Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. ABC-Apfel-Birnen-Citronen-Saft – So mache ich ABC-Saft selbst
  2. ACE-Mehrfrucht-Karotten-Trunk - So machen Sie ihn selbst
  3. Apfel-Grapefruit Saft zubereiten – So geht’s
  4. Apfel-Kirsch Saft – So macht man Apfel-Kirsch Saft selbst
  5. Apfel-Orange-Nektar selber machen – So geht´s


Apfelsaft naturtrüb selber zubereiten

Apfelsaft naturtrüb – So machen Sie naturtrüben Apfelsaft

Apfelsaft ist ein Saft, den man durch das Pressen von Äpfeln erhält. Man kann dieses köstliche Getränk in jedem Supermarkt kaufen. Aber man kann auch die Option des selbstgemachten Apfelsaftes wählen. Hier wird man zwar etwas Zeitaufwand einrechnen müssen, aber man hat auch gewisse Vorteile im Vergleich zu dem gekauften Produkt. Erstmals ist der Preis um einiges billiger, außerdem weiß man, welche Zutaten sich in dem Saft befinden. Man kann sich sicher sein, dass keine Zusatzstoffe enthalten sind. Der Apfelsaft kann klar oder trüb sein, das ist von der jeweiligen Filterung abhängig. Der naturtrübe Saft wurde nicht gefiltert, wodurch er undurchsichtig ist. Im Saft befinden sich daher Schwebestoffe, die sich nach einiger Zeit am Boden absetzen. Der Saft sieht zwar um einiges milchiger aus, steht aber im Geschmack nicht hinten an. Aufgrund der Schwebestoffe ist der trübe Apfelsaft auch um einiges gesünder, als der gefilterte. Meistens schmeckt der naturtrübe Apfelsaft auch um einiges intensiver als der klare Bruder.

So macht man sich seinen naturtrüben Apfelsaft selbst

Man benötigt zuerst 5 große Äpfel. Mit dieser Menge kann man ca. 1,25 Liter Saft erhalten. Die Äpfel muss man vor der Verarbeitung ausreichend waschen, am besten unter fließendem Wasser. Nun kann man auch gleich die faulen Stellen großzügig ausschneiden. Mit einem Messer teilt man nun das Obst in kleinen Spalten und entfernt das Gehäuse und die Kerne. Die Schale aber belässt man auf den Früchten, da hier die meisten Vitamine enthalten sind. Nun hat man 2 Möglichkeiten, dass man seine trüben Saft macht. Da man ihn nicht filtern sollte, nimmt man einfach einen Schnellkochtopf und gibt ca. ¼ Liter Wasser auf den Grund des Bodens. Dann setzt man den gelochten Einsatz in den Topf. Hier legt man nun die geteilten Äpfel hinein. Man kann sie zuvor auch mit einer Reibe in noch kleinere Schnitzel verarbeiten, damit der Kochvorgang nicht so lange dauert. Nun lässt man das Ganze auf mittlerer Stufe kochen. Im unteren Bereich des Topfes wird nun der entstandene Saft aufgefangen. Nach ca. 15-20 Minuten ist der Vorgang beendet. Nun entfernt man den Einsatz mit den restlichen Apfelteilen. Diese kann man auf den Komposthaufen werfen, da man keine andere Verwendung mehr dafür hat. In das Gewonnene fügt man noch Wasser hinzu, da es sehr süß ist. Die Menge des Wassers ist aber individuell verschieden, da jeder seinen Saft anders gesüßt haben will. Wenn man den Saft in den nächsten Tagen aufbrauchen wird, dann kann man ihn nun sofort in saubere Glasflaschen füllen und im Kühlschrank oder einen dunklen, kühlen Kammer aufbewahren. Wenn man den Saft aber konservieren möchte, dann kann man das ganz einfach machen, ohne dass man dafür zusätzliche Zutaten verwenden muss. Man nimmt einfach das Konzentrat und kocht es nochmals in einem Kochtopf auf. Nun füllt man den Saft in saubere Glasflaschen um. Dies ist ganz wichtig, da der Saft ansonsten zu gären beginnt und nicht lange haltbar ist. Wenn die Flaschen einen Schraubverschluss haben, dann wird dieser durch die Wärme angezogen und erzeugt ein Vakuum, unter diesem ist der Saft sehr lange haltbar. Wenn man die Flasche öffnet, sollte man ein Zischen hören. Nur dann ist garantiert, dass man den Saft trinken kann. Hört man dieses Zischen nicht, sollte man auf das Trinken des Saftes verzichten, da eine Konservierung ausgeschlossen werden kann. Es könnten sich in der Zwischenzeit auch Bakterien und Pilze in dem Saft entwickelt haben, da der Zuckergehalt einen idealen Nährboden darstellt. Man sieht also, dass mit ein paar Minuten Zeitaufwand ein preiswerter und schmackhafter, trüber Apfelsaft ganz einfach zu machen ist. Geschmacklich wird man sofort den Unterschied zu einem gekauften Produkt bemerken.