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Eine Mannschaft motivieren

Wie man seine Sportmannschaft motivieren kann – 4 Tipps

Sportmannschaften brauchen Training, Ausdauer und auch Erfahrung, um erfolgreich sein zu können. Allerdings steht am Anfang jeder großen Leistung die Motivation des Teams. Eine talentierte und erfahrene Fußballmannschaft beispielsweise, wird sich schwer tun gegen deutlich schwächere Gegner zu gewinnen, wenn sie nicht motiviert ist. Denn ohne Motivation und den absoluten Willen zum Sieg werden nicht alle Ressourcen und das Potenzial ausgeschöpft.

Wenn ein Trainer also mit seiner Sportmannschaft nach ganz oben will, muss er sie mit den richtigen Methoden motivieren. Manche Menschen haben von Natur aus das Talent einer Gruppe Antrieb für besondere Leistungen einzuflößen. Andere dagegen müssen es sich erarbeiten und die richtigen Techniken und Tricks kennen, damit die eigene Sportmannschaft motiviert ist.

Nicht umsonst werden selbst bei den Profis die Trainer in die Mangel genommen, wenn die Mannschaft eigentlich mehr leisten sollte, es aber nicht tut. Denn die Art und Weise wie ein Trainer an seine Mannschaft herangeht kann darüber entscheiden, ob sie gewinnt oder haushoch verliert.

Wie entsteht Motivation beim Sport?

Motivation ist eine Geisteshaltung und entsteht durch besondere Faktoren. Zum einen braucht es ein Ziel zum Beispiel wie die Meisterschaft am Ende der Saison. Zum anderen spielen auch persönliche Einstellungen zum Sport und das Gruppengefühl innerhalb der Mannschaft eine Rolle.

D.h. also, dass ein Trainer all diese Faktoren berücksichtigen und zum Beispiel mit Einzel- und Gruppengesprächen ansetzen muss. Des Weiteren gibt es noch weitere Kniffe, die jeder Trainer auf Anhieb umsetzen kann. Im Folgenden werden einige davon aufgelistet.

1. Realistische Ziele setzen

Ziele sind wichtig, um die eigene Sportmannschaft zu motivieren, weil sie den einzelnen Spielern etwas geben wofür es zu streben gilt. Viele Trainer machen den Fehler, dass sie annehmen, dass das Team die gleichen Ziele im Kopf hat wie sie selbst. Ohne eine richtige Mannschaftsaussprache ist dies in den meisten Fällen nicht der Fall.

Deshalb sollte man beispielsweise am Anfang der Saison die ganze Mannschaft zusammen trommeln und die Saisonziele gemeinsam formulieren und beschließen, ob dies realistisch ist. Denn es bringt nichts zu hohe Ziele zu setzen, an die hinterher keiner glaubt. Dadurch würde der ganze Mannschaftsgeist leiden und die Motivation sinken.

2. Positive Rückmeldung geben

Motivation entsteht, wenn jeder einzelne Spieler an seine eigenen Fähigkeiten glaubt. Manche haben von Grund auf ein sehr hohes Selbstbewusstsein, wodurch sie wenig Bestätigung vom Trainer brauchen. Bei anderen dagegen kann es wahre Wunder wirken, wenn man die positiven Eigenschaften betont und sie in regelmäßigen Abständen ermutigt. Das können ganz einfache Dinge wie die Einstellung zum Spiel, Disziplin oder besondere körperliche Eigenschaften sein. Wenn ein Trainer konstant positive Rückmeldungen gibt, leistet er einen erheblichen Beitrag zur Motivation der eigenen Sportmannschaft.

3. Zuhören und Autorität

Es ist wichtig, dass die Spieler dem Trainer vertrauen können, um die Motivation zu entwickeln, die sie brauchen. Das geschieht nur, wenn sie den Trainer als Autorität sehen, der ihnen gleichzeitig zuhört und ihnen dadurch ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit gibt.

Deshalb ist es wichtig stets ein offenes Ohr für die Probleme und Anliegen der einzelnen Spieler in der Sportmannschaft zu haben. Dadurch steigen automatisch der Teamgeist und die Motivation. Denn die Spieler reden auch untereinander über den Trainer, auch wenn er nicht anwesend ist. Das führt entweder zu einer positiven oder negativen Meinung über den Trainer.

4. Wissen, was jeden einzelnen Spieler motiviert

Jeder Mensch ist anders und hat seine Macken und Stärken. Das gilt nicht nur allgemein für das Leben, sondern auch für den Mannschaftssport und die Motivation. Wer also das Beste aus jedem einzelnen Spieler herausholen möchte, sollte herausfinden, was denjenigen am besten motiviert. Das kann bei dem einen das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Mannschaft und bei dem anderen mehr seine individuellen Fähigkeiten sein.

Wenn ein Trainer dies herausfinden kann, ist er klar im Vorteil gegenüber anderen. Jetzt muss er nur noch einen guten Draht zu dem Spieler und die richtigen Worte finden. Die Auswirkungen sind, dass die ganze Sportmannschaft dadurch motivierter ist.