
250 g getrocknete Bohnen (man kann auch 400 g Dosenbohnen benutzen)
150 g geräucherter Speck
1 Karotte
1 Stange Sellerie
1 Zwiebel
100 g Tomaten – geschält
2 Knoblauchzehen
500 ml Brühe
Olivenöl, Salz und Pfeffer

Dieses Rezept ist nicht nur schmackhaft, sondern auch sehr interessant, da man es aufgrund der Zutaten doch nicht genau zu ordnen kann. So passt es in die bürgerliche Küche, sowie in die haute Cuisine.

Die genannten Zutaten allerdings sind nur für die Alltagsvariante der Pasta e Fagioli. Wichtig ist jedoch das man auf die getrockneten Bohnen zurückgreift, da die Deutschen Bohnen in der Dose, zumeist nur als Suppe erhältlich ist. Zwar muss man die trockenen Bohnen über Nacht einweichen lassen und dann ca. 30 bis 60 Minuten kochen, aber das Gericht schmeckt dafür nochmals besser.

Zubereitung

Als Erstes den Bauchspeck von seiner Schwarte befreien und dann Hautstellen, die hart sind und den Knorpel entfernen. Ebenso den weißen Fett Rand abschneiden, diesen aber beiseitelegen. Dann das rote Fleisch des Muskels in kleine Scheiben schneiden, aber nicht zu klein und dann in der Pfanne auf hoher Temperatur mit einem EL Olivenöl goldbraun und knusprig braten. Anschließend die Bohnen dazugeben und kurz erhitzen. Danach den Topf sich selbst überlassen und evtl. einen weiteren Schuss Fleischbrühe dazugeben.

Nun wird das Suppengemüse vorbereitet. Hier wird die Zwiebel, die Karotte und die beiden Knoblauchzehen geschalte, sowie die Selleriestange gewaschen. Dass alles in kleine Würfel schneiden. Der Fett Rand, der zur Seite gelegt wurde, in einer Pfanne mit einem EL Olivenöl auslassen, nachdem man diesen in sehr kleine Schnipsel geschnitten hat. Das ganze zwei Minuten in der Pfanne belassen und dann das Gemüse dazugeben und alles zusammen für rund 15 Minuten köcheln lassen.

Sind die Zwiebeln, der Sellerie und der Knoblauch weich, kann man die Speckbohnen dazugeben und nochmals mit etwas brühe aufgießen und umrühren. Die ausgesuchte Pasta dann fast al dente kochen. Sind diese fertig, die Pasta abschütten und dann zu den Bohnen geben und durchziehen lassen. Eventuell nochmals etwas Brühe zugeben. Das Ganze dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Petersilie garnieren und servieren.