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Margeriten durch den Winter bringen

Margeriten überwintern - Wie bringt man Margeriten durch den Winter?

Mit den Blättern einer Margeritenblüte machten früher abergläubische Menschen den Abzählreim: Sie liebt mich oder sie liebt mich nicht. Für die Margerite selbst braucht man das nicht, sie wird von einer großen Zahl Blumenfreunde geliebt.

Margeriten im Topf tragen dazu bei, bis tief in den Herbst hinein Ihre Terrasse oder Balkon zu verschönern. Es gibt die ausladenden buschigen Formen und die hochstämmigen Margeriten. Die meisten Sorten haben weiße und einige andere gelbe sternenförmige Blüten. Mit etwas Glück kann die Margeritenpflanze gut über den Winter kommen und im nächsten Jahr wieder zu voller Blüte gelangen. Bis zum ersten Nachtfrost lassen Sie die Margerite unbedingt so lange wie möglich an ihrem gewohnten Standort. Erst wenn der erste Nachtfrost wirklich naht, muss die Margerite ins Winterquartier. Der optimale Ort zum Überwintern ist ein Gewächshaus oder Wintergarten, in dem die Temperatur auf ungefähr fünf oder sieben Grad gehalten werden kann. Wer diese Möglichkeit nicht hat, muss andere Wege gehen. Kühle und frostfreie und helle Abstellräume erfüllen auch ihren Zweck. Zimmer und Kammern unter dem Dach, Abstellräume, Garagen oder Dachböden könnten dafür genutzt werden, wenn ein Fenster vorhanden ist. Wer keine dieser Möglichkeiten hat, kann die Margerite ins kühle Schlafzimmer stellen.

Pflege der Margerite im Winter

Während der Überwinterung soll die Pflanze eine Ruhephase durchmachen, um neue Kräfte für die Blüte im Frühjahr zu aktivieren. Erst im Winterquartier schneidet man die Triebe der Margerite etwa um ein Drittel zurück. Jetzt brauchen Sie für die restliche Winterzeit viel Fingerspitzengefühl. Die Pflanze soll so trocken wie möglich gehalten werden, ohne dass sie vertrocknet. Denn die Margerite soll während der Überwinterung nicht wachsen, sonder eine Erholungsphase haben. Alle zwei Wochen prüfen Sie die Erdoberfläche mit den Fingern, um festzustellen ob wieder gegossen werden muss. Je kälter die Pflanze steht, desto weniger Wasser braucht sie. Der größte Teil der Blätter Ihrer Margerite wird gelb und braun werden und abfallen. Das ist völlig normal. Sie müssen unbedingt immer sofort alle abgefallenen Blätter entfernen. Sollte die Margerite Triebe bilden, so muss die Pflanze noch trockener gehalten werden. Halten sie die Pflanze bis März auf diese Weise am Leben, dann ist sie quasi schon gerettet. Gratulation ! Jetzt ist es optimal, wenn Sie die Margerite bis Mitte Mai wärmer und heller platzieren könnten. Das hat die Wirkung eines sehr frühen Austriebs. Die Blüte setzt dann sehr rasch nach dem ausbringen auf Terrasse oder Balkon ein. Aber bevor die Margerite wieder an die frische Luft kommt, wird sie aus dem Topf genommen. Ein Drittel der Blumenerden wird entfernt und die alten Wurzeln werden etwas gekürzt. Dann kommt sie wieder in den Topf, der mit frischer Erde aufgefüllt wird. Die Zweige können ohne Bedenken zurückgeschnitten werden. Draußen bitte nur langsam mit Gießen anfangen, damit der Austrieb auch langsam erfolgt. Denn draußen hat die Pflanze mehr Wärme und die Natur kommt automatisch zu ihrem Recht. Wenn regelmäßig gegossen wird, und die Margarite mit Dünger ernährt wird, werden sie ein tolle Blütenpracht erleben. Verwelkte Blüten müssen immer abgezupft werden, dann erzeugt die Margerite unermüdlich neue Sternenblüten.