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Wie oft darf ich durch die Praxis fallen

Praktische Führerscheinprüfung – wie oft darf man durchfallen?

Wer den Führerschein in Angriff nehmen will, der muss bis hin, zum Bestehen der Prüfung, zwei Hürden meistern. Die eine ist die theoretische Prüfung und die andere ist die praktische Fahrprüfung. Allem voran gehen die Pflichtstunden, was die Theorie und die Praxis betrifft. In der Fahrschule wird man auf beide Prüfungen vorbereitet, und erst wenn der Fahrlehrer der Meinung ist, dass sein Fahrschüler soweit ist, meldet er ihn zur Prüfung an. Bei der Theorie ist das oft eine reine Lernsache, denn die Fragen der Bögen, sind identisch, egal ob in der Fahrschule oder in der Prüfung. Bei der Praxis sieht das leider etwas anders aus, denn man kann nie die Situation vorausahnen. Daher kann es schnell passieren, dass man durch die Prüfung fällt.

Ist es also dazu gekommen, dass man durch die Prüfung gefallen ist, ist das ja nicht weiter schlimm, außer eben, dass nochmals Kosten auf einen zukommen. Denn die Prüfung kann prinzipiell beliebig oft wiederholt werden. Allerdings müssen mindestens 2 Wochen zwischen den Prüfungen liegen, also Zeit, wo man nochmals intensiv arbeiten kann. Der Fahrlehrer wird auf den Fehler, der zum Durchfallen geführt hat, wiederholt üben. Drei Versuche hat man. Aber es müssen wie gesagt immer 14 Tage dazwischen liegen. Wer nach der dritten Prüfung auch durchgefallen ist, muss keine Angst davor zu haben einen Idiotentest zu absolvieren. Den gibt es seit mehr als 20 Jahren nicht mehr. Das Einzige was es nach dem Dritten durchfallen zu beachten gilt, ist, dass man für 3 Monate gesperrt ist und erst dann kann man wieder eine Prüfung ablegen. Und auch dann hat man wieder drei Versuche und nach dem 6, muss man wieder 3 Monate warten. Das Ganze kann sooft wiederholt werden, wie einen danach ist, oder wie lange das Geld reicht. Was man allerdings einhalten muss, ist, dass wenn nach einem Jahr der Führerschein nicht bestanden ist, wird der Führerscheinantrag ungültig und muss neu beantragt werden. Auch die bereits theoretische bestandene Prüfung verliert nach einem Jahr ihrer Gültigkeit. Was also bedeutet, dass diese ebenfalls nochmals neu gemacht werden muss.

Wie geht die praktische Führerscheinprüfung

Zum einen kann man die praktische Prüfung erst dann ablegen, wenn man die Theorie bereits in der Tasche hat. Und zum anderen kann die Prüfung erst einen Monat vor dem 18. Geburtstag gemacht werden. Wann der richtige Zeitpunkt für die Prüfung ist, wird immer vom Fahrlehrer entscheiden. Und selbstverständlich müssen alle Pflichtstunden, Plus die Sonderfahrten absolviert sein. Auf was kommt es dem Prüfer während der Prüfungsfahrt an? Zum einen muss der Prüfling den Fahrlehrer davon überzeugen, dass er ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr fahren kann. Dann muss man natürlich alle Verkehrszeichen kennen und sie auch Anwenden können. Der Fahrschüler muss beweisen, dass er in der Lage ist, das Fahrzeug umweltbewusst zu fahren. Die Prüfung selber findet im Stadtverkehr, auf der Autobahn und auf der Landstraße statt. Die Fahrprüfung hat eine vorgeschrieben Länge von 45 Minuten. Ist der Prüfer von den Fahrkenntnissen überzeugt, dann spricht nichts dagegen, dem Prüfling zu der bestandenen Fahrprüfung zu gratulieren.