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Kostüme fürs Rummelpottlaufen

Rummelpottlaufen - Tipps für passende Kostüme

Rummelpottlaufen kann man über eine Jahrzehnte lange Tradition zurückverfolgen.

Das Rummelpottlaufen findet im ganz nördlichsten Teil Deutschlands bei Flensburg und im Süden Dänemarks statt. Es ist ein alter Brauch, der besonders den Kindern großes Vergnügen bereitet. Der Brauch sieht vor, das man mit einem Rummelpott und verkleidet von Haus zu Haus geht und Lieder in plattdeutscher Mundart singt. Der Rummelpott ist eine Dose, die mit einer Schweineblase überzogen wird, in die Mitte ein Loch geschnitten wird, durch das Loch ein Stock gebohrt wird. Auf diese Art und Weise kann der Rummelpott viel Lärm erzeugen, wenn man ihn in Bewegung hält. Der Brauch sagt, je lauter, desto besser. Früher konnten sich die Kinder durch den Lärm, bei den Bauern viel Essbares ergattern. Hauptsache sie verschwanden ganz schnell wieder. Heute ist es mehr auf Naschereien ausgelegt und die Schweinsblase ersetzt eine Plastiktüte. Dennoch macht es den Kindern immer noch sehr viel Spaß, in den auffälligsten Kostümen von Haus zu Haus zu laufen. Viele meinen sich in gruselige Kostüme verkleiden zu müssen. Sehr begehrt sind dabei Monsterkostüme, die man ganz leicht mit ein wenig Phantasie selbst herstellen kann. Meist reichen schon alte Kartoffelsäcke, die man mit Farbe anmalen kann. Das macht die Wirkung des gruseligen noch deutlicher. Aber auch große blaue Müllsäcke können große Wirkung haben. Kopf und Armausschnitte hinein, das Gesicht in düsteren Farben bemalen und schon hat man mit wenig Aufwand ein Kostüm zum Rummelpottlaufen. Den Mädchen gefällt immer wieder ein Hexenkostüm. Auch das ist mit wenig Mitteln schnell selbst herzustellen. Alte Kittelschürzen von der Oma um den Körper drapiert und einen großen Hut auf, eine Rosine als Warze auf die Nase geklebt, einen alten Reisigbesen als Begleiter, fertig ist das Hexenkostüm. Mit Theaterschminke kann man die Gesichter schön gruselig verschönern.

Rummelpottlaufen als Silvestergeck

Rummelpottlaufen ist jedes Jahr zu Silvesternachmittag ein Highlight für die Kinder. Gegen Abend sind dann die Jugendlichen an der Reihe. Bei den Jugendlichen geht es dann nicht mehr um Naschereien zu sammeln, sondern um alkoholische Getränke und um Geld. Oft wird der Gelderlöß wohltätigen Zwecken gespendet, wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen oder Krankenhäusern. Auch die Jugendlichen machen sich beim Rummelpottlaufen den Spaß, sich möglichst gruselig zu verkleiden, um von Haus zu Haus zu gehen. Mit großen langen dunklen Gewändern wollen sie den Hausbesitzern Angst einjagen. Die Spende fällt dann meist großzügig aus, bloß damit die Rummelpottläufer schnell wieder mit ihren Krachmachbüchsen verschwinden. Zum Rummelpottlaufen kann man sich auch gut als Waldgeist verkleiden. Die Grundkleidung kann dunkelbraun sein, selbst gebastelte Blätter aus Tonkarton ausgeschnitten und auf die Kleidung geklebt, machen einen gruseligen Waldgeist perfekt. Ein alter Krempelhut auf den Kopf und das Outfit ist fertig. Aber auch Elfen sind gefragt. Die jungen Mädchen können ihre Anmut, gut mit einem Elfenkostüm unterstreichen. In den Klamottenkisten auf den Speichern, findet sich vielleicht doch noch ein Kleid aus den guten alten Tagen mit Petticoat. Das ganze aufgepeppt als Elfe mit einem Wunschstab in der Hand, bringt bestimmt viel Spaß. Aber auch die Kostüme einer Zauberin oder eines Zauberers, finden immer viel Anklang. Egal für welches Outfit man sich für das Rummelpottlaufen auch entscheidet, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Das Rummelpottlaufen ist nur einmal im Jahr am Silvesterabend, da kann man sich das ganze Jahr über schon einmal Gedanken machen, welches Kostüm für diesen Anlass in Frage kommt und die Details dafür sammeln.