Alle Themen

Verwandte Artikel

  1. Tipps gegen Bulimie
  2. Kiss Syndrom Symptome
  3. So beantragen Sie eine Reha
  4. Mittel gegen Übelkeit
  5. Passende Matratze finden


Sterilisation beim Mann

Sterilisation beim Mann - Vor- und Nachteile

Die Sterilisation beim Mann, auch Vasektomie genannt, ist eine einschneidende Entscheidung der Familienplanung. Ausführliche Gespräche mit dem behandelnden Arzt, sind unabdingbar.

Es handelt sich schließlich um einen Eingriff der über die weitere Zukunft entscheidet.

Ist ein Mann erst einmal unfruchtbar, gibt es meist kein zurück mehr. Ist man sich aber mit seiner Partnerin einig, diesen Eingriff ausführen zu lassen, sollte man sich vorher gut aufklären lassen. Hat man alle Konsequenzen bedacht? Alle Faktoren müssen eingeschlossen sein. Ist die Familienplanung tatsächlich abgeschlossen? Was ist im Falle einer Trennung von der jetzigen Partnerin, vielleicht gehe ich eine neue Partnerschaft ein und habe dann doch noch einmal den Kinderwunsch. Sind diese Fragen alle gut durchdacht und man ist sich sicher, dass keine Faktoren in Frage kommen, steht einer Sterilisation nichts mehr im Wege. Ausgeschlossen sind allerdings Männer unter dreißig Jahren, für sie steht die Zukunft noch offen, und der Kinderwunsch kann immer noch kommen. Die Kosten für eine Sterilisation bezahlt leider keine Krankenkasse, darum sollte man sich auf Kosten einstellen, die relativ hoch ausfallen können. Ist man sich über alles im Klaren, kann der Eingriff durchgeführt werden. Die Einwilligung des Patienten ist Voraussetzung für diesen Eingriff, es kommt einer Willenserklärung gleich. Der Vorteil einer Sterilisation beim Mann, ist, dass sie wesentlicher unkomplizierter als bei der Frau durchgeführt werden kann. Nach einer örtlichen Betäubung, werden die beiden Samenleiter durchtrennt und das war es eigentlich schon. Allerdings sollte man die ersten drei Monate danach immer noch auf andere Empfängnisverhütungen zurückgreifen, da monatlich Ejakulatproben genommen werden müssen, um sicher zu gehen dass man unfruchtbar ist. Viele Männer haben Angst, dass die Sexualität durch diesen Eingriff in Mitleidenschaft gezogen wird, da kann man aber Entwarnung geben. Es ist genauso wie vorher. Der Hormonhaushalt wird nicht gestört. Selbst die Versteifung des Glieds bleibt erhalten.

Die Samenflüssigkeit bleibt gleich, nur ohne Samenfäden. Nach drei Monaten ist also eine unerwünschte Schwangerschaft kein akutes Thema mehr.

Bin ich noch ein richtiger Mann?

Eine Wiederherstellung der Fruchtbarkeit ist grundsätzlich möglich. Allerdings ist es bei jungen Männern einfacher, als bei älteren Männern. Je länger der Eingriff zurück liegt, desto komplizierter wird es. Außerdem muss dem Mann klar sein, dass man sich einer erneuten Operation unterziehen muss, was viele abschreckt. Hat man vielleicht nach der ersten Operation eine schlechte Wundheilung gehabt oder eine Nachblutung, kann dies durchaus noch einmal passieren. Selbst Infektionen sind eine Gefahr für diese Behandlung der Sterilisation.

Mit geringen Schmerzen ist zu rechnen, die aber relativ schnell vorüber gehen. Eine leicht depressive Phase kann jeden Mann treffen. Er zweifelt oft daran noch ein richtiger Mann zu sein, wenn er diesen Eingriff der Sterilisation hinter sich gebracht hat. Da ist viel Verständnis von der Partnerin gefordert, die ihn in dieser Phase gut auffängt.