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Hobbytrainer

Coaching-Tipps für Hobbytrainer

Trainer sind das Herzstück einer Mannschaft, denn sie tragen erheblich dazu bei, ob eine Mannschaft gewinnt oder verliert. Das Trainerdasein kann sehr viel Spaß machen, aber auch stressig sein, wenn man nicht mit den richtigen Methoden vorgeht. Wer allerdings weiß, wie man seine Spieler behandelt und gewisse Gruppendynamiken im Auge behält, kann mit einfachen Mitteln ein guter Trainer werden und seine Mannschaft zum Erfolg führen.

Was macht einen guten Trainer aus?

Ein guter Trainer zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er eine gute menschliche Beziehung zu den eigenen Spielern hat. D.h., dass sie ihn und er sie respektiert und eine freundschaftliche, aber trotzdem auch autoritäre Beziehung herrscht.

Des Weiteren sollte ein Trainer auch tatsächlich Spaß an seiner Sache haben. Denn hat er dies nicht, strahlt er das an seine Mannschaft aus und das beeinflusst die gesamte Teamatmosphäre. Zudem muss ein guter Trainer auch die Stärken seiner Spieler erkennen und sie allgemein fordern und fördern, um das Mannschaftsgefüge auf Erfolg zu trimmen.

1. Jeden Spieler gleich behandeln?

Hier scheiden sich meist die Geister. Manche Trainer behaupten, dass man nur die Spieler fördern sollte, die sich auch anstrengen. Das mag zum Teil zu guten Ergebnissen führen, allerdings kann dies die gesamte Mannschaftsatmosphäre belasten. Wie bei vielen Dingen im Leben kommt es auch hier auf die Balance an.

Man sollte zwar jeden Spieler respektieren und ihm auch zuhören, allerdings müssen Spieler, die sich besonders anstrengen auch ganz besonders gelobt und belohnt werden. Nur so setzt man ein Zeichen, dass auch alle Spieler die Motivation entwickeln mehr für das Team zu tun und es zum Erfolg führen.

2. Jedem Spieler Spielzeit gönnen

In jedem Team ist es so, dass es Stammspieler und Ersatzspieler gibt. Das ist vielleicht eine der schwersten Entscheidungen für einen Trainer. Denn die Spieler, die auf der Ersatzbank spielen, könnten sich benachteiligt fühlen und die Mannschaftsatmosphäre schlecht beeinflussen. Deshalb sollte man als Trainer stets offen und ehrlich mit den Spielern umgehen und wirklich nur nach Leistung und nicht nach Sympathie beurteilen.

3. Respekt vor dem Spiel beibringen

Es ist wichtig, dass sich ein Kampfgeist in der Mannschaft entwickelt und der Siegeswille gefördert wird. Allerdings ist es genauso bedeutsam, dass der Trainer gewisse Werte wie FairPlay vermittelt. Denn nur so wird er auch glaubwürdig und von den Spielern respektiert.

4. Strenge – ja oder nein?

Nur, weil vielleicht der eigene Jugendtrainer damals streng war, sollte man ihn nicht unbedingt als Vorbild nehmen. Eine gewisse Autorität ist wichtig, weil nur so die Gruppe zu einem Team geformt werden kann. Ab und zu eine gewisse Strenge kann sich als Salz in der Suppe erweisen. Allerdings mag keiner versalzte Suppen.

5. Fortbildung

Fortbildung heißt nicht unbedingt, dass man teure Seminare oder Kurse besuchen sollte, nur um in einer Jugendmannschaft Trainer werden zu können. Allerdings sollte man beachten, dass gewisse Informationen nötig sind, um sie auch den eigenen Spielern beibringen zu können. Zum Beispiel sollte man wissen, wie ein vernünftiges Training ablaufen sollte, ohne dass sich Spieler verletzen oder überlastet fühlen.

6. Defensive stärken

Es hat sich herausgestellt, dass die effektivste Methode, um kurzfristig und auch langfristig Erfolg haben zu können, die Ausbildung einer guten Defensive ist. Beim Training sollte ein Trainer deshalb auf Defensivtaktiken und Tacklings setzen und diese fördern.

7. Eltern der Spieler respektieren

Falls man eine Jugendmannschaft trainiert, sollte man eine gute Beziehung zu den Eltern der Spieler aufbauen. Das fördert zugleich die Beziehung zu den eigenen Spielern und stärkt letztlich den Teamgeist in der Mannschaft.