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Wirtschaftspädagogik

Wirtschaftspädagogik studieren

Neben der Tätigkeit in einem Unternehmen befähigt das Studium der Wirtschaftspädagogik auch für den Schuldienst. Hier ist man dann als ausgebildete Lehrkraft an einer Berufsschule tätig. Die Studenten müssen nach dem Studium eine zweite Ausbildungsphase absolvieren, das so genannte Referendariat. Hier werden sie dann beispielsweise Bankkaufleute in deren Ausbildung unterrichten oder aber in der Wirtschaftsschule arbeiten. Als Wirtschaftspädagoge finden sich auch viele Berufe in Unternehmen, angefangen von den Weiterbildungsmaßnahmen bis hin zur gezielten Personalentwicklung. Das Studium ist jedoch anspruchsvoll, weshalb man genug Motivation und Ausdauer mitbringen sollte.

Die Studieninhalte der Wirtschaftspädagogik

Neben der VWL und BWL sind psychologische sowie pädagogische Themen eine der Bestandteile des Wirtschaftspädagogik-Studiums. Außerdem werden die Geschichte der Wirtschaftspädagogik sowie die Theoriebildung der didaktischen Theorien und unterschiedlichen Ausbildungsmodelle durchgenommen. Grundsätzlich dient das Studium der Wirtschaftspädagogik der gezielten Vorbereitung auf die Vermittlung von wirtschaftswissenschaftlichem Wissen bzw. der Lehrtätigkeit.

Die Zulassungsvoraussetzungen

Folgende Nachweise müssen für die Zulassung erbracht werden: Der Nachweis der Hochschulreife, Vordiplom bzw. 90 ECTS- Punkte der Fachhochschulen für Fachrichtungen des Lehramtsstudiums, ggf. Unizulassung. Für einen Bachelor-Studiengang im Fach Wirtschaftspädagogik sind die Zugangsvoraussetzungen der entsprechenden Universität entscheidend. Für einen Studienplatz müssen sich die angehenden Studenten über eine Online-Bewerbung im Internet bewerben und die entsprechenden Unterlagen anschließend per Postversand an die Studienzentrale der Uni schicken.

Der Aufbau des Studiengangs

Neben dem Fachstudium in der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften beinhaltet das Studium ein Zweitfach, die Wirtschaftspädagogik, die Grundlagen der Bildungswissenschaften und die schriftliche Abschlussarbeit. Das Studium ist in das Grundstudium mit vier Semestern sowie das Hauptstudium mit fünf Semestern aufgeteilt. Für die Studiengänge VWL, BWL sowie Wirtschaftspädagogik ist das grundlagenorientierte Grundstudium im Grunde identisch. Der Bachelor-Studiengang gliedert sich in der Wirtschaftspädagogik in die Orientierungsphase mit den beiden ersten Semestern sowie die Spezialisierungs- und Vertiefungsphase vom dritten bis zum sechsten Semester.

Der Studienabschluss in Wirtschaftspädagogik

Die Mindeststudiendauer liegt im Studiengang Wirtschaftspädagogik in der Regel bei neun Semestern und wird von den Studenten mit dem Titel Diplom-Handelslehrer abgeschlossen. Das Referendariat ist daneben die Voraussetzung für die Lehrbefähigung in wirtschaftlichen Fächern. Wenn man den Abschluss Bachelor of Arts erfolgreich bestanden hat, kann man anschließend den Master-Studiengang im Fach der Wirtschaftspädagogik antreten. Nach dem Master ist man schließlich zum Eintritt in den Vorbereitungsdienst für das Lehramt an kaufmännischen berufsbildenden Schulen berechtigt.