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Sicher anlegen

Sichere Anlagen - Was sind sichere Anlagen?

Eine sichere Anlage mit Restrisiko

Ganz sichere Anlagen gibt es fast schon gar nicht mehr. Meistens bleibt ein kleines Restrisiko, was gerade auch seit der Finanzkrise deutlich geworden ist. Früher galt einmal der Grundsatz “geringe Rendite – geringes Risiko” oder “hohe Rendite – hohes Risiko”. Das ist gerade seit der Finanzkrise nicht mehr so ganz der Fall. Viele Investitionen, die früher als absolut sicher galten sind es nach den ganzen Schwankungen an den Finanzmärkten jetzt leider nicht mehr. Das heißt, selbst sicher geglaubte Geldanlagen bergen noch ein Restrisiko. Viele Anleger sind da sehr verunsichert, da sie gar nicht mehr richtig wissen wo sie eigentlich ihr Geld anlegen sollen ohne ein all zu hohes Risiko einzugehen. Die heute wohl sicherste Geldanlage macht man, wenn man sein Geld in Bundesanleihen oder Pfandbriefe investiert oder aber auch wenn man das Geld auf ein Tagesgeldkonto bei der Bank anlegt. Allerdings ist es auch so, dass die Zinsen auf Spareinlagen sehr gering ausfallen, was man sich bewußt machen und auch in Kauf nehmen muss.

Wissenswertes über die Geldanlage

Viele Banken im Ausland haben wesentlich bessere Zinsen als die Banken i eigenen Land, aber auch hier muss man aufpassen, das man sein Geld auch bei der richtigen Bank anlegt, wenn man nicht schnell alles verlieren möchte. Denn wichtig ist es zu schauen wie die Zahlungsfähigkeit des Landes ist, bei dessen Bank man sein Geld anlegen möchte, denn sonst legt man es vielleicht in Erwartung eines hohen Gewinns an und sieht es dann leider so schnell nicht wieder. Mann sollte sich auf jeden Fall auch gerade auch bei Anleihen darüber informieren wer der Schuldner ist, damit man sein Geld auch sicher wieder bekommt und nicht irgendwann darum kämpfen muss. Relativ sicher sind Anleihen oder Zertifikate mit Kapitalschutz. Denn hier bezahlt der Herausgeber am Ende der Laufzeit garantiert den Nennwert zurück. Wer hingegen in Aktien oder Anleihen ohne Kapitalschutz investiert, kann am Ende nie wissen was er wieder zurück bekommt und deshalb sollte man auch vorher genauestens prüfen wie zahlungsfähig die Bank oder der Schuldner ist. Oft wissen die Anleger auch gar nicht wie hoch genau eigentlich die Rendite sein wird, das kann sich zum Beispiel bei dem Zins für Tagesgeld täglich ändern und entweder steigen die Zinsen, was gut für den Anleger ist oder sie fallen, was wiederum schlecht ist. Es ist also etwas risikoreich und man muss als Anleger den Besten Moment anpassen die Anleihen wieder zu verkaufen um möglichst hohen Gewinn, beziehungsweise keinen Verlust zu machen. Also sollte man gerade wenn man Aktien oder Wertpapiere kauft nicht auch das Geld angewiesen sein, das man aus dem Verkauf bekommen würde, da man manchmal einfach warten muss bis sich die Kurse erholt haben, damit man keinen Verlust macht. Für wenn es wichtig ist jederzeit auf sein Geld was er angelegt hat zugreifen zu können, macht in der Regel wesentlich weniger Gewinn, da die Liquidität Geld kostet und jemand der längere Zeit auf das Geld verzichten kann, kann mehr damit arbeiten und macht meist höhere Gewinne. Man muss sich also über die Laufzeit genaue Gedanken machen und wie sehr man auf das Geld angewiesen ist.