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Flensburg

Punkte in Flensburg verfallen

Nur ein kleiner Moment der Unachtsamkeit im Straßenverkehr und schon kann es passiert sein. Entweder es kommt zu einem Unfall, die Geschwindigkeit ist überhöht oder man überfährt vielleicht eine rote Ampel. So lange nichts passiert ist das ja Ok, doch wenn etwas passiert oder wenn man eben, sozusagen auf frischer Tat ertappt wird, so kann das Konsequenzen haben und zwar kann das mit Punkten in Flensburg geahndet werden.

Wieviel Punkte darf ich maximal haben?

Wer nur kleine Verkehrssünden, wie z. B. falsch parken begeht, der braucht sich keine Gedanken, wegen eventueller Punkte in Flensburg zu machen. Für welches Vergehen, man wie viele Punkte bekommt, wird in einem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog festgelegt. Fallen Punkte an werden diese im Flensburger Zentralregister erfasst. Die Punkte bleiben nicht für immer bestehen. Denn nach zwei Jahren verfallen sie sozusagen und werden gelöscht. Aber nur dann, wenn in dieser Zeit keine neuen Punkte hinzukommen. Ansonsten bleiben diese Bestehen.

Was den Führerscheinentzug betrifft, so wird bei Berufsfahren und Privatfahrern nicht unterschieden. Es sieht so aus, dass wenn das Punktekonto bei zwischen 8 und 12 Punkten steht, bekommt man ein Schreiben aus Flensburg, mit dem Hinweis, auf die eben kritisch werdende Punktezahl. Viele sehen dieses Hinweisschreiben auch als Verwarnung an. Und zudem wird man darauf hingewiesen, einen Kurs bei einer Fahrschule zu besuchen, denn bei den nächsten Punkten kann es dann echt kritisch sein. Sammeln sich 14 Punkte auf dem Punktekonto an, so erfolgt ein weiteres Schreiben der Behörde, hier wird empfohlen, sich darum zu bemühen, an einer verkehrspsychologischen Beratung anzumelden. Denn jetzt ist es kurz davor, den Führerschein abgeben zu müssen. Wer noch weitere Punkte dazubekommt, sprich ab 18, der muss seinen Führerschein abgeben.

Oft ist dieser Entzug über mehrere Monate verhängt. Und der Führerschein kann erst wieder ausgehändigt werden, wenn ein medizinisch-psychologisches Gutachten erstellt wurde. Wer beruflich Personen befördert, wie z. B. Bus- oder Taxifahrer, der muss damit rechnen schon viel eher den Führerschein abgeben zu müssen. Denn jeder der Personen befördert, hat eine besonders große Verantwortung. Diese bekommen bereits schon mit 6 Punkten, das Verwarnungsschreiben zugestellt. Wer bereits 9 Punkte auf dem Konto hat, der muss sich sofort einer MPU unterziehen. Also einem Medizinisch-Psychologisches Gutachten.

Was ist diese MPU und warum ist sie so wichtig?

Die Untersuchung entscheidet, ob der Führerschein entzogen bleibt oder ob der Betroffene ihn wieder zurückbekommt. Diese Untersuchung darf nur von einer amtlich genehmigten Stelle durchgeführt werden. Wer durch die MPU fällt, der hat erst mal verloren, denn dann ist der Führerschein für viele Monate weg. Wer es ernst meint, der kann sich auf dieses Gutachten vorbereiten und zwar mithilfe eines speziell ausgebildeten Psychologen. Für eine MPU kommen folgende Personen infrage:

Jeder der 18 Punkte in Flensburg hat.
Taxi- und Busfahrer bereits ab 6 Punkten.
Alkoholsünder und zwar ab 1,6 Promille.
Wer zweimal innerhalb von zehn Jahren bis 1,5 Promille ertappt wurde.
Wer bereits mit drei Punkten in Flensburg registriert ist und zusätzlich bei einer Alkoholkotrolle mit mehr als 1,1 Promille erwischt wurde.
Jeder der mit Drogen am Steuer erwischt wurde.