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Apfeltarte aus Frankreich

Wie man französiche Apeltrarte zubereitet

Liebhaber der französischen Küche schätzen unter anderem die Vielfalt an Kuchen, die oft herzhaft belegt sind, aber auch in einer süßen Variante zubereitet werden können. Ein besonderes Schmankerl ist in der französischen Küche die Tarte. Es handelt sich dabei um einen Kuchen aus Mürbeteig, der ohne Zucker oder Salz gebacken wird, der Geschmack kommt also von der Füllung. In Frankreich wird die Tarte auch gern als Hauptmahlzeit gegessen. Eine besonders leckere Variante dieser Spezialität ist Marlies französische Apfeltarte. Diese Variante kann jeder, der einen Backofen hat, auch ohne großen Aufwand zu Hause selbst machen.

Zutaten

fertigen Blätterteig
vier Eigelb
vier Esslöffel Sahne oder ein Dreiviertel Becher Créme fraiche
vier Esslöffel Zucker
je nach Größe 3 bis fünf Äpfel

Die Liste der Zutaten ist nicht besonders lang. Der Hobby-Bäcker braucht lediglich einen runden, fertigen Blätterteig, vier Eigelb, vier Esslöffel Sahne oder ein Dreiviertel Becher Créme fraiche, vier Esslöffel Zucker und je nach Größe 3 bis fünf Äpfel. Welche Sorte gewählt wird, hängt ebenfalls sehr stark vom persönlichen Geschmack des Hobby-Bäckers ab. Die Favoriten zum Backen sind normalerweise Sorten mit einem hohen Gehalt an Säure, beispielsweise der Boskop. Wer die Apfeltarte eher süß genießen will, sollte zu einer Sorte mit einem ausgewogenen Verhältnis zwischen süß und sauer greifen, beispielsweise Jonathan oder Jona Gold.
Auch das Servieren will gut vorbereitet sein, zum Flambieren empfehlen sich vier Teelöffel Calvados. Alternativ kann man natürlich auch Rum oder jeden beliebigen anderen Schnaps mit einem Alkoholgehalt von mehr als 40 Prozent verwenden. Dann kann sich aber die benötigte Menge ändern, bei Rum sind dann statt vier zwei Esslöffel empfehlenswert.

Nach 30 Minuten wird serviert

Die Zubereitung von Marlies französischer Apfeltarte ist fast so einfach wie die Zutatenliste. Für eine Mahlzeit für vier Personen nimmt man eine 25-Zentimeter-Quiche-Form und fettet diese ein. Die Backform verleiht der fertigen Tarte, die runde, flache Form. Die Quiche ist übrigens ebenfalls eine französische Spezialität, wird zubereitet wie eine Tarte, stammt aber ursprünglich aus der Region um Metz im Norden Frankreichs.

Sobald die Quiche-Form eingefettet ist, einfach den Blätterteig auslegen. Die Äpfel werden frisch geschält, dann in Hälften geschnitten. Die Apfelhälften schneidet der Bäcker in dünne Scheiben, die er auf den Kuchenboden dicht nebeneinander auslegt. Wichtig: Die Apfelscheiben sollten wieder eine Apfelhälfte ergeben.
Die perfekte Backtemperatur für Marlies französischen Apfelkuchen liegt bei 200 Grad, idealerweise ist der Backofen schon auf diese Temperatur vorgeheizt.

Die zehn Minuten, die der erste Backvorgang dauert, kann genutzt werden, um die übrigen Zutaten in einer Tasse zu vermischen. Sie werden erst über die Tarte gegossen, sobald der Teig eine goldgelbe Farbe erreicht hat.
Der zweite Backvorgang dauert noch einmal etwa 20 Minuten. Hier muss sich der Bäcker allerdings etwas auf sein Fingerspitzengefühl verlassen. Die Tarte ist nämlich dann fertig, wenn das Eiweiß gestockt ist.

Marlies französische Apfeltarte kann jetzt serviert werden. Natürlich schmeckt die französische Spezialität auch ohne hervorragend, aber gerade wer Gäste bewirtet, möchte sich wahrscheinlich nicht um den Showeffekt des Flambierens bringen. Die Tarte wird nämlich erst am Tisch mit Calvados übergossen, bevor der hochprozentige Schnaps angezündet wird. Grund für das Flambieren ist aber nicht nur die Show für den Koch. Grundsätzlich bekommt ein Gericht durch das Flambieren einen feineren Geschmack, weil es die Aromen, die beim Verbrennen des Alkohols frei werden, annimmt. Neben Calvados kann Kirschwasser, Rum oder Weinbrand, aber auch andere Branntweine mit einem Alkoholgehalt von 40 Prozent verwendet werden. Der Grund: Bei weniger Gehalt flackert die Flamme entweder nur kurz oder das Flambieren funktioniert gar nicht.

Übrigens: Am besten schmeckt sie, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt und heiß gegessen wird. Natürlich lässt sich das Gericht nach Belieben verändern. Experimentieren lässt sich vor allem bei der Apfelsorte.