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Unterhaltszahlungen berechnen

Unterhaltszahlung - So berechnen Sie die Unterhaltszahlungen

Hat man sich auch einst geschworen bis das der Tod uns scheidet und ewige Liebe und Treue, passiert es doch immer wieder, dass sich ein paar trennen will. Das ganze ist immer mit vielen Schwierigkeiten verbunden, wenn es um die Versorgung eines Ehepartners oder um die Kinder geht. Auch bei einer Scheidung soll die Familie oder Der ehemalige Partner finanziell und materiell abgesichert werden. Da die Ehe und die Familie unter dem Schutz des Staates stehen, ist es vom Gesetzgeber vorgesehen, dass der eine für den Anderen bei einer Scheidung aufkommt. Somit ist eine Unterhaltspflicht vom Gesetzgeber vorgesehen. Dabei muss man auch unterscheiden, ob es sich um einen Trennungsunterhalt, Partnerunterhalt, Kindesunterhalt oder um den Unterhalt für die Eltern handelt, die sich allein nicht mehr versorgen können. Geht es um einen Trennungsunterhalt und beide Partner sind berufstätig, also Doppelverdiener, ist die Berechnung ziemlich einfach. Keiner muss für den Anderen aufkommen, hat somit keinen Anspruch auf Unterhalt Anders gestaltet sich die Lage, wenn Kinder im Spiel sind. Dafür muss Unterhalt gezahlt werden. Auch wenn der Partner wirtschaftlich vom Anderen abhängig ist, kommt man um Unterhaltszahlungen nicht herum.

Seit 2011 ist der Kinderunterhalt gestiegen, da der Kinderfreibetrag erhöht wurde.

Für Erwerbstätige gilt seit 2011, dass der Eigenbedarf von 900 € auf 950 € erhöht wurde.
Für nicht Erwerbstätige, die Unterhaltspflichtig sind, ist die Eigenbedarfsgrenze bei 700 €.
Um den Unterhalt zu berechnen, gilt es, die Düsseldorfer Tabelle einzusehen, sie gilt als Unterhaltsrechner. Entweder man zieht sie aus dem Internet oder Jeder Rechtsanwalt kann durch die Düsseldorfer Tabelle den Unterhalt berechnen.

Welche Nachweise man liefern muss

Um den Unterhalt möglichst präzise zu berechnen, sollte im Vorfeld schon einmal an die Einkommensnachweise beider Partner gedacht werden. Das beinhaltet die Lohnsteuerkarte, Verdienstbescheinigungen, und Steuerbescheide. Bei Selbstständigen sind die letzten drei Jahre wirksam, bei Angestellten die letzten zwölf Monate. Diese Angaben kommen alle in den Unterhaltsrechner der die Angaben dann auswertet.

Auch die Vermögenssituation ist ausschlaggebend. Alle Wertpapiere und Aktien, Sparbücher,
Lebensversicherungen, Immobilien und Bausparverträge werden mit angerechnet. Nicht zu vergessen, auch alle Schulden und Darlehen die während der Ehe entstanden sind.

Alle Ansprüche die die Rente betreffen, sind ebenfalls mit anzugeben. Mietverträge spielen selbstverständlich auch mit hinein. Sind sonst irgendwelche Ausgaben zu tätigen, wie zum Beispiel Kilometergeld oder andere Pauschalbeträge, setzt das Oberlandesgericht diese Beträge fest, und fließt mit in die Tabelle der Unterhaltsrechnung. Hat man diese Angaben alle richtig gemacht, ist es kein Problem mehr den unterhalt selbst zu berechnen. So hat man einen ungefähren Überblick, was auf einen zukommt. Entweder als Unterhaltspflichtiger oder Empfänger. Schließlich müssen die Familie und die Kinder bestmöglich abgesichert sein, ohne das sie die Hilfe des Staates in Anspruch nehmen müssen, oder um Almosen betteln.

Das sollte immer im Sinne des getrennten Paares sein. Durch die Düsseldorfer Tabelle lässt sich auch der Unterhalt von eventuell versorgungsuntüchtigen Eltern ermitteln.