Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. Briefe richtig falten – Brief für den Sichtumschlag falten
  2. Erotische Geschichte - Wie schreibt man eine erotische Geschichte?
  3. Minnedichtung – So können Sie es lernen
  4. Wie finde ich heraus was mein Name bedeutet?
  5. Schlechte Gefühle bekämpfen


Ironie richtig verstehen

So versteht man Ironie richtig

Wenn jemand etwas ironisch sagt, fühlt man sich in den meisten Fällen leicht veräppelt. Es spielt eine Art Sarkasmus mit hinein. Es kann auch eine Kritik des Gesprächspartners damit ausgesprochen werden. Wer etwas ironisch sagt meint oftmals genau das Gegenteil damit. Die Oberbegriffe für Ironie kann man mit Spott oder Schalk betiteln. Der berühmte Dichter und Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe hat einmal gesagt:“Ironie ist das Körnchen Salz, durch welches das Aufgetischte erst genießbar gemacht wird.“

Ironie besagt immer das Gegenteil von dem was wirklich ausgesprochen wurde und es kommt nur an, wenn der andere es auch versteht. Meistens hat es nichts mit den negativen und leicht bösen Worten des Sarkasmus zu tun. Die ironische Linie zieht etwas ins Lächerliche, der Sarkasmus ist eine Art des Angreifens. Wenn die Ironie erfolgreich angewendet wird und zwar so, dass das eigene Wissen auch erfolgreich vom gegenüber und deren Wissen erkannt wird, kann das ironische Sprechen in einer Gruppe angewendet, auch als eine Art Geheimsprache eingesetzt werden. Dieses weist auch auf eine gekonnte Mimik, auf sichere Gesten, auf die Betonung und vor allem einen ausdrucksvollen Gesichtsausdruck hin. Wenn man merkt, dass der Gegenüber es verstanden hat ist eine Entschlüsselung oder Bekenntnis nicht notwendig.

Anders ist es bei den Kleinsten. Mit einem Kind sollte man nie ironisch reden. Sie können es einfach noch nicht verstehen. Denn das ironische Sprechen macht die Kinder unsicher und ist verwirrend, denn man sagt Ja und gemeint ist Nein. Das bringt natürlich die Kinderköpfe total durcheinander. Sie verstehen nicht was als Witz oder was ernst gemeint ist und Misstrauen entsteht. Also Vorsicht mit dem Umgang der Ironie bei Kindern.

Zuviel Ironie ist nicht gut

Wenn jemand ständig ironisch spricht und ständig anderen mit ironischen Sprüchen gegenübertritt, wird sehr bald als Unglaubwürdig abgestempelt. Es entsteht auch ein schlechter Charakter. Leider kann man sich das ironische reden sehr leicht angewöhnen. Es entsteht auch eine Art schlechtes Gefühl bei einem ironischen Dauergespräch und man hat schnell die schadenfrohe Art und das manchmal schlechte Gerede der Überlegenheit satt. Es fehlt oft an der Sachlichkeit des Gesprächs. Ein Spruch heißt:“ Zyniker sind eigentlich nur enttäuschte Idealisten!“ Oftmals wandelt sich die Ironie in Sarkasmus um und dann ist Vorsicht geboten. Oftmals wird dann eine nicht sofort erkennbare Verletzung und ein Angriff eingebunden. Daran sollte man unbedingt denken und arbeiten. Um andere nach unten abzuwerten und sich selbst nach oben hin aufzuwerten ist nicht die feine Art. Aber leider kommt dieses Gefühl bei einem ironischen Menschen immer wieder hoch. Er wirkt dann sehr arrogant und hochnäsig, weil die anderen sich dadurch angegriffen und abgewertet fühlen. Besonders bei labilen und nicht gerade selbstbewussten Menschen ist das der Fall. Wenn die Ironie ständig und maßlos übertrieben angewandt wird ist das meistens von den Zuhörern nicht mehr akzeptabel. Man geht auf Distanz weil eine faire und normale Unterhaltung nicht möglich ist. Aber oft ist es so, dass die Menschen, die häufig ironisch reden irgendwas verstecken wollen. Das kann Unsicherheit oder mangelndes Selbstbewusstsein sein. Sie bauen sich eine Fassade auf und fühlen sich nur so wohl.