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Pflanzen richtig eintopfen

Pflanzen eintopfen – Wie man eine Pflanzerichtig eintopft

Das Reich der Pflanzen ist für viele Menschen eine Welt voller Geheimnisse. Machen sie ein Experiment, reden sie mit Ihren Pflanzen.

Untersuchungen haben ergeben, dass Ansprache bei Pflanzen durchaus sinnvoll ist. Jedes einzelne Blatt ist tagtäglich damit beschäftigt, das Wunder der Photosynthese zu vollbringen. Das gilt für draußen genauso wie in geschlossenen Räumen. Photosynthese ist ein ständiger biochemischer Vorgang: Durch Absorbieren von Schadstoffen erzeugen die Pflanzen mit Hilfe des Lichts Sauerstoff, die Lebensgrundlage der Weltbevölkerung. Belohnen Sie Ihre Pflanzen mit freundlichen und ermunternden Worten. Durch genaue Beobachtung der Pflanzen können sie selbst feststellen, ob Ihre Worte im wahrten Sinn des Wortes auf fruchtbaren Boden fallen. Wichtig ist für Ihre Pflanzen jedoch immer guter Nährboden und ausreichend Platz im Blumentopf. Deshalb werden Sie während der Lebensdauer Ihrer Pflanzen unbedingt ab und zu umtopfen müssen, oder neu gekaufte Pflanzen erstmalig eintopfen. Dabei sind einige wichtige Faktoren zu beachten.

Das Eintopfen von Pflanzen

Die folgenden Ratschläge gelten sowohl für das Umtopfen von Pflanzen als auch für das Eintopfen von selbstgezogenen Ablegern. Eine Pflanze muss umgetopft werden, wenn der Erdballen komplett durchwurzelt ist. Sie brauchen einen größeren Blumentopf und frische Erde. Eine wichtige Grundregel ist, dass Sie in dem neuen Blumentopf für eine gute Drainage sorgen. Dadurch wird Staunässe beim Gießen ausgeschlossen, weil durch die Drainage überflüssiges Gießwasser nach unten wegläuft. Kieselsteine als unterste Schicht in einem Blumentopf sind eine prima Drainage. Auch Tonscherben eignen sich als Drainage. Auf die Drainage füllen Sie je nach Topfgröße einige Zentimeter Blumenerde. Auf diese Unterlage setzen sie den Wurzelballen Ihrer Pflanze und füllen rundherum den verbleibenden Platz lückenlos mit frischer Erde auf. Ist der Wurzelballen sehr trocken, dann tauchen sie ihn während Ihrer Vorbereitungen zuvor ins Wasser, damit er für seinen Umzug Flüssigkeit aufnehmen kann. Die neue Erde im Topf soll rund um den Ballen auf jeden Fall ziemlich fest gestopft sein. Wenn die Erde zu locker ist, dann wird das Gießwasser nur von der lockeren Erde aufgenommen und der Wurzelballen bekommt nichts ab. Wenn die Wurzeln im alten Ballen schon sehr fest sind, dann lockern Sie die Wurzeln vor dem Umtopfen vorsichtig ringsherum mit den Händen auf. Dadurch kann die Pflanze leichter in das neue Erdreich einwachsen. Nun gießen sie Ihre Pflanze noch mäßig an und der Vorgang des Umtopfens ist abgeschlossen. Sie kommt wieder auf den angestammten Platz. Wenn die Pflanze auch nicht sprechen kann, danken wird Sie es Ihnen mit gesunder Entwicklung und kräftigem Wuchs. Beim Umtopfen soll der neue Topf circa fünf Zentimeter größer sein als der alte Topf. Eine Pflanze braucht Platz zur Entfaltung und Entwicklung. Allerdings soll der Topf nicht übermäßig viel größer sein als der Wurzelballen. Ist der Topf zu groß, dann droht eine Überwässerung. Wegen der Gefahr von Überwässerung braucht jeder Blumentopf auch einen wasserdichten Übertopf oder einen Untersetzer mit Rand. Sammelt sich dort überschüssiges Wasser, dann muss das nach einiger Zeit entfernt werden. Bitte achten sie immer darauf, sonst ertrinkt Ihre Pflanze. Die frische Erde für Ihre umgetopfte Pflanze sollte reich an Nährstoffen sein. Der Handel bietet eine Auswahl von guten Fertigprodukten, die alle Anforderungen erfüllen. Als Faustregel für die Erfordernisse von Umtopfen gilt, in der Regel einmal im Jahr, oder spätestens wenn die Wurzeln schon unten durch das Loch im Blumentopf wachsen, oder wenn die Wurzeln an der Erdoberfläche sichtbar werden.