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Apfel-Orange-Nektar

Apfel-Orange-Nektar selber machen – So geht´s

Saft aus sämtlichen Fruchtsorten ist sehr beliebt. Besonders bei den Deutschen. Jeder Deutsche trinkt im Jahr mehr als 40 Liter Fruchtsaft. Der Apfelsaft liegt mit ungefähr 13 Litern dabei an der Spitze. Er schmeckt gut und ist gesund. Doch als Durstlöscher eignet er sich gar nicht so gut. In reinem Apfelsaft ist ein hoher Anteil fruchteigener Zucker. Pro Liter sind es 100 g. Damit hat er auch viele Kalorien und die enthaltenen Fruchtsäuren verträgt nicht jeder. Apfelsaft eignet sich aber ganz hervorragend zum Mischen. Er kann mit verschiedenen Säften kombiniert werden oder auch mit Mineralwasser zu einer Schorle gemischt werden. Die Apfelsaftschorle ist ein echter Fitnessdrink. Sie kann Flüssigkeitsverluste ausgleichen und schmeckt dabei frisch.

Apfel und Orange harmonieren gut miteinander

Ein Apfel-Orange-Nektar ist ebenso eine sehr gelungene und leckere Mischung. Um diesen Saft selbst herzustellen benötigt man eine Handpresse und entweder einen Topf und einen Herd oder aber einen Entsafter. Wer keinen Entsafter hat, kann den Saft durch Einkochen bekommen. Für einen Liter Saft muss eine Menge von 1,5 bis 2 Kilo an frischem Obst gerechnet werden. Die Orangen werden ganz herkömmlich mit der Handpresse ausgepresst. Die Herstellung vom Apfelsaft ist da schon etwas aufwendiger.

Die Äpfel werden geschält und vom Kerngehäuse befreit. Dann werden sie in einen Topf gegeben und mit Zucker bedeckt. Die Apfel-Zucker-Mischung bleibt für drei bis vier Stunden stehen. Dann wird die Masse langsam erwärmt und zwar so lange, bis der Saft aus den Äpfeln austritt. Über ein Gefäß wird nun ein sauberes Leintuch gespannt und die Masse dort hindurch gesiebt. Der Saft läuft in das Gefäß, das Fruchtmark verbleibt im Leintuch. Der Saft wird nochmals erhitzt und anschließend direkt in Flaschen umgefüllt, die vorher heiß ausgewaschen werden sollten. Es müssen Verschlüsse für die Flaschen gewählt werden, die absolut luftdicht verschließen. Sonst könnten Keime in die Flaschen eindringen und den Apfelsaft verderben. Das Fruchtmark kann noch zur Marmeladenzubereitung verwendet werden. Wer einen Entsafter sein Eigen nennen kann, hat es natürlich beim Entsaften noch einfacher.

Die beiden Säfte werden dann miteinander vermischt. Das Mischverhältnis kann ganz nach dem eigenen Geschmack gewählt werden. Wer lieber mehr Orangengeschmack möchte, der gibt mehr Orangensaft dazu. Wer lieber den Apfelgeschmack vorherrschen lassen möchte, der nimmt mehr Apfelsaft. Wenn die Mischung etwas gesüßt werden soll, kann etwas Zuckersirup oder noch besser ein Löffel Honig beigemengt werden. Auch kann ein Löffel Traubenzucker eingerührt werden. Wer das Ganze lieber etwas säuerlicher oder herber mag, der gibt entweder einen Spritzer Zitrone oder einen Schuss Grapefruitsaft hinzu. Bis die perfekte eigene Mischung gefunden ist, kann es einige Zeit dauern. Doch wer seinen Saft einmal selbst gemacht hat und die mögliche Vielfalt entdeckt, der wird keinen fertig gekauften Saft mehr wollen. Der Vorteil bei selbstgemachten Säften ist auch, dass die Inhaltsstoffe ganz genau bekannt sind. Es sind so garantiert keine Konservierungsstoffe enthalten oder gar Farbstoffe. Auch ist der Zuckergehalt meist niedriger und durch die frische Verarbeitung bleiben etwas mehr Vitamine erhalten. Der selbstgemachte Saft ist natürlich nicht so lange haltbar wie einer, der von der Industrie hergestellt wurde. Doch der selbstgemachte Saft wird bei dem leckeren Geschmack ohnehin schnell verbraucht sein.